Mittwoch, 23. Dezember 2015

SCUM - jetzt auch in Deutschland

Manche Feministinnen distanzieren sich vom "Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer" mit dem Hinweis, dass es sich lediglich um eine "Satire" handelt. Nun, eine Satire ist überspitzte Realität, wenn diese Auffassung also zutreffen sollte, dann führt diese Satire den Feminismus als faschistoide Männerhassideologie vor.
Selbstbeschreibung?

Die zweite, äußerst beliebte Ausrede lautet, dass die Autorin ein Verrückte sei - nur wenn das so ist, warum wird es dann immer wieder neu aufgelegt und begeistert besprochen, wie zum Beispiel in diesem aktuellen Theaterstück hier:

Natürlich kann man diese Forderung [nach Vernichtung der Männer] belächeln, doch entbehrt sie nicht einer gewissen Logik. Männer verüben mit Abstand die meisten Verbrechen, Männer führen Kriege, Männer morden und vergewaltigen. Männer haben in der Geschichte eine Blutspur hinterlassen, die kein Amazonenstamm je toppen könnte. Und Männer werden wahrscheinlich diesen Planeten zerstören.
...woran die Frauen bekanntlich unbeteiligt sind. Diese hocken zuhause auf der Couch, ziehen sich "Rote Rosen" rein und kontrollieren ihre Bankauszüge darauf, ob der planetenzerstörende Ex auch brav seinen Unterhalt überwiesen hat - oh, war das böse?

Ein solch massiver Geschlechterfaschismus, wie er von SCUM präsentiert wird, ist möglich in einem sogenannten "Patriarchat", ein Kultur der Frauenunterdrückung also, während ein Gender-Kongress, der auch Männer als eine Gruppe mit eigenen, berechtigten Interessen anerkennt, nicht ohne Störungen über die Bühne gehen kann.

Nun, das ist 2016, es gibt noch viel zu tun für die Männerbewegung.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Auf den letzten Drücker: Tip für ein Weihnachtsgeschenk


Wer zu Weihnachten keine Patenschaft für ein Kind übernimmt, sondern einfach nur ein Buch verschenken will, in welchem man empathisch auf die Situation von Jungen und Männern in unserer Gesellschaft eingeht, dem empfehle ich auf das Wärmste:
Verwundbar sind wir und ungestüm
Es handelt sich um ein Buch mit Kurzgeschichten ohne Happy End. Behandelt werden u.a. das Schicksal eines Trennungsvater, der seinen Kindern entfremdet wird, einem männlichen Opfers häuslicher Gewalt, einem Jungen, der unnötigerweise beschnitten wird und weitere.

Andi schreibt auf Amazon zu diesem Buch:
...denn eine nüchterne Statistik, nach der Frauen genauso zu häuslicher Gewalt neigen, bewirkt wenig, wenn die Phantasie damit überfordert ist, sich eine (zierliche) Frau vorzustellen, die einen kräftigen Mann mit ihrer Gewalt in die Verzweiflung treibt. Man kann es sich einfach nicht vorstellen, und wenn, dann denkt man sich wahrscheinlich, dass das schon nicht so schlimm sei. An dieser Stelle füllt Gunnar Kunz eine Lücke. In Erzählform beschreibt er Fälle, wie sie Alltag sind in Deutschland und kann so den Skeptiker in eindrucksvoller, ja erschütternder Weise erreichen.
Dem kann ich mich nur anschließen: Wenn sich dein Bekanntenkreis wundert, warum Du leidenschaftlich für Jungen und Männer eintritts, oder wenn Du auch nur sanft darauf hinweisen möchtest, dass eine solche Leidenschaft alles andere als verirrt oder ein Wahn sei, dann ist dieses Buch genau das richtige. Es kann ein Tür aufstoßen zu einer neuen Sichtweise, in welcher verstanden wird, warum ein Engagement für Jungen und Männer absoulut sinnvoll ist in einer Gesellschaft, in welcher dieses Geschlecht scheinbar an der Macht ist.

Samstag, 19. Dezember 2015

Feministen rufen auf: "Bitte benachteiligen Sie nur Jungen!"

Bitte misshandeln Sie nur Jungen, Danke!

Vor einigen Jahren stieß ich im Internet auf ein kleines Spiel einer großen Kinderschutzorganisation, welches einen verdeutlichen sollte, warum Mädchenförderung in Drittweltländern besonders notwendig sei. Man begleitete hierbei ein Mädchen von der Geburt an und musste an verschiedenen Stationen ihres Lebens wichtige Entscheidungen über ihre weitere Biographie treffen, etwa, ob man sie zur Schule schickte oder in die Kinderarbeit. Traf man die falsche Entscheidung, glitt das fiktive Mädchen ins Elend ab, wie beispielsweise, dass sie später mit einem armen Tagelöhner verheiratet war, der trank und sie schlug.

Ich schrieb die Organisation an, und stellte die Frage, welche Anstrengungen sie unternähme, zu verhindern, dass aus einem kleinen, hoffnungsvollen Jungen kein alkoholkranker Verlierer würde. Ich erhielt niemals eine Antwort.
Wäre es nicht schön, wenn Kinder - sowohl Mädchen als auch Jungen - hoffnungsvoll in die Zukunft blicken könnten?

Die Frage ist jetzt, warum sich so ein übler Geschlechterrassismus, der sich selbst auf Kinder ausdehnt, der nur einem Geschlecht hilft während er das andere dem Elend überlässt, große Organisationen wie etwas "Plan" erfassen kann, ohne dass es zu einem öffentlichen Aufschrei kommt.

Hierzu kann man im wesentlichen zwei Punkte identifizieren, die sich aber auch gegenseitig stützen. Zum einen der "Gender-Empathy-Gap", welcher dafür sorgt, dass man für Mädchen und Frauen grundsätzlich mehr Mitgefühl übrig hat als für Jungen und Männer. So hat Arne Hoffmann in "Plädoyer für eine linke Männerpolitik" herausgearbeitet, dass wenn man will, dass die Spendengelder fließen, man vorzugsweise leidende Mädchen und Frauen zeigen sollte; Jungen und Männer ziehen bei weitem nicht so gut. Das gilt auch für unsere Gesellschaft: wenn es bspw. so wäre, dass mehr Mädchen und Frauen etwa von Suizid oder Obdachlosigkeit betroffen wären als Vertreter des männlichen Geschlechts, so wäre dies ein breites Thema in der Berichterstattung. Und damit sind beim zweiten Punkt: Der Berichterstattung, die konsequent männliche Opfer jedes Alters ausblendet genauso wie auch weibliche Täter. Wir leben unter einer medialen Käseglocke, welche einem tagtäglich suggeriert, dass es besonders Frauen in der Welt übel ergeht wohingegen Männer an der Macht seien, weshalb sie keine Hilfe benötigen. Jeden Tag wird uns das große Leiden der Frauen um die Ohren gehauen, weshalb es leicht ersichtlich ist, dass man vorzugsweise diesen Hilfe und Unterstützung zukommen lässt. Wer nicht gerade in der maskulistischen Blase mitliest, kann auch kaum etwas dagegen sagen.


So ist es bspw. sowohl bei Feministinnen als auch den "seriösen" Medien üblich, dass Geschlecht der Opfer des Andrizid von Srebrenica unsichtbar zu machen. Weiteres Beispiel: Als die islamistische Terrorgruppe "Boko Haram" Jungen bei lebendigen Leib verbrannte, war das kaum einem Medium eine Meldung wert. Als dieselbe Terrorgruppe Mädchen entführte kam es zu einem internationalen Aufschrei bis ins weiße Haus.

Ein weiteres Beispiel kommt ausgerechnet von "Plan"; in einer älteren Veröffentlichung heißt es:
"Gerade Jungen zwischen 14 und 17 Jahren lassen sich gern anwerben, weil sie endlich Geld verdienen möchten. Ihre Agenten sind wiederum oft selbst Jugendliche, die Opfer von Kinderhändlern waren… Die Jungen werden häufig nach Nigeria oder in andere Länder Westafrikas geschmuggelt. Sie müssen sehr lange auf den Feldern arbeiten. Sie werden von Aufsehern schlecht behandelt und geschlagen. Viele der Jungen arbeiten sogar nachts, meistens sieben Tage in der Woche und das über sechs Monate, ein Jahr oder noch länger. Nur wenige erhalten einen Lohn für ihre Arbeit."
Dem unbenommen hält man bei Plan daran fest, vorzugsweise Mädchen zu einer gelungenen Existenz zu verhelfen.

Dies war gerade auch Thema bei "Geschlechterallerlei". Und der Artikel scheint auch einen wunden Punkt bei Feministen getroffen zu haben, denn gleich mehrere traten auf, um den Femosexismus der Benachteiligung männlicher Kinder zu verteidigen, und so viel feministischer Besuch ist auf diesem Blog eher selten.

[Nachtrag] Wer zu Weihnachten vielleicht eine Patenschaft für ein Kind übernehmen will, kann sich hier informieren: World Vision. Eine Patenschaft lässt sich bereits für 1.-€ pro Tag übernehmen. Danke an Wolfgang für den Hinweis.

[Nachtrag 2] Zum Weiterlesen:

man-tau: Gewalt gegen Jungen ist okay: Bitte spenden Sie jetzt!

Der Lotosritter: Kein Plan

Samstag, 12. Dezember 2015

Feministische Argumentation: "Nicht wehren müssen"

Eine beliebte Formel im feministischen Kontext ist, dass man, genauer: frau, sich nicht wehren wollte. Feministinnen sehen sich in einer Gesellschaft, in der sich frau permanent gegen alle möglichen Übergriffe - in der Regel sexuell und von Männern - wehren müsste.

Was sich hier deutlich zeigt, ist die Prinzessin-auf-der-Erbse-Mentalität. Man (frau) bildet sich tatsächlich ein, dass die gesamte Gesellschaft nach der eigenen Pfeife zu tanzen hätte, und dass man ein Recht darauf hätte, von jedweder Unangenehmlichkeit verschont zu bleiben.

Nur ein solches Recht existiert nicht. Ich war auch schon mal "Opfer" sexueller Belästigung, aber will ich, dass wir eine Gesellschaft gründen, in welcher ein solcher Übergriff unmöglich wäre? Klare Antwort: Nein, das will ich nicht. Denn eine solche Gesellschaft wäre schlichtweg totalitär.

Um das zu differenzieren: Es ist ein Unterschied, ob a) ein Übergriff möglich ist, oder b) ein solcher Übergriff strafverfolgt wird. Wenn eine Beleidigung oder sexuelle Belästigung einem ein Bußgeld einbringen kann, so ist das etwas grundlegend anderes, als wenn man eine Gesellschaft schafft, in der es gar nicht erst zu sexueller Belästigung oder Beleidigung kommen kann, zum Beispiel weil alle Mitglieder der Gesellschaft so konditioniert sind oder sich vor der zu erwartenden Strafe zu Tode fürchten - eine totalitäre Gesellschaft also. In Nordkorea bspw. wird man kaum einen Einwohner treffen, der sich beleidigend gegen den Staatschef äußern - nur: ist das gut? Es ist ersichtlich, dass nur in einer Terrorherrschaft sowas wie Beleidigungen und sexueller Belästigung nicht mehr existieren würde.

Ein weiterer Punkt ist, dass hier ein einengender Fokus allein auf sexuelle Belästigung gelegt wird (und auch nur auf solche, die sich gegen Frauen richtet - Männer dürfen belästigt werden). Das führt zu der grotesken Situation, dass massivstes Mobbing erlaubt ist, erst wenn eine sexuelle Komponente hinzukommt, greifen die Abwehrmechanismen, so schreibt bereits Matussek über einen Jugen, der einer Treibjagd ausgesetzt ist:

Als der Schuldirektor sagte, ihm fehlten die Beweise für «sexuelle
Belästigung», kaufte Sam Harms seinem Sohn ein Tonbandgerät.
«Wir haben zu Hause geübt, wie man es heimlich
einschaltet », sagte er.
Das Tonband, das ich zu hören bekam, war ein grausiges Dokument.
Nicht, weil es obszön war, sondern weil es die infantile
Lust von Pennälern dokumentierte, ein Opfer auszusuchen und
zu quälen - eine Studie über die Entstehung faschistischer Strukturen.
Ein kleiner Junge zog da los, um Schmutz zu sammeln. Er war
sein eigener Köder. Er ließ sich prügeln und demütigen, um die
Täter zu überführen. Seine Rache bestand darin, daß er sich
nicht wehrte, sondern aufnahm. Verbale Kränkungen, die den
Tatbestand der «sexuellen Belästigung» erfüllten.
«Warum hast du mich gerade geschlagen, Dennis», hörte man
Jonathans Stimme. «Weil ich Lust dazu hatte, du Knalltüte.» Jonathan
weiß, daß so etwas zwar weh tut, aber unbrauchbar ist.
Unter Tränen fragte er: «Wie hast du mich vorher genannt?»
«Pißloch», hört man eine höhnische Jungenstimme. «Nein, davor
». «Altes Pißloch. Schwanzlecker.»
Eine Woche lang sammelte Jonathan Schmutz. Dabei ließ er
sich schlagen, treten, mit Stöcken bearbeiten. Nebenprodukte,
für die sich keine Eltern, kein Lehrer, kein Richter interessierte.
Er ließ sich verhöhnen, verlachen, von Mädchen und Jungen beschimpfen,
um jene einzigen Worte zu sammeln, die neuerdings
in der Erwachsenenwelt eine Rolle spielen.
Jonathan denunzierte nicht. Er kämpfte gegen ein Rudel kleiner
Blockwarte um seine Existenz. Er sammelte Regelverletzungen
auf jenem einzigen Gebiet, wo das puritanische und das feministische
Amerika gemeinsam zum Durchgreifen entschlossen
sind. Gegen Baseballschläger, Waffen und Drogen haben
die Schulbürokratien den Kampf verloren. Doch im Kampf gegen
Schmutzwörter sind sie seit neuestem zu jeder Sanktion bereit.
All das Leid dieses Jungen interessiert nicht. Erst wenn eine Beleidigung wegen eines Begriffs wie "Schwanzlecker" sexuell konnotiert ist, springen die Erwachsenen an. Ein gutes Beispiel nicht nur dafür, wie selektiv und irrational der Feminismus vorgeht, sondern auch, wie mächtig er inzwischen ist. Mobbing? Egal! Sexuelle Belästigung? #Aufkreisch!

Das, was dem Jungen passiert ist schrecklich, und ich denke, jeder fände es schön, wenn er solches nicht erleiden müsste, wenn niemand sowas ertragen müsste. Die Frage ist nur: Was wäre der Preis dafür, dass sowas nicht möglich wäre? Der Preis wäre, dass man in einer totalitären Gesellschaft leben müsste. Ich wurde auch schon gehänselt, ich wurde auch schon sexuell belästigt, und auch wenn ich den Tätern Übles wünsche, so will ich doch nicht in einer Gesellschaft leben, in welcher solch unangenehmen Erfahrungen von vornherein unmöglich wären - denn dies wäre nur einer porentief reinen, totalitären Gesellschaft ausgeschlossen.

Doch! Man muss sich wehren! Es ist in einer freien Gesellschaft nicht zu verhindern, dass man unangenehme Begegnungen zu anderen Menschen hat, dass man beleidigt wird, auch sexuell. Man hat jeden Tag mit Menschen zu tun, und dazu gehört dann auch, dass man angegriffen und verletzt wird. Damit muss man umgehen können, denn der Preis dafür, dass dem nicht mehr so wäre, wäre nichts weniger - ich kann es nicht oft genug sagen - als eine totalitäre Gesellschaft. Und genau das wollen Feministinnen, etwa wenn sie Feminismuskritik verbieten möchten, damit sie eben frei von kritischen Äußerungen wären, so wie der Machthaber in Nordkorea ebenfalls frei von Kritik ist.

Freitag, 11. Dezember 2015

Ich lass' dann auch mal den Fascho raushängen

Also erstmal: Ich bin ein Unschuldsengel. Damit das klar ist! Ich würde niemals ein böses Wort über Frauen, Valerie Solanas oder Adolf Hitler verlieren. Ich spreche lediglich die Wahrheit aus, und eine Wahrheit, auch wenn sie unangenehm ist, kann niemals bös gemeint sein.

maskulist.de


Also Anlass für diesen Blogbeitrag war das Betragen von Feministinnen, welche auf Cuncti zitiert werden:
Wenn es beispielsweise darum geht, mittels der Chromosomen-Theorie den Mann zum Tier zu entmenschlichen, nimmt die EMMA eine Spitzenrolle ein. In einem Beitrag des Jahres 1998 zeigte sie die Fotos verschiedener Chromosomenträger: Die Reihe beginnt mit XXX, einer Art Superweibchen. Darauf folgt XX, die normale Frau und EMMA-Leserin, die, welch Wunder, als "fürsorglich" und "nicht aggressiv" beschrieben wird. Der XY-Typ, also der typische Mann, hingegen sei "oft egozentrisch" und "reagiert auf Provokationen mit physischer Gewalt". Bis hierhin ist der Beitrag nur dumpfer Biologismus, als Wissenschaft verkaufte Geschlechterpropaganda, so wie es früher die Rassenpropaganda der Nazis gab. Der Artikel hört da aber nicht auf, sondern nimmt regelrechte Stürmer-Qualitäten an: Auf das Foto des "typischen Mannes" mit seinem XY-Chromosomensatz folgen noch drei weitere. Mit jedem zusätzlichen Y-Chromosom erscheint der Mann aggressiver, sein Gesicht verzerrt sich, es wachsen ihm Reißzähne, bis schließlich statt eines Mannes ein Kampfhund abgebildet ist.
Aber nicht nur das, es geht noch weiter, indem aus dem bei den EMMAs beliebte SCUM - "Das Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung des Mannes" - zitiert wird:
"Der Mann ist eine biologische Katastrophe", heißt es darin beispielsweise, "das (männliche) y-Gen ist ein unvollständiges (weibliches) x-Gen, d. h. es hat eine unvollständige Chromosomstruktur. Mit anderen Worten, der Mann ist eine unvollständige Frau, eine wandelnde Fehlgeburt, die schon im Genstadium verkümmert ist. Mann sein heißt, kaputt sein; Männlichkeit ist eine Mangelkrankheit, und Männer sind seelische Krüppel."
Nur: stimmt das auch? Ist das Y-Chromosom ein unvollständiges also verkrüppeltes X-Chromosom? Das würde nur dann Sinn ergeben, wenn sich auf dem Y-Chromosom auch einige wenige Gene finden würden, wie sie auch auf dem X-Chromosom vorhanden sind. Das ist aber nicht der Fall. Auf dem Y-Chromosom finden sich auschließlich Gene, die auf dem X-Chromosom fehlen. Äh, "Fehlen"? Na gut, lassen wir das mal so stehen.

Der absolute Clou kommt aber noch: Der Mann verfügt auch über ein X-Chromosom, und dieses ist auch *Trommelwirbel* aktiv! Es ist also so, dass der Mann über ein X- und ein Y-Chromosom verfügt, die Frau dagegen nur über ein X-Chromosom. Der Mann verfügt also über zusätzliche Gene, über die die Frau nicht verfügt, zugleich aber verfügt er auch über die weiblichen Gene, oder anders ausgedrückt:
Die Frau ist nur Frau, der Mann hingegen vereint beides in sich: Die Frau und den Mann.
Mit anderen Worten: Wenn Femofaschistinnen der Meinung sind, der Mann sei eine "verkrüppelte Frau", eine "halbe Frau", eine "halbes Wesen" dann liegen sie zu 100% falsch. Richtig hingegen ist: Männer sind mehr als Frauen, es ist also das weibliche Geschlecht, welches zurückgeblieben ist.

Es muss einen (Mann) also nicht weiter stören, dass das Y-Chromosom kleiner ist als das X - das bedeutet nicht mehr, als dass auch ein modernes Handy kleiner ist als seine Vorgänger, oder: Es macht lediglich die Differenz aus, mit der Männer ein "Mehr" haben, welches sie von der Frau unterscheiden.

(Anmerkung: Ich bin nicht wirklich der Meinung, dass der Mann der Frau genetisch überlegen sei, es handelt sich lediglich um eine Retourkutsche nach dem Motto: "So wie Du mir so ich dir".)

Sonntag, 6. Dezember 2015

Vermischtes vom 06.12.2015

1. Die Kanzlerin und die Verteidigungsministerin ziehen in den Krieg. Wie konnte das mit Vertretern des friedfertigen Geschlechts bloß passieren? Wer mit einem symbolischen Akt gegen diesen verfassungswidrigen Angriffskrieg protestieren will, kann sich bei Fefe informieren.

2. Passend dazu:
Die AfD Baden-Württemberg fordert in ihrem Wahlprogramm für 2016 die "Wiedereinsetzung der allgemeinen Wehrpflicht für männliche Deutsche".(via)

3. Edeka ringt derzeit um Aufmerksamkeit mit einem hochemotionalen Werbespot, der einen alten Mann zeigt, der während der Weihnachtszeit unter Einsamkeit leidet. Auch Feministinnen sind darauf aufmerksam geworden, und sehen offenbar ihr Opfer-Abo gefährdet, denn: Mitgefühl?! Für einen alten Sack Mann?! Geht gar nicht. Bevor ich dann dem Link folge, der alternative Erklärungsmodelle vorlegt, sinniere ich darüber, was man dort wohl über den Großvater zu sagen hat. Klar, denk ich mir: Aus ihm wird ein Täter gemacht. Und tatsächlich:
Die vergangenen zehn Weihnachtsfeste mit Opa waren ganz und gar nicht harmonisch.
Opa ist stramm rechts
Opa ist seit 1986 von Oma geschieden, hat danach nur schwarz gearbeitet, um keinen Unterhalt zu zahlen; erst seit seinem Oberschenkelhalsbruch 2014 und der Scheidung von seiner zweiten Frau ist er an Familienleben interessiert.
Opa ist ein gewalttätiger Säufer, der an Weihnachten immer ’nen Sentimentalen kriegt.
Opa ist ein manipulativer Sausack.
Na also! Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden die Dinge berechenbar.

4. In Schweden, ein Land, in dem schon mal genderfaschistische Vernichtungsfantasien in Schulen aufgeführt werden, wissen Feministinnen nicht wohin mit ihrem Geld und verteilen einfach mal eine feministische Kampfschrift an alle sechzehnjährige Schüler. Bemerkenswert ist nicht nur die Finanzkraft der Vertreterinnen der Unterdrückten, Geschundenen und Armen, sondern auch der Umstand, dass die Amazonen Zugang zu Schulen erhalten. Hach, wenn bloß das "Patriarchat" so gut aufgestellt wäre...

5. Ariellus erhielt letzten Monat Besuch von den Zeugen Jehovas Feministinnen.

6. Männliche Helden zum ersten und zum zweiten.

7. Auf zeitgeistlos.de stellt man fest:
Haben-Denken, Profitorientierung, Gier, Skrupellosigkeit, Egoismus und rücksichtsloses Verhalten haben ihren Ursprung nicht im männlichen Geschlecht und sind bei Männern und Frauen gleichermaßen vorhanden.
 ... und nennt dazu ein paar Beispiele. Das sieht gleich der erste Kommentator ganz anders:
1. Leider hast Du in der Aufzählung zu 99 % Männergehirne in Frauenkörpern erwähnt.

Na, da ist die Welt doch gleich wieder in Ordnung....

Montag, 30. November 2015

Feindselig gegen Feminismus - aus gutem Grund

Antwort einer Feministin, als ich ihr gegenüber männliche Notlagen ansprach wie etwa Suizid unter Jungen.

Christian fragte auf "Alles Evolution" was einen zu Feindseligkeit gegenüber dem Feminismus bewegen könnte, etwas, was ja manche Feministinnen nur verständnislos zur Kenntnis nehmen können.

Um es kurz zu machen: Feminismus ist eine Hassbewegung gegen Männer und zwar eine gesellschaftlich dominierende. Eine Hasspredigerin wie Alice Schwarzer wird mit der höchsten deutschen Auszeichnung geehrt und schafft es mit ihrer Gewaltverherrlichung gegen Männer zur Millionärin. Männerfeindliche und menschenverachtende Sentenzen schaffen es in die Grundsatzprogramme von großen Volksparteien und selbst Gaskammerfantasien über Männer werden ständig neu aufgelegt, ohne dass mal jemand aufmerkt bei etwas, was bei jeder anderen Gruppe von Menschen sofort den Staatsanwalt wegen Volksverhetzung auf den Plan rufen würden.

Es ist wirklich drollig, wenn vom männlichen Steuerzahler finanzierte Antimaskulisten wie Kemper, Gesterkamp oder Rosenbrock der neuen Männerbewegung "Frauenfeindlichkeit" attestieren und dabei den real existierenden Femofaschismus ignorieren, der keinerlei Entsprechung auf der maskulistischen Seite hat. Es gibt keinen maskulistischen Faschismus, in welchem Frauen als "minderwertige", "parasitäre" Rasse gezeichnet werden um dann konsequent deren Auslöschung zu fordern.

Tatsache ist, dass es dem Feminismus nicht um "Gleichberechtigung" geht, wie immer behauptet. "Gleichstellung" wird von Feministinnen immer nur dort gefordert, wo sich Vorteile für Frauen und Nachteile für Männer rausholen lassen. "Gleichstellung" wird nur in den Chefetagen angestrebt, niemals dort, wo man "unten" ist, also zum Beispiel unter Kanalarbeitern, Müllmännern oder gar Obdachlosen und Selbstmördern. Feministinnen geht es nicht um "Gleichberechtigung" sondern um Frauenbevorzugung und Männerbenachteiligung - "positive Diskriminierung" genannt.

Zum Selbstverständnis der Feministin gehört es, dass sie einen Widerstandskampf von unten gegen eine Männerherrschaft führt, genannt: "Patriarchat". Auch das ist eine Lachnummer: Feminismus wird inzwischen ganz offiziell "top-down", also von oben nach unten in der Gesellschaft umgesetzt. "Gender-Mainstreaming" will überall wirken um die Gesellschaft umzukrempeln und zwar nach feministischen Vorgaben; tausende von Frauen- Gleichstellungsbeauftragte handeln stets parteilich für die Frau, und die "Antidiskriminierungsstelle" des Bundes kennt allein Diskriminierung von Frauen, niemals von Männern - und ist damit diskriminierend.

Um es zusammenzufassen: Feministinnen sind Männerfeinde - und damit bin ich ihr Feind. Sie schreiben Männern Kategorien wie "Macht" zu, die erstens einfach nicht zutreffen, und zweitens schon immer zur Feindpropaganda gegen wen auch immer gehörten, und was dann auf Unterdrückung und Benachteiligung hinausläuft. Sie klagen Männer an, und hierbei handelt es sich um eine Anklage, bei welcher Männer kein Recht auf einen Anwalt haben. Wenn sich doch mal ein Männeranwalt zu Wort meldet, wird dieser verhöhnt ("I bath in Male-Tears") oder mit Gewalt zum schweigen gebracht - wie zum Beispiel die große Männerfreundin Esther Vilar, die aus Deutschland schließlich fliehen musste.

Ich bin feindselig gegen Feminismus, weil diese Bewegung feindselig gegen Männer ist, sie verhöhnt, selbst noch im größten Leid. Und auch das ist Ausweis der dominierenden, gesellschaftlichen Stellung des Feminismus: Denn würden Feministinnen tatsächlich von unten kämpfen, wie sie annehmen, könnten sie sich schwerlich Hohn über ihren Feind leisten. Hohn und Spott sind etwas, was sich nur der Sieger leisten kann - ein Privileg also. Nur Derjenige, der sicher vor einer Vergeltung ist, weil der Verhöhnte besiegt, kaputt und gefesselt zu seinen Füßen liegt, kann sich Hohn und Spott leisten.

Freitag, 20. November 2015

Mann zündet sich an und wird verklagt

Wie verzweifelt muss man eigentlich sein, um sich in einem Akt des Protestes selbst anzuzünden?

Jeder, der sich schonmal eine Verbrennung eingehandelt hat, weiß, wie groß die Schmerzen und das damit verbundene Leid sind. So, wie die sadistische Menschheit drauf ist, war die Todesstrafe durch Verbrennen bei lebendigen Leib sehr beliebt, das exakte Gegenteil von "kurz und schmerzlos".

Wenn sich ein Mensch aus Protest selbst anzündet, dann tätigt er eine eindeutige Aussage: Das, was ihr mit mir macht, ist schlimmer, als bei lebendigen Leib zu verbrennen - das schlimmste überhaupt.

Eine buddhistische Nonne verbrennt sich selbst aus Protest gegen die chinesische Besatzung in Tibet. In den Augen des chinesischen Regimes eine Terroristin, eine Täterin.

Wir wissen inzwischen, das Hartz-IV-Empfänger im Schnitt kränker sind als der Rest der Bevölkerung. Die Frage ist nur, ob Krankheit zu Hartz-IV führt oder ob Hartz-IV krank macht, so schreibt die Welt:
Hartz-IV-Empfänger sind nicht nur ärmer und haben einen niedrigeren Lebensstandard als Erwerbstätige. Sie schneiden auch bei Gesundheit, sozialer Integration und Lebenszufriedenheit deutlich schlechter ab als Personen, die Arbeit haben. Das ergab eine Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zur sozialen und materiellen Lage der Empfänger von Arbeitslosengeld II.
Was hierbei auch noch unbedingt erwähnt werden sollte, ist Folgendes:
Männliche Hartz-IV-Empfänger werden bei Verstößen gegen die Bestimmungen doppelt so häufig und schwerer sanktioniert als Frauen. In der Folge müssen männliche Hartz-IV-Empfänger weitaus häufiger empfindliche Kürzungen der Geldleistungen hinnehmen. Dies geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit hervor.
Arbeitslose haben es schwer, und Männer ganz besonders.

Jetzt hat sich - übrigens nicht zum ersten Mal - ein Mann im Jobcenter angezündet:
Ein 32-jähriger Mann hat sich am Mittwochnachmittag vor einer Bürotür in dem Gebäude des Job-Centers in der Weinheimer Straße mit Brandbeschleuniger übergossen und dann angesteckt.
Das Regime reagierte darauf damit, dass es den Mann, der zeitweise in Lebensgefahr schwebte, nun verklagte - und zwar wegen eines versuchten Tötungsdelikts, da der Mann in seinen großen Schmerzen blind auf einen Mitarbeiter des Jobcenters zurannte.

Das ist aber kein Skandal. Genauso, wie viele Medien den internationalen Männertag zum Anlass nahmen, Hass und Spott über das Geschlecht auszukübeln, welches sich überdurchschnittlich oft das Leben nimmt, genauso wird umgekehrt der Mantel des Schweigens über diesen Vorfall und der unmöglichen Reaktion der Behörden ausgebreitet. Man stelle sich vor, eine Frau oder ein Flüchtling hätten sich angezündet... es würde sich um einen nationalen Skandal handeln, ähnlich wie #Aufschrei. Da es sich aber - wiederholt - nur um einen Mann handelt, ist es lediglich eine Randnotiz wert.

Was sich hier zeigt, ist eine gnadenlose, ja tödliche Politik, die von oben nach unten durchgesetzt wird, und selbst die verzweifelsten Formen des Protestes dagegen noch bestraft. Soviel zu Art. 1 GG und der Würde des Menschen, angeblich "unantastbar".

(danke an Adler)

 [Update] Adler hat die Meldungen im Forum Männerrechte gesichert.

Sonntag, 15. November 2015

Wer hat Angst vor'm Musel-Mann?

Die ist erstens mitschuldig, zweitens lügt sie sowieso nur
Der Zentralrat der Muslime in Deutschland fand deutliche Worte für das, was islamistische Terroristen in Paris verbrochen haben:
Diese Terroristen führen Krieg gegen die Menschlichkeit und damit auch direkt gegen den Islam. Ihr Ziel, Panik, Hass und Zwietracht zwischen den gesellschaftlichen Gruppen und Religionen zu säen, wird niemals aufgehen, wenn wir wachsam, entschlossen und vor allem gemeinsam handeln.
 Solche und andere Distanzierungen halten Andere nicht davon ab, erstens Anklage zu erheben und sich zweitens offenbar für etwas Besseres zu halten, womit bekanntlich alles Übel seinen Anfang nimmt.
Kollektivhaft-Logik: Diesmal auf feministisch
Ich empfinde es im höchsten Maße als irritierend, dass ausgerechnet Männrerrechtler, die eigentlich wissen müssten, was es mit Kollektivanklagen auf sich hat, nun auch solche Muslime in Kollektivhaft nehmen, die sich ihr ganzes Leben lang nichts zu Schulde kommen ließen und es auch nicht vorhaben.

Tatsächlich geht es den Terroristen genau darum: Zwietracht zwischen den Menschen zu sähen, um auf lange Sicht ihren verbrecherischen Willen durchzusetzen. Als linksliberaler Männerrechtler verurteile ich nicht nur die Terrorakte in Paris, sondern auch antimuslimische Hetze, mit denen "aufrechte Bürger" genau den Willen der Terroristen umsetzen, die einen Spalt in die Bevölkerung treiben wollen.

Freitag, 13. November 2015

Männlichkeit als Wertschöpfendes oder Frauenselbstverachtung

Man kennt ja die Leier: Männer sind ein Übel. Sie sind ein Übel für die ganze Welt, Männer führen Kriege, vergewaltigen unschuldige Frauen und verschmutzen die Umwelt. Wobei gilt: Wenn Frauen das machen, was Männer machen, dann ist es auf einmal in Ordnung, ja gewollt - Nur männliche Soldaten sind Mörder, weibliche sind Amazonen und damit Heldinnen. Tatsächlich zeigt sich ein bemerkenswerter feministischer Trend, es als Mädchen und Frauen dem Tätergeschlecht gleichzutun - oder es zumindest zu wollen. Männer sind zwangsverpflichtet, also setzen sich Feministinnen dafür ein, dass Frauen den Dienst an der Waffe leisten dürfen. Männer machen Karriere und steigen auf, sind Chefs und üben Macht aus, also fordert die Feministin selbiges per Frauenquote für ihr Geschlecht. Männer studieren Naturwissenschaften und erforschen diese, also tun Feministinnen alles, um die kleinen Mädchen für die MINT-Fächer zu begeistern (und selber ein Laberfach wie Gender-Studies belegen):

Mit anderen Worten: Während eine unablässige Anklage auf Männer einprasselt, wollen Feministinnen insgeheim und ganz offen (ja, ich weiß...), dass es Frauen den Männern nachmachen; das machen, was Männer so machen. Ein Zeichen für Bewunderung, Respekt und Anerkennung - und Neid. Letzteres verhindert, dass Feministinnen ihre Anerkennung offen äußern können, sondern stattdessen in steter Anschuldigung verharren.

Und wie sieht es auf Frauenseite aus? Auch hier kennt man die Leier: Frauen sind ja sowas von sozialkompetent und damit ein Segen für die ganze Menschheit. Allerdings zum Nachteil eben jener sozialkompetenten Mädchen und Frauen, weshalb Feministinnen Frauen regelmäßig zu asozialen Verhalten auffordern (ein Mann, der sich wie ein Asozialer aufführt ist schlicht ein Arschloch und Despot, eine Frau, die dasselbe tut, ist emanzipiert).

Obwohl aber Weiblichkeit im Kontrast zu Männlichkeit eine Genesung für die Welt darstelle, wollen Feministinnen mit typisch Weiblichen nichts zu tun haben, es überwinden - kurz und knackig: Pink Stinks.

Allerdings nur solange, wie es Mädchen sind, die mit dieser Farbe attributiert werden. Während Rosa als Signalfarbe für Mädchen abgelehnt wird, erfreut sie sich feministischer Beliebtheit, wenn damit Jungen ausgestattet werden:

Sowas gefällt Feministinnen, aber meinen sie es auch gut mit dem Jungen?
Auf Mädchenmannschaft schreibt derzeit eine ihren Sohn missionierende Feministin:
Im Sommer habe ich ihm ein rosa Kleidchen gekauft, ganz schlicht. Seine Augen leuchteten erst. Dann schlug er wild um sich, als ich ihm helfen wollte, es anzuziehen.
Welche Interessen leiten diese Frau und Mutter? Die Interessen ihres Sohnes, oder doch ihre Femopolitinteressen? Denn wenn die Farbe Rosa und rosa Kleidchen für Mädchen etwas schlechtes sind, weil sie damit auf eine "beschränkende Geschlechterrolle" festgelegt werden, warum sollte das dann gut für Jungen sein?

Bei all den Anklagen und der Hetze ist es wohl so, dass Feministinnen zumindest unbewusst all den Leistungen, mit denen Männer die ganze Welt prägen, Anerkennung zollen und sich in Selbstverachtung verlieren, wenn sie betrachten, was Frauen so dazu beitragen - geschweige denn Feministinnen. Die Reaktion darauf: Der Mann muss kastriert werden, also zieht man ihm ein rosa Kleidchen an - die Frau hingegen muss empowert werden, weshalb sie ein MINT-Fach belegen muss... nur leider will sie das häufig nicht.

Mit anderen Worten: Als Mann kann man durchaus stolz sein auf sein Geschlecht*, es sind Feministinnen selbst, die ihm Anerkennung zollen, auch wenn diese hinter Neid und Hass verborgen ist - der Mann ist nicht etwa zu schlecht, sondern zu gut!

Was weiterhin anzumerken wäre, ist, dass Feministinnen etwas grundlegend missverstanden haben. Denn es ist nicht so, dass Mädchen und junge Frauen seltener MINT-Fächer belegen, weil es rosa Kleidchen für sie gibt, sondern weil ein MINT-Fach eine anstrengende Leistung erfordert. Viel bequemer hingegen ist es, eine unkomplizierte Laberdisziplin zu belegen und dann unter den fleißigen Männchen an der Uni den besten herauszusuchen, der einer dann das Leben unterhält. Insofern hat Bascha Mika unrecht: Frauen sind nicht feige sondern tatsächlich nur bequem. Sie wählen den einfachsten Weg - was ihnen nur schwerlich vorzuwerfen ist: Hätten Männer diese Wahl, sich versorgen zu lassen, würden sie es genauso tun.

Sollten Feministinnen tatsächlich die Welt verändern wollen, müssten sie eine grundlegend andere Strategie verfolgen: Anstatt Rosa für Mädchen zu verbieten (und Ähnliches), müssten sie Mädchen und Frauen das Privileg entziehen, sich versorgen zu lassen - sie also zu einer Karriere nötigen. Man müsste Frauen abverlangen, Männer zu ehelichen, die sozial unter ihnen stehen, also im Zweifelsfall die Ernährerrolle zu übernehmen. Allein das würde zu einem grundlegenden Wandel im Geschlechterverhältnis führen, wie es von Feministinnen gewollt ist.

*(ein solcher Stolz ist dumm. Genauso wie Nationalstolz)

Samstag, 7. November 2015

Der Mann ist dem Mann ein Wolf

Männerrechtler werden oft einer Strategie der Beschämung ausgesetzt, sofern sie nicht gleich ignoriert werden. Die beliebteste Variante ist hierbei, dem Ankläger in Sachen Männerrechte zu unterstellen, er "jammere", er sei ein "Jammerlappen".

Zum Beispiel meine eigene Erfahrung: So teilte mir z.B. die Feministin Onyx mit:
Stell mal deinen Jammerton [...] langsam ab.
Der Männerrechtler Eugen Maus wurde gleich zweimal als "Jammerlappen" beschimpft, einmal von Bascha Mika, ein anderes Mal von Thea Dorn. Beide Male im Staatsrundfunk. Gegenüber Mika sprach er die Problematik mit dem Zwangsdienst nur für Männer an, gegenüber Thea Dorn das Zurückbleiben der Jungen in den Schulen. Besonders letzter Punkt ist wesentlich, denn eine Benachteiligung in der Schule kann einen Nachteil für das ganze Leben bedeuten, Thea Dorns Kommentar dazu: "Ich weine gleich."

Hinter dem Beschimpfen von Männerengagierten als "Jammerlappen" stehen zwei Punkte. Zum einen die Wirksamkeit: Männer werden beschämt, und deswegen halten sie den Mund und verweigern Solidarität mit den "Jammerlappen" - diese Strategie ist wirksam. Zum Anderen die Logik: Das Leid und die Nachteile der Männer sind im Vergleich zu den Nachteilen der Frauen zweitrangig; deshalb ist das Hinweisen auf männliche Benachteiligung eben "Jammerei". Einer der wichtigsten Vertreter hierfür ist Hinrich Rosenbrock, der erklärte, Männerrechtler würden eine "Opferideologie" betreiben, was heißen soll, dass ein toter Mann zwar tot aber nicht benachteiligt ist, wenn er in eine Situation geriet, in welcher er keinen anderen Ausweg als Suizid sah.

Ein weiterer unter vielen Männern ist der tolle Hecht Oliver Flesch: Für ihn ist der Weltmännertag, ein "Jammertag". Und dabei wird er ausfallend, zu Tristan Rosenkranz schreibt er:
"so Deppen wie Dich....Du Lappen...Stricher...Du solltest Dich schämen....Du bist eine Schande für die Männerwelt, ach was, für die gesamte Menschheit"
Rosenkranz ist ein Opfer in einem Trennungskrieg, wie er typisch ist für Deutschland, sprich, er wurde als Vater entsorgt. Für Flesch ist das kein Grund sich mit ihm solidarisch zu zeigen sondern ihn anzugreifen, und da stellt sich die Frage: Warum? Warum greifen Männer Männer an, die einer geschlechtsspezifischen Diskriminierung ausgesetzt sind, was große Not bedeuten kann, vergleiche häusliche Gewalt gegen Männer, Selbstmord und Obdachlosigkeit?

Ein Punkt hierzu ist, dass so feindselig Agierende sich nicht vorstellen können, selbst mal betroffen zu sein, das nennt sich Walster-Effekt. Oliver Flesch zum Beispiel ist Raucher, wie er stolz betont, er kann sich also nicht vorstellen, dass er einmal einen qualvollen Krebstod sterben wird, sowas passiert nur anderen. Genauso wenig kann er sich vorstellen, Opfer einer Falschbeschuldigung oder als Vater entsorgt zu werden. Sowas passiert nur anderen, und die sind dann selbst schuld - insofern ist die Klage gegen solche Zustände eben "Jammerei". Der Satz: "Ein Indianer kennt keine Schmerz" und "Jungen weinen nicht" ist für Vertreter des männlichen Geschlechts reserviert. Eine Frau die klagt, klagt halt an, das muss wichtig genommen werden, eine Mann hingegen jammert, den darf man verhöhnen und beschimpfen.

Im Allgemeinen ist es so, dass der durchschnittliche Mann seine Aufmerksamkeit lieber einer leidenden Frau als einem solchen Mann widmet. Aber von "Hör auf zu Weinen!" zu "Ein Mann soll hart wie Kruppstahl sein und zäh wie Leder" ist es nur ein kleiner Sprung. Würde man zur Erkenntnis gelangen, dass Männer genauso schutzbedürftig sind wie Frauen, so mancher Krieg und damit großes Leid hätte sich verhindern lassen - auch für Frauen.

Die Grausamkeit des Mannes gegenüber seinen Geschlechtsgenossen ist Ursache für die größten Übel der Menschheit.

Montag, 26. Oktober 2015

Über Prinzessinnen

Die Bloggerin Erhzählmirnix ist derzeit einem Shitstorm ausgesetzt, der der starken Frau wohl doch zusetzt - so berichtet sie, dass sie eine Symptomatik entwickelt, die in Richtung Panikattacken geht.

Sie ist also einer Gewalt ausgesetzt, gegen die es eigentlich einen Schutzraum bräuchte. Schutzräume gibt es aber nur für die, die auf der richtigen Seite stehen, also nur für Feministinnen. Feministinnen hingegen können aus ihren Schutzräumen heraus nach belieben mobben und hetzen; man erinnere sich bspw. an Matt Taylor, der unter dem feministischen Bombardement schließlich in Tränen ausbrach und von da ab ewige, feministische Treue schwor - man stelle sich vor, eine Frau würde öffentlich zu Kreuze kriechen, weil sie etwas gesagt oder getan hätte, was maskulistischen Horden nicht gefiel. Sowas gibt es aber nicht, denn entgegen der beliebten, feministischen Theorie sind nicht Patriarchen sondern Frauenförderer(innen) an der Macht.

Eine beliebtes feministisches Statement ist, dass man eine Gesellschaft wolle, in der man sich nicht mehr wehren müsste - oft wird dabei an sexuelle Belästigung gedacht. Ein Statement, wie es vermutlich die ganzen Shitstormer, die gegen EZM losgehen, unterschreiben würden. Und hier zeigt sich wieder die Doppelmoral: Man selbst will von Angriffen verschont bleiben, zugleich aber angreifen dürfen, was den Angegriffenen dazu zwingt, sich wehren zu müssen.

So, und wer ist es jetzt eigentlich, der sich in einem Schutzraum befindet, in welchem es ihm erspart bleibt, sich wehren zu müssen, also keinerlei Angriffen, ja noch nicht mal Kritik ausgesetzt ist, zugleich aber selbst auf das Massivste austeilen kann?

Es ist die Prinzessin.

"Prinzessin" ist ein Reizwort für Feministinnen, aber nicht etwa, weil diese Wohlstandsgören eben Wohlstandsgören sind, sondern weil damit die adlig Geborenen zur Unterordnung erzogen würden. Nehmen wir bspw. Anne Wizorek: Ihr zufolge würden Mädchen dazu erzogen, "lieb und nett" zu sein. Gut, jeder Trennungsvater, der erlebt, wie sein Kind einer psychologischen Folter und Gehirnwäsche unterzogen wird; wie er selbst zum Unterhaltssklaven gemacht wird, also nur noch schuften und zahlen darf, dafür aber keine Gegenleistung erhält, kann darüber natürlich nur höhnisch lachen - sofern ihm das Lachen nicht vergangen ist, was wahrscheinlich ist. Prinzessinnen sind nicht "lieb und nett", es sind Monster qua Geburt. Sie halten sich in einem Palast - also Schutzraum - auf, in welchem sie von den Härten dieser Welt verschont bleiben, aber aus dem sie zugleich Macht ausüben: Über Knechte und Dienstboten, die ihnen zu Gehorsam verpflichtet sind, und deren Leben sie aus einer Laune heraus auch mal vernichten können.

Man sieht also, die typische Feministin ist eine Prinzessin, also eine Kreatur, die sie eigentlich ablehnt. Sie bildet sich ein, dass sie - und nur sie - ein Recht darauf hätte, in einem Wolkenschloss zu leben, in welchen sie von den Niederungen und Konflikten dieser Welt verschont bleibt, aber zugleich von oben herab ihr Befehle erteilen darf und auch mal eine Existenz vernichtet.

Die Bloggerin Erzählmirnix hat sich schlicht der Majestätsbeleidigung schuldig gemacht, und das ist einer Tyrannei ein unverzeihliches Verbrechen.

Dienstag, 20. Oktober 2015

Alarmstufe Rot beim Thema "Netzneutralität"

Ich habe lange darüber nachgegrübelt, ob ich dieses themenfremde Gebiet hier anspreche. Einerseits besteht die Gefahr, dass ich Stammleser vergraule, weil ich sie mit Themen belästige, an denen sie nicht interessiert sind. Andererseits aber ist gerade Netzneutralität für die Männerbewegung ein wichtiges Gebiet, da sie notorisch schwach aufgestellt ist, was die finanzielle Seite angeht - und somit ihre Blogs und Seiten ins Hintertreffen geraten könnten.

Deswegen doch ein eigenes Post, in welchem ich mit der besten Empfehlung zu Fefe überleite, wo man sich informieren und engagieren kann: Klick.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Gender und Rolle - Was ist anerzogen, was angeboren?

Eine Frage, die sich in Genderdebatten regelmäßig stellt, ist, wieviel der "Geschlechterrolle" ist anerzogen, wieviel angeboren. Wenn Jungen gerne mit Autos spielen oder toben, wenn Mädchen Glitzer und Rosa bevorzugen, ist das nun durch gesellschaftliche Erwartungen aufgedrückt oder äußert sich hier die Biologie?



Was die biologistische Position angeht, so kenne ich keine, in welcher behauptet wird, dass jedwedes Verhalten angeboren ist - und zwar zu 100%. Erzieherische und gesellschaftliche Einflüsse auf die Charakterentwicklung wird in der Regel - bis zu einem bestimmten Maß - eingeräumt.

Auf der Gender-Seite sieht das anders aus. Eine dominierende Theorie lautet darauf, dass der Mensch von der Geburt an ein unbeschriebenes, weißes Blatt in seiner Persönlichkeit sei, und alle Charaktereigenschaften, wozu ausdrücklich auch die sexuelle Identität und Orientierung zählen, lediglich anerzogen seien (und zwar zum Nachteil der Frau). Mit anderen Worten: Wenn ich einen Jungen kastriere und wie ein Mädchen aufziehe, dann wird daraus eine vollwertige Frau (von der Gebärfähigkeit abgesehen). Ein solches Experiment wurde tatsächlich schon unternommen, unter Applaus der Gender-Szene und der Feministen, beispielsweise Alice Schwarzer, die bekundete, dass hier ein Mann dem Auftrag der Wissenschaft gerecht würde. Nachdem dieses Experiment tödlich scheiterte - das Versuchskaninchen erschoss sich - wurde der Fall stillschweigend aus der Gender-Literatur gestrichen. Aufgeklärt wurde nicht, unter anderem darüber, dass das Opfer sein ganzes Leben lang die aufgezwungene Geschlechterrolle ablehnte, und augenblicklich beschloss, als Junge weiterzuleben, als er erfuhr, dass er auch als ein solcher geboren worden war. Man hatte hier künstlich einen Transsexuellen geschaffen, einen Menschen, der sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlte, als es seinem körperlichen entsprach.

Die Frage, was denn nun anerzogen ist, und was angeboren, ist eine ungeheuer spannende. In nächster Zeit dürfte sie aber nicht zu klären sein, da Gender-Feministen, die den Diskurs dominieren, gar nicht an einer offenen Fragestellung interessiert sind, sondern das Dogma von der ausschließlich anerzogen Geschlechterrolle vor sich hertragen und keine Kritik daran zulassen.

Was meine persönliche Theorie angeht: Ich halte bestimmte Charaktereigenschaften bis zu einem gewissen Graf für angeboren, aber nicht für geschlechtsspezifisch - von sexueller Orientierung und Identität abgesehen.

Okay, das ist erklärungsbedürftig, ein Beispiel: Aggression. Der Mann gilt in der Regel als das gewalttätige und aggressive Geschlecht, was zu Folge hat, dass die ersten Opfer im Krieg als Täter gesehen werden und männliche Opfer häuslicher Gewalt keine Hilfe erfahren, da es sie ja angeblich gar nicht gibt. Jetzt weiß man aber aus der Forschung über häusliche Gewalt, dass Frauen ganz genauso gewalttätig werden wie Männer. Hier trifft einer der Gendergrundsätze zu, nämlich dass die Unterschiede innerhalb einer Geschlechtergruppe größer sind, als zwischen den Geschlechtern - sprich: Die Formel "Männer aggressiv - Frauen friedfertig" ist nicht zu halten. Ich halte die Charaktereigenschaft "aggressiv" oder "gewaltbereit" also nicht für geschlechtsspezifisch.

Ich halte sie aber für einen guten Teil für angeboren. Hierzu erinnere ich mich an einem Fall, bei welchem ein Mann eine Kopfverletzung erlitt. Bis zu diesem Tag litt seine Familie darunter, dass er jähzornig und gewalttätig war. Eine Eigenschaft, die er nicht mehr aufwies, als er aus dem Krankenhaus heimkehrte. In Situationen, in welchen er vorher einen Wutanfall gezeigt hätte, blieb er nun ruhig, sein Jähzorn war mit der Beschädigung bestimmter Hirnareale wie weggeblasen. Ein starker Indikator dafür, dass seine Wut im Hirn angelegt war. Diese Eigenschaft war also angeboren - aber nicht geschlechtsspezifisch.

Solche Charaktereigenschaften halte nicht für geschlechtsspezifisch angeboren. Andere, wie die sexuelle Orientierung, schon. 95% der Jungen stehen nun mal auf Mädchen, das ist nicht anerzogen, sondern angeboren (genauso wie homosexuelle Neigungen).

Die Frage ist jetzt, wie es zu geschlechtsspezifischen Verhaltensweisen kommt. Warum zum Beispiel obliegt es dem Mann, und nicht der Frau, den jeweils anderen anzusprechen und damit das Risiko der Zurückweisung einzugehen? Warum ist Rosa die weiblich kodierte Farbe? Dies halte ich für kulturell anerzogene Unterschiede; sicher gibt es kein Gen, welches das Weibchen auf "rosa" trimmt*. Was aber angeboren ist, ist das Bedürfnis sich vom anderen Geschlecht abzugrenzen, Unterschiede zu kultivieren. Das hat was mit der geschlechtlichen Identität zu tun, denn wenn man gleich ist (nicht im Sinne der Gleichheit vor dem Gesetz) ist man gar nichts, da man sich vom anderen nicht unterscheiden kann. Die meisten Menschen fühlen sich mit ihrem Geschlecht wohl und auch damit, sich im alltäglichen Umgang voneinander zu unterscheiden. Das betrifft natürlich nicht die Gleichberechtigung, die Gleichheit vor dem Gesetz. Aber nur weil man als Rechtsperson gleichgestellt ist, bedeutet das nicht, dass man dies auch im kulturellen Umgang miteinander ist. Und in einer toleranten Gesellschaft können sowohl Mädchen als auch Jungen vom typisch-geschlechtsspezifischen Verhalten abweichen: Ein Mädchen kann ein Tomboy sein und eine Olivia Jones kann wie ein weiblicher Paradiesvogel auftreten, ohne, dass es damit ein Problem gibt - oder geben sollte. Jeder wie er will, lautet die Devise. Allerdings - und das wird Feministen gar nicht passen - bedeutet das auch, dass sich Mädchen und Jungen unter einer solchen Direktive überwiegend geschlechtsspezifisch verhalten werden.

*(Feministen stört es, dass Rosa die weiblich kodierte Farbe ist. Genauer: Feministen stört, dass überhaupt eine Farbe weiblich kodiert ist, wäre es Grün, diese würde genauso angefeindet werden, und es gäbe eine Initiative: "Die Grün-Hellblau-Falle" und Parolen wie "Green stinkt". Das Kernproblem des Feminismus ist nicht der Unterschied zwischen den Geschlechtern, das Kernproblem ist, dass es überhaupt zwei Geschlechter gibt, die man im alltäglichen Erleben klar und deutlich voneinander unterscheiden kann. Gender bedeutet, die Geschlechter aufzulösen, zu "dekonstruieren", weil die bloße Existenz zweier Geschlechter für den Genderisten eine Zumutung darstellt.)

Dienstag, 6. Oktober 2015

Feminismuskritik bald verboten?

Dieses Blog hier könnte bald illegal und damit gelöscht sein, wenn das eigentlich Unfassbare durchkommt, und die EU Antifeminimus als "schweres Verbrechen" verfolgen lässt. Schon Telepolis berichtete darüber, und jetzt tritt das Projekt offenbar in die nächste Phase, so soll das entsprechende Gesetz bereits in Rumänien umgesetzt sein, womit kritische Rede gegen "Minderheiten" wie Homosexuellen, aber auch Antifeminismus verfolgt wird. Auch außerhalb der feminismuskritischen Szene wird man inzwischen darauf aufmerksam, zum Beispiel hier:


Parallel dazu will man bereits in Deutschland Whistleblower strafrechtlich verfolgen lassen - wegen "Datenhehlerei", womit so mancher Blogger mit einem Bein im Knast steht. Die Süddeutsche berichtet.

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Undank ist der Welten Lohn - Was man tun kann

Ein herber Schlag für die Männerbewegung: Tristan Rosenkranz zieht sich zurück.

Dies tut er nicht nur wegen des "Äußerlichen Feindes" - dass man mit denen Mühsal hat, ist klar. Nein, er schmeißt die Flinte auch deshalb ins Korn, weil die Leute in "unseren Reihen" keine Hilfe sind. Nicht nur das, sie sind sogar ein Hindernis. Auch Hoffmann, der ähnliche Erfahrungen sammelte, kotzt sich - pardon - hier aus.

Für diejenigen, die wirklich helfen wollen, habe ich hier und hier schon aufgeschrieben, wie man das bewerkstelligen kann. Darunter finden sich auch solche Vorschläge, mit denen man seine Anonymität wahren kann, ein Punkt, der für viele wichtig - zurecht übrigens. Wer in unserer "Männerherrschaft" Position für die falsche Seite bezieht, der droht wie Eva Herman sozial vernichtet zu werden.

Montag, 28. September 2015

Wie man jeden Tag in der Zeitung lesen kann: Tyrannei!

Das mit den Diktaturen und Tyranneien, wie zum Beispiel der "rape-culture", der Männerherrschaft, ist so eine Sache - eine verwirrende.

Nehmen wir bspw. Saudi Arabien. Manche Quellen behaupten, dass es dort keine Religionsfreiheit gäbe und Beleidigung des "Propheten" mit dem Tode bestraft wird. Das ist natürlich Schwachsinn. Dort lehrt jeder Professor zu solchen Fragen, dass Mohammed ein armer Irrer war, und dass unter anderem Religionsfreiheit ein Menschenrecht ist. Sobald man dort eine Zeitung aufschlägt, liest man, dass eine kritische Haltung gegenüber dem Islam erste Bürgerpflicht ist.

Oder China. Manche Quellen behaupten, dass regimekritsche Blogger dort mit Verfolgung rechnen müssten. Das ist natürlich Schwachsinn. Regimekritiker stellen in Wirklichkeit die Elite der dortigen Massenmedien und stellen mit genauster Recherche klar: Kommunismus ist ein Verbrechen und Mao war einer der größten Massermörder aller Zeiten. Sobald man dort den Fernseher anschaltet, wird man mit Dokumentationen über den Massenmörder und seinen schrecklichen Verbrechen konfrontiert.

Oder hier im Westen. Manche Idioten meinen tatsächlich, dass Frauen mit Männern gleichberechtigt wären. Das ist natürlich Schwachsinn. Wie jede Journalistin, Feministin und Gender-Professorin, wie zum Beispiel Simone de Beauvoir oder Alice Schwarzer, lehrt, sind Frauen auf das übelste unterdrückt und dürfen ihre Sicht der Dinge nicht frei äußern. Deswegen lernen wir jedesmal, wenn wir den Fernseher einschalten, die Zeitung lesen oder der Rede einer Politikerin lauschen, dass die Unterdrückung der Frau - die selbstverständlich existiert - eine gute Sache ist.

Sonntag, 20. September 2015

Über den Tonfall der Abtreibungsbefürworter [Update]

Für mich steht das Lebensrecht des Ungeborenen über dem Selbstbestimmungsrecht der Schwangeren - "Not your body, not your choice". Ich will gar nicht tiefer in die Materie einsteigen, nur mal kurz einen Blick auf die Sprache der Abtreibungsbefürworter werfen:


Selbst wenn man dafür ist, dass die Entscheidung über eine Schwangerschaft allein bei der Schwangeren liegt, müsste man doch die Einsicht haben, dass eine Abtreibung eine Tragödie darstellt, bei der sich eine solche Sprache von selbst verbietet. Ich denke aber, dass ist kein Zufall: Hier liegt eine Verrohung vor, ein mangelndes Einfühlungsvermögen gegenüber den buchstäblich Schwächsten; man geht über Leichen und das wird dann auch von einer entsprechenden Rhetorik begleitet sowie eine Bereitschaft zu gewalttätigen Handlungen, u.a. der Tagesspiegel berichtet.

[Update] Es ist noch monströser

Freitag, 18. September 2015

Ein Plädoyer für Mord und Totschlag

"Warum sollen immer nur die Opfer sterben? Es ist Zeit, dass auch mal die TäterInnen sterben,"

so die EMMA zum Thema häusliche Gewalt und Selbstjustiz. Wobei ich an dieser Stelle etwas geschummelt habe, denn selbstverständlich würde ein humanistisches Magazin wie die EMMA tödliche Selbstjustiz eines misshandelten Mannes gegen seine Frau auf das schärfste ablehnen, denn wir alle wissen ja: Sowas wie Frauengewalt gegen Männer gibt es nicht, und wenn doch, dann hat die Frau allen Grund dazu, zuzuschlagen und der Mann ist eh ein Weichei und selber schuld.

Um das Selbstverständnis der EMMA näher zu bestimmen, ist es hilfreich, sich den Kommentar von Alice Schwarzer zu einer Verstümmlung anzuschauen:
"Sie hat ihren Mann entwaffnet. (…) Eine hat es getan. Jetzt könnte es jede tun. Der Damm ist gebrochen, Gewalt ist für Frauen kein Tabu mehr. Es kann zurückgeschlagen werden. Oder gestochen. Amerikanische Hausfrauen denken beim Anblick eines Küchenmessers nicht mehr nur ans Petersilie-Hacken. (…) Es bleibt den Opfern gar nichts anderes übrig, als selbst zu handeln. Und da muss ja Frauenfreude aufkommen, wenn eine zurückschlägt. Endlich!"
"Frauenfreude" kommt hier bei der Vergewaltigung Penisamputation durch Lorena Bobbit auf, die bei der Verhaftung noch angab, sexuelle Frustration sei ihr Tatmotiv, sie habe nie einen Orgasmus gehabt, weshalb sie ihrem Mann im Schlaf den Penis abgetrennt hätte. Etwas später kam sie zur durchaus schlauen Strategie, zu behaupten, sie habe sich lediglich gegen ihren gewalttätigen Mann wehren wollen. Dies führte zu Unterstützung der feministischen Bewegung weltweit, nicht nur durch Alice Schwarzer. Keine Unterstützung hingegen gab es, als dieselbe Frau ein weiteres Mal festgenommen wurde, nämlich wegen Gewalt gegen ihre eigene Mutter, und wir alle fragen uns: Warum wurde sie nicht auch dieses Mal bejubelt, als sie sich gegen ihre Despotin auflehnte? Fragen über Fragen.

Obiges Notwehropfer, welches aktuell von der EMMA bejubelt wird, pumpte ganze sechs Kugeln in ihr Opfer ihren Peiniger. Dabei hätte sicherlich eine oder maximal zwei Kugeln ausgereicht, um sich zum einen zu wehren, und zum anderen nicht wegen Mordes angeklagt zu werden.

Aber gut, jetzt stellt sich die Frage: Darf allein frau in Mann Kugeln reinpumpen, oder einfach doch Opfer in Täter? Denn, wie gerade etwa "Psychologie Heute" berichtet: Häusliche Gewalt gibt es genauso von Frauen gegen Männer wie umgekehrt. Der Unterschied besteht allein darin, dass ein Mann nicht ins Männerhaus flüchten kann - erst Recht nicht mit seinen Kindern, diese müsste er einer Gewalttäterin überlassen, so auch im Falle einer Trennung.

Ob wohl eine Feministin Verständnis für einen Frauenmörder hätte? So zum Beispiel in diesem Fall:

Gerade dieser Tage (Anfang Oktober 2007) lief der Prozeß jenes Irakers, der seine geschiedene Gattin auf so drastisch bestialische Art exekutierte, daß man zu allem Grauen das Erstaunen nicht unterlassen kann: Kopfstiche mit anschließendem Benzinübergießen und Anzünden bei noch lebendigem Leib! Und dies vor den Augen des fünfjährigen Sohnes! (...)
Seine Frau habe im Jahr 2005 eine Vergewaltigung erfunden und ihn von der Polizei auf die Straße setzen lassen. Den gemeinsamen Sohn habe er nicht mehr sehen dürfen. 'Weder mein Stamm noch der Stamm meiner Frau lässt so etwas zu', sagte er ... Er habe eine Familie gründen wollen, aber sie habe ihn verraten: 'Das verbietet meine Kultur und meine Religion' … Sie habe ihm nach der Scheidung noch den Stinkefinger gezeigt…"
Nun, ich denke, ich sitze hier mit der EMMA und Frau Schwarzer im selben Boot, wenn ich das auf das Schärfste verurteile. Wo kämen wir hin, wenn jeder entsorgte Vater auf diese Weise handeln würde? Herrjeh...

Oder was wäre davon zu halten, wenn ein Sohnemann seine Mutter exekutieren würde, einfach deshalb, weil sie ihre mütterliche Allmacht dazu genutzt hätte, ihn systematisch zum psychischen Wrack zu verkrüppeln erziehen, und das auch noch bejubelt von der EMMA und anderen Feministinnen?! Würde eine Schwarzer bei sowas applaudieren? Ganz sicher ist: Bei getauschten Geschlechterverhältnis würde sie es nicht.

Aber gut, ich bin alles andere als geeignet, über solche schweren Themen zu referieren, ich übergebe deshalb an Herrn Amendt, der über das gewollte Tötungsrecht für Frauen spricht: Klick.

Sonntag, 6. September 2015

Sitzt der Massenmörder Breivik mit Feministinnen in einem Boot?

„Ich fühle mich nicht wohl mit dem Konzept, Frauen zu Töten, weil sie einfach zu wertvoll sind, um sie in Gefahr zu bringen“ (Anders Breivik - Massenmörder)

Feministinnen gefällt es, besonders grausame Mörder und Selbstmordattentäter mit Maskulisten oder Feminismuskritikern gleichzusetzen. Als etwa Roger Elliot vier Männer und zwei Frauen tötete, hieß es, dass hier ein Frauenhasser Mordtaten verübt hätte - so die Anklage gegen Männerrechtler und Pick-Up-Artists (Verführungskünstler). Ähnliches gilt für den Massenmörder Anders Breivik: Auch dessen Opfer werden von Feministinnen gerne dazu missbraucht, eine Beschuldigung gegen jene Menschen zu basteln, die sich für die Menschenrechte von Jungen, Männern und Vätern einsetzen:
Dann erschoss er 69 Menschen. Laut Augenzeugen soll er als erstes auf die attraktiven Mädchen gezielt haben.
Dummerweise fehlt für solche hanebüchenen Behauptungen jeder Beleg. Es ist nur pure Hasspropaganda gegen solche Menschen, die sich eben gegen solche Propaganda zur Wehr setzen.

Denn wenn man nach Gemeinsamkeiten zwischen Breivik und Feministen sucht, findet man diese auch, etwa ein paranoide Ablehnung des Islam, so wird über die radikalfeministische EMMA berichtet:
"Eine Frau ruft einen Notarzt", hieß es da beispielsweise. "Der ist Moslem. Ihr fast tödliches Pech." Heute würde man derlei Sprüche in rechtsradikalen Blogs wie "Politically Incorrect" lesen.(quelle).
oder noch deutlicher erklärte Alice Schwarzer, die Islamisten
"werden vermutlich leider nicht mehr mit nur demokratischen Mitteln zu stoppen sein"

Ein Satz, den Breivik unterschreiben würde.

"Islam" ist eine feststehende Rubrik auf Seiten der EMMA, in welcher an Menschen dieser Glaubensrichtung kein gutes Haar gelassen wird - genauso wie es auch ein Breivik hält, ohne, dass jemand auf die Idee käme Schwarzer speziell oder Feministinnen generell eine Mitschuld an diesem Massenmord zu geben.

Weiterhin versteht sich Breivik als Christ und träumt von einem Gottesstaat, und auch hier kommt kaum jemand auf die Idee, Christen dafür anzugreifen und ihnen zu unterstellen, sie säßen mit einem Massenmörder im selben Boot.

Die Anklage richtet sich jetzt aber nicht gegen Christen, nicht gegen Feministinnen sondern gegen Maskulisten. Diese würden als "Antifeministen" dasselbe Weltbild pflegen wie der Massenmörder Breivik.

Nur das hier ein wesentlicher Punkt vollkommen ignoriert wird: Nämlich dass es sich hier um zwei nicht nur unterschiedliche Antifeminismen handelt, sondern auch um solche, die im Widerstreit zueinander stehen. Der Faschist Breivik will den harten, kampfbereiten Mann, den "Krieger". Also den Mann, der selbstlos sein Leben und seine Gesundheit opfert, um seiner Heimat, also der Obrigkeit, dienlich zu sein. Und hier läuft Breiviks Ideologie vollkommen konträr zu der von linksliberalen Männerrechtlern, die es als ein Verbrechen begreifen, Männer im Krieg zu verheizen. Feministinnen hingegen sehen nur die weibliche Seite, nämlich dass Breivik die Frau am Herd will; was er von Männern will, und vor allem, dass das zu ihrem Nachteil ist, wird nicht gesehen.

Weiterhin lässt sich anmerken, dass jene Themen, die für Männerrechtler eben Themen sind, wie etwa die Benachteiligung von Jungen in der Schule oder von Trennungsvätern, oder geschlechtsspezifische Notlagen von Jungen und Männer, wie etwa Suizid oder Obdachlosigkeit, für Breivik keine Zeile wert sind - er also alles andere als ein Männerrechtler ist.

Wie das Eingangszitat zeigt, ist Breivik ein benevolenter, frauenfreundlicher Sexist. Für ihn sind Frauen mehr wert, Männer zu opfern ist akzeptabler. Mit anderen Worten: Es sind Feministinnen und nicht Maskulisten, die mit Breivik in einem Boot sitzen. Denn auch für Feministinnen ist das weibliche Geschlecht das einzig wertvolle und das Einzige, welches in Notlagen Unterstützung verdient, wohingegen Männer an ihren Notlagen selbst die Schuld tragen, und man sie getrost ignorieren darf oder sogar verhöhnen, siehe "Male Tears".

Dienstag, 4. August 2015

Der Tag an dem die Demokratie starb

Diese Jahrhundert-Krise ist zu gut, um sie ungenutzt verstreichen zu lassen. Ganz am Anfang sagte mir Dr. Schäuble, wir könnten uns den Sozialstaat nicht mehr leisten. Insofern nutzen sie die humanitäre Katastrophe schamlos aus.
(...)
 Deutschland muss noch viel lernen. Deutschland ist der Hegemon in Europa, leider ist es aber vor allem ein autoritärer Zuchtmeister. Ein weiser Hegemon weiß aber, dass er andere, um selber gut zu leben, leben lassen muss. Er muss also ein gütiger Hegemon sein. Die USA waren nach dem Krieg weltweit so ein Hegemon wie Deutschland jetzt in Europa. Ein mächtiges Überschuss-Land. Aber Amerika, anders als Deutschland, wusste immer, dass es, um seine Gewinne zu sichern, Defizitregionen unterstützen muss. So gesehen handelt Deutschland zurzeit gegen seine eigenen Interessen. Wer zu lange auf anderen herumtrampelt, verliert seine Vormachtstellung.
Zum gesamten - lesenswerten - Interview:
Stern

Montag, 3. August 2015

Über Hasspropaganda

In meiner Schulzeit wurde mir und meinen Klassenkameraden ein Nazifilm aus dem dritten Reich vorgeführt. Unseren Lehrern war es wichtig, dass wir - die zukünftigen Gesellschaftslenker - erkennen, wie Hasspropaganda arbeitet. Wir sollten geimpft werden gegen totalitäre Ideologien, damit ein solcher GAU, wie er die Naziherrschaft darstellte, niemals wieder möglich sein könnte: "Nie wieder", wie es auf einem Mahnmal in mehreren Sprachen heißt.


Der Film "I spit on your grave" erfreut sich unter Jugendlichen besonderer Beliebtheit. Auch und gerade unter solchen, die weit unter 18 sind. Sie können nicht erkennen, dass es sich hier um Hasspropaganda handelt, sie sind vielmehr begeistert über die bestialischen Szenen, in welchen Männer abgeschlachtet werden, wobei der Sadismus seine Grenzen nur in einem beschränkten Einfallsreichtum findet, wie man jemanden hinrichten kann, ansonsten: Splatter! Splatter! Splatter!

Dieser Film, der nur beispielhaft für eine ganzes Genre - dem Frauenkrimi - steht, gliedert sich in zwei Teile. Im ersten wird eine junge Frau auf das brutalste Opfer einer Gruppenvergewaltigung. Im zweiten Teil nimmt sie dann grausame Rache an ihren Peinigern.

Um zu erkennen, dass es sich hier tatsächlich um Feindbildpropaganda handelt, lohnt es sich, die rassistische Analogie zu bilden. Man stelle sich einen Film vor, in welchem ein weißer Deutscher das Opfer eine Türkengang wird, also auf das brutalste von Monstertürken misshandelt wird, woraufhin das Opfer einen Tätertürken nach dem anderen abgeschlachtet, möglichst kreativ und grausam in den Tötungen - und ganz zurecht natürlich, denn schließlich erhalten hier die "Bösen" nur ihre gerechte Strafe. Ein solcher Streifen wäre nur auf Nazi-Parties der Bringer, jeder andere würde den Rassismus sofort erkennen. Wenn es hingegen gegen Männer geht, dann ist es auf einmal in Ordnung, ja begründet ein ganzes Genre, wofür abgeschwächt "Nur ein toter Mann ist ein guter Mann" stellvertretend steht.



Krieg ist angeblich eine reine Männerangelegenheit, wie man besonders bei der Schwarzer nachlesen kann. Frauen sei sowas fremd - aber nicht Feministinnen. Denn den Gegner - hier den Mann - zum Täter, Vergewaltiger und Monster zu stilisieren ist das Grundprogramm von Kriegsproganda. Der andere ist der Feind, das Monster und überhaupt hat er auch zuerst angegriffen, man wehre sich nur: Es wird nur (!) zurückgeschossen, wie bereits und nicht nur die Nazipropaganda verkündete. Jeder wehrt sich nur, keiner ist von sich aus der Aggressor.

Das Interessante hierbei ist, dass Feministinnen stets behaupten, dass a) die Gesellschaft von Männern dominiert sei, und b) Männer Frauen hassen würden. Das Bemerkenswerte hieran ist, dass es hier keine Ressourcen gibt, um Hasspropaganda gegen Frauen zu verfilmen. Es gibt keine Filme, in welchen Frauen und Mütter als Monster gezeichnet werden, um sie daraufhin in aller Rechtschaffenheit abzuschlachten. Das ist kein Zufall, auch die Hasspredigerin Alice Schwarzer hat es offenkundig zur Millionärin geschafft, während die Männerfreundin Esther Vilar aus Deutschland fliehen musste. Es gibt nur ein Genre "Frauenkrimi", in welchen Männer hingeschlachtet werden, aber kein Gegenstück dazu mit getauschten Geschlechtern.

Da sitzt sie also, die Feministin, schaut sich einen teuer produzierten Film an und stellt sich keine Sekunde lang die Frage, wie sowas eigentlich möglich sein kann, in einer Gesellschaft, die so ist, wie sie von Feministinnen gezeichnet und interpretiert wird - denn hätten Feministinnen Recht, wäre sowas nunmal nicht möglich.

Donnerstag, 23. Juli 2015

Gäbe es keinen Leutnant Dino, die feministische Lügenpresse müsste ihn erfinden

Das war nicht Leutnants Dino erster Auftritt bei der durch Zwangsgebühren finanzierten Lügenpresse, der in der maskulistischen Blogosphäre gerade diskutiert wird, zum Beispiel hier, hier und hier. Er war bereits zweimal zu Gast bei "Menschen bei Maischberger" als es um Trennung und Trennungskrieg ging. Beide Sendungen waren bereits mit der Auswahl der Gäste hochmanipulativ - einschließlich des Umstandes, dass dort Leutnant Dino eingeladen war. So präsentierte man dort eine unterhaltspflichtige Frau, einen Vater, der nach langen Kampf schließlich die Kinder zu sich nehmen konnte und natürlich Leutnant Dino. Gäste also, die die absoluten Ausnahmen präsentierten und mit den real existierenden Verhältnissen nichts zu tun hatten. Für solche Themen wären andere Gäste weitaus geeigneter gewesen, hätten sich die Sendungen an der Realität und nicht an der feministischen Mythologie orientiert; denkbar wäre ein Vater gewesen, der gegen seinen Willen seine Kinder nicht mehr sieht oder ein Vertreter der Väterbewegung wie zum Beispiel des VAfK.

 Die feministische Mythologie besagt, dass im Falle einer Trennung die Väter alle Vorteile auf ihrer Seite haben, während Mütter alle Nachteile erleiden. Der Umstand, dass 95% der Getrennterziehenden Frauen sind, sei nicht auf ihre Privilegierung zurückzuführen, sondern darauf, dass sie vom Partner verlassen wurden (tatsächlich gehen Trennungen in der Mehrheit von Frauen aus und wenn ein Vater nicht zahlt, dann deswegen, weil er durch die Trennung ruiniert wurde). Der Mann lässt die arme, arme Mutter mit ihren Kindern sitzen, oftmals für eine Jüngere und drückt sich vor den Unterhaltspflichten, indem er sich künstlich arm rechnet.

Und hier kommt Leutnant Dino wie gerufen. Da sitzt er frech grinsend, gut angezogen und ein luxuriöses Leben führend, während er behauptet, er könne nicht zahlen, weil pleite, während aber jeder Zuschauer ganz genau weiß, er könnte, wenn er wollte: Ein Unterhaltspreller, der die Bestätigung der feministischen Mythologie darstellt, vom kleinen Schönheitsfehler abgesehen, dass er es war, der verlassen - entsorgt - wurde und nicht umgekehrt.

Mit Leutnant Dino hat man zu Beginn einen Fall vorliegen, wie er Alltag ist: Eine Mutter entscheidet im real existierenden Matriarchat, dass ihr Eigentum - die Kinder - ohne den Vater aufwachsen werden und dass dieser Lebensstil zugleich vom Ex finanziert wird. Anders als viele andere Trennungsväter, die darum kämpfen, ihren Kindern tatsächlich auch ein Vater sein zu können - oft vergeblich - machte Leutnant Dino einen brutalen Schnitt: Er hätte keine Vatergefühle mehr für seine Kinder. Eine Tragödie also, er hat seine Kinder abgetrieben.

Und dafür gibt es kein Verständnis. Ich habe mich mit mehreren Menschen über entsorgte Väter unterhalten, und dabei auch über den Fall Leutnant Dino. Dabei fiel mir auf, was auch in der Runde bei Maischberger zu beobachten war: Niemand verurteilte das Verhalten der Trennungsmutter, welche die Entscheidung getroffen hatte, die Vater-Kind-Beziehung auszulöschen. Stattdessen wurde Leutnant Dino verurteilt, dafür dass er sich vor seinen Pflichten drückte - dies selbst von einem, der sich selbst als "Antifeminist" bezeichnete. Ein Vater, der nicht mehr für seine Kinder sorgt, begeht ein unverzeihliches Verbrechen, so der Tenor.

Leutnant Dino als einer, der sich künstlich arm macht, um den Unterhaltsplichten zu entgehen, bedient perfekt die feministische Mythologie. Gäbe es ihn nicht, Feministinnen müssten ihn erfinden.

[Update] Auch hier kann man diskutieren, und hier meldet sich Leutnant Dino selbst zu Wort.

Dienstag, 21. Juli 2015

Betreuungsgeld gekippt, oder warum Feministinnen Feinde von Frauen sind - ein kurzer Kommentar

Die feministische Fraktion feiert heute, dass das Bundesverfassungsgericht das Betreuungsgeld gekippt hat. Warum? Weil Frauen damit gezwungen werden!

Der Entzug einer Förderung bedeutet, dass man in seinen Wahlmöglichkeiten beschränkt wird. Man, genauer: Feministinnen - auch und gerade in der Politik - wollen die berufstätige Frau - auch wenn diese nicht will. Feministische Politik bedeutet, dass Frauen genötigt werden, den feministischen Idealvorstellungen zu entsprechen. Der Zwang - ein Nachteil also - trifft hier nicht nur Männer sondern auch Frauen. Allen Ernstes wird diese Nötigung als ein Mehr an "Gleichberechtigung" gedeutet, und sie werden noch nicht mal rot dabei. Immer wenn man Feministinnen lauscht, bekommt man den Eindruck, als ob die "Herdprämie" ein Angebot darstellen würde, welches man nicht ablehnen könnte. Es wird Zeit, dass Frauen begreifen, dass Feministinnen nicht nur Männer- sondern auch Frauenfeinde sind. Die Hohepriesterin des Feminismus - Simone de Beauvoir - forderte, dass man Frauen die Möglichkeit entziehen sollte, zu Hause zu bleiben und die eigenen Kinder selbst großzuziehen. Diese Politik hat heute einen Sieg errungen.

Gut, damit werden Frauen graduell den Männern gleichgestellt, also genauso wie sie benachteiligt, denn Männer genießen ebenfalls nicht das Privileg, zu Hause zu bleiben. Dennoch empfinde ich diese Entscheidung selbst als Männerrechtler als einen Rückschlag, denn das Übel, dass sich ein Vater von seiner Familie entfernen muss, um für sie zu sorgen, ist für mich immer noch besser, als dass der Staat in den Fremdbetreuungseinrichtungen die Erziehung der Kinder übernimmt. Ein Staat, der nicht mein Vertrauen genießt - denn es ist ein Kennzeichen totalitärer Systeme, dass sie die Prägung und Erziehung der Kinder übernehmen.

Montag, 20. Juli 2015

„Ich kämpfe für meinen Jungen“

Die Bild berichtet über einen Vater, wie er in der feministischen Welt einer Laurie Penny nicht vorkommt:
Wie lange kann Nick (14) noch so fröhlich zu Hause lachen? Papa Christian Schmidt (35) ist verzweifelt: Ihm droht, dass er den schwer behinderten Jungen ins Pflegeheim geben muss.
Ich habe größten Respekt vor solchen Menschen und wüsste nicht, ob ich solchen Schicksalsschlägen gewachsen wäre.

Eine Petition lässt sich hier unterzeichnen:

Samstag, 18. Juli 2015

Ehe als Knechtschaft der Männer - Die wahren Sklaven (Gastbeitrag)

Es folgt ein Gastbeitrag von Poser-Jay:

Wer kennt sie nicht? Die olle feministische Kamelle, dass Frauen jahrhunderte lang furchtbarer Unterdrückung durch den pöhsen, gemeinen (eindeutig zweideutig :D ) Mann ausgesetzt waren und wie Nutztiere, wie bloßes Eigentum, ja gar als Sklaven gehalten wurden? Schaut man sich die Geschichte mal näher an, und zwar objektiv (ohne politische Agenda, die aus purer Selbst- und Geltungssucht alles verzerrt wiedergibt) und kontextbezogen, d.h. bewertungsfrei unter Berücksichtigung der damals vorherrschenden Strukturen und Bedingungen, dann stellt sich auch dieses feministische Gequake wieder ein mal - Schock! Wer hätt’s gedacht? - als bloßer, dümmlicher, verlogener, über alle Maße simplifizierender und von mangelnder kognitiver Kompetenz zeugender Mythos heraus. Ich weiß... Unfassbar! Gönnt euch ruhig eine Minute, um euch von der Schockstarre zu erholen, bevor ihr weiter lest...

Der Mythos der allgegenwärtigen Unterdrückung der Frau durch - nunja, wenn man feministischem Gefasel glauben schenken mag - eigentlich alles und jeden (- die feministisch-empowerte Frage ist nicht so sehr wie und wer genau - konkret oder logisch konsequent / kongruent werden die eh nie - sondern vielmehr: durch wen eigentlich nicht?) - geht in der Regel Hand in Hand einher mit dem
!!ACHTUNG!!-->Triggerwarnung!!einseinself^!!OMG<-- br="" mythos="" patriarchat.="" vom="">Ich weiß, ich weiß... Ich bin aber auch ein Arschloch, euer Weltbild heute so herauszufordern und am laufenden Band Herzinfarkte auszulösen... Ihr seit gerne angehalten zwischendurch einen safe-space mit Kuscheltieren, Keksen, Kissen, Seifenblasen, beruhigender Musik und Videos von süßen, kleinen Hundewelpen aufzusuchen, damit ihr wieder Kraft sammeln könnt, um auch weiterhin so furchtbar starke, emanzipierte - und nichts außer Respekt verdienenden! - Gerechtigkeitskrieger im niemals enden wollenden, achso schrecklich traumatisierenden Kampf um Gleichberechtigung zu sein...

Angstschweiß wieder getrocknet? Gut, dann weiter im Kontext. Um uns also der (Hypo-!)These der Versklavung von Frauen widmen zu können, müssen wir uns zunächst mal dem Mythos des Patriarchats widmen und ihn Stück für Stück auflösen, indem wir... nunja, gesunden Menschenverstand benutzen, anstelle emotionalistischer und emotionalisierender (Pseudo-)Argumentation.

Der Begriff des "Patriarchats" ist ein höchst politisch, wie emotional aufgeladenes Wort, dass heutzutage in der öffentlichen Wahrnehmung ein völlig verqueres Bild der Wirklichkeit erzeugt bzw. inne hält, weil es mittlerweile (größtenteils) lediglich als ein Schlagwort bzw. vielmehr als ein Kampfbegriff für die Unterdrückung der Frau instrumentalisiert - will sogar sagen: missbraucht! - wird. Dieses ganze Patriarchat-Gelaber ist mittlerweile zu nichts anderem als einer peinlichen Verschwörungstheorie verkommen. Über eine lächerliche, globale Verschwörung aller Männer - den allmächtigen "Penis-Illuminati“ - die überall ihre Finger im Spiel haben (deren direkte Auswirkungen trotz omnipräsenter Beeinflussung aber komischerweise in keinster Weise empirisch u/o wissenschaftlich nachgewiesen werden kann) und sich angeblich international geg. alle Frauen verschwört haben sollen, obwohl es in den letzten 60 Jahren kein wichtigeres Thema als Frauenrechte und Emanzipation gab...

Es entspricht schlicht nicht der Wahrheit zu behaupten, dass Frauen seit jeher unterdrückt und Männer immer eine Vormachtstellung inne gehabt haben sollen! Der Mythos, dass nur Frauen in der Vergangenheit zum passiven Dasein gezwungen und unterdrückt wurden, vernachlässigt, dass Männer ebenso massiv unterdrückt wurden! Es wird immer wieder darauf rumgeritten, dass Frauen früher keine Rechte hatten. Die hatten Männer damals aber in vielen Bereichen genauso wenig! Es ist unverzeihlich, wie in dieser Debatte die Unterdrückung des Mannes vergessen, wenn nicht gar verleugnet wird: Wer wurde denn auf die Schlachtfelder gezwungen, erschossen und/oder verkrüppelt? Wer musste das Geld (unter unmenschlichen Bedingungen) verdienen, sich krank und kaputt schuften und dabei seine Lebenszeit erheblich verkürzen (wie es auch heute noch üblich ist), um die Familie zu ernähren? Wer musste vor der Gesellschaft die gesamte Verantwortung für die Entwicklung der Familie übernehmen, obwohl Frauen damals für die Erziehung der Kinder zuständig waren? Wer wurde geteert, gefedert und auf einem Esel gefesselt aus dem Dorf getrieben und zum elendigen Dahinkrepieren verdonnert, wenn er sich diesem Dogma nicht gebeugt hat oder bei der (Kontrolle der) Erziehung der Familie „versagt“ hat? Wer wurde im 1. Weltkrieg mit Schock- und Elektro“therapie“ behandelt, weil er für „krank“ gehalten wurde, wenn er sich weigerte in den Krieg zu ziehen, weil von ihm gesellschaftlich erwartet wurde gewaltgeil und todessüchtig zu sein, da Stärke und damit einhergehend die Verleumdung der eig. Gefühle, Befindlichkeiten, Überzeugungen, Ideale sowie der eigenen Schwächen vorausgesetzt wurde, genauso wie die selbstlose und angstlose Bereitschaft zur Selbstaufopferung für die Verteidigung des Volkes?

Männer hatten damals genausowenig eine Wahl! Und bei so einem Hintergrund (nur) über die Unterdrückung der Frau zu sprechen, ist nicht nur äußerst geschmacklos, sondern schlittert auch massiv an den historischen Tatsachen vorbei. Die meisten Männer von damals hätten wohl am liebsten mit dem (im Vergleich dazu) „gemütlichen“ Leben einer Frau getauscht, im Gegensatz zu einem Leben voller Pflichten und Verantwortung (also nix da, von wegen Bevormundung und Vormachtstellung!).

Außerdem: Früher war der normale Mensch auf der Straße nichts wert. Denkt denn wirklich irgendjemand, dass man dort zwischen Mann und Frau unterschieden hätte? Schonmal was von Ständegesellschaft gehört? Damals hatten nur wenige(!) privilegierte Adlige (Männer wie auch(!) Frauen!) eine Vormachtstellung.
Zudem haben die Frauen in der mittelalterlichen Agrargesellschaft genauso wie Männer auf den Feldern gearbeitet. Im Industriezeitalter dann in Fabriken. Also nix da von wegen aufgezwungene passive Lebensgestaltung. Man sollte sich zum besseren Verständnis aber auch mal bewusst machen, wie es überhaupt dazu kam, dass mit der Zeit Frauen der „Haushalt“ und Männern die „Arbeit“ zugewiesen - oder vielmehr „aufgezwungen“ - wurde:

Wie alt wurde man denn im Durchschnitt damals? So um die 40 (höchstens). Bei Männern war die durchschnittliche Lebenserwartung aufgrund unmenschlicher Arbeitsbedingungen sogar noch um einige Jahre verkürzt. Und wie lange dauerte es bis die Kinder alt genug waren, um das Haus zu verlassen? 18 Jahre… das ist (damals) ein HALBES LEBEN gewesen! Oh, und: Bei einem Kind ist es meist auch nicht geblieben! Verhütung, Religion much? Hinzu kommt dann noch, dass Männer den Großteil des Tages mit arbeiten verbracht haben; Arbeit die man aufgrund der harten und unmenschlichen Anforderungen wie Bedingungen (zehrende Knochenarbeit, lebensgefährlich, 10-12 Arbeitsstunden etc.) den Frauen schlicht nicht zumuten wollte, weil sie (schon immer) als "wertvoller" und daher schutzwürdiger angesehen wurden. Ganz besonders zu bedenken gilt auch, dass die Kindersterblichkeitsrate enorm hoch war.  Insofern verwundert es nicht, dass Männer und Frauen sich auf einzelne Bereiche spezialisierten, um somit effizienter in ihrem Bereich arbeiten zu können und für die optimalen Bedingungen zum Heranziehen des Nachwuchses zu sorgen. Während heute Mann und Frau alles können müssen, sei es Kochen oder Autoreifen wechseln, war es früher völlig normal, die Arbeit „aufzuteilen“. Mehr noch: Es war gar nicht anders zu bewältigen!...

Schamlos finde ich v.a. auch das bereits erwähnte, weit verbreitete und einseitige Täter-Opfer-Schema. Die Frau einfach als alleiniges Opfer und den Mann als einziger Täter des Patriarchats darzustellen, ist sinnbefreit und zeugt von miserabler, kognitiver Leistung. Denn zu behaupten dass nur Männer im Patriarchat böse Dinge wie Kriege angezettelt hätten ist schlichtweg falsch. Frauen wie Elisabeth I., Margaret Thatcher, Isabella von Kastilien, Katharina die Grosse, Maria Theresia, Christina von Schweden, Boudicca und unzählige andere Adelsfrauen hatten einen massiven Einfluss auf die Machtpolitik, deren negativen Seiten häufig gerne verschwiegen werden. Es ist NICHT das Geschlecht, dass die Menschen korrumpiert und unmenschliche Kriege angezettelt hat - es ist MACHT! Tyrannen entstehen aus (zuviel) Macht, die sie der Manie verfallen lässt. Nicht wegen irgendeiner unterschiedlichen Chromosomenstruktur!

Außerdem konnte sich die Gleichberechtigung und die moderne, westliche Gesellschaft erst durch massive Opfer auf der männlichen Seite entwickeln: Es waren Männer, die den holprigen und steinigen Weg hin zu einer humaneren Gesellschaft überhaupt erst geebnet haben und sich für den Fortschritt und die (Weiter-)Entwicklung der Wissenschaft, der Demokratie, den Menschenrechten und der Freiheit ansich eingesetzt haben. Denn welches Geschlecht garantiert(e) durch Einsatz des eigenen Lebens Rechte und Privilegien für Alle - und damit auch der Frauen! - und setzt(e) sich im Notfall (in Revolutionen und dergleichen) auf Kosten des eigenen Lebens für sie ein (zumind. bis Frauen in der Lage waren überhaupt angehört zu werden und für sich einzustehen)?
Männer waren ebenso und in gleichem Maße die Wegbereiter für die Gleichberechtigung der Frau.

Stattdessen wird dies aber nur zu gerne verschwiegen und als alleinige Errungenschaft auf Seiten des Feminismus verbucht. Fun Fact: Es waren Männer, die das "Komplott des Patriarchats“ entlarvten und etwas daran "ändern wollten"! Männer wie Karl Marx, Friedrich Engels, August Bebel, Sigmund Freud, John Stuart Mill, Henrik Ibsen etc.pp. Feministinnen - insbesondere Simone de Beauvoir, deren Werk gerne als Bibel angesehen und herangezogen wird - kamen erst viel später und bezogen sich auf deren Erkenntnisse - Also nix da vonwegen Männer nur böööhse Monster und immer darauf aus Frauen unterdrücken zu wollen!
Ebenso nur zu gerne verschwiegen wird, dass Frauen nie einfach nur passiv waren. Frauen hatten immer irgendwo Einfluss auf die Männer. Und es lässt sich wohl kaum leugnen, dass es nicht auch etliche Frauen gab, die Männer seit jeher massiv manipulierten und für ihre Interessen instrumentalisierten, ohne für ihr Handeln je die Verantwortung übernehmen zu müssen (weil Männer immer Täter), wie es auch heute noch sehr weit verbreitet ist. Und wenn es heute noch so ist, wieso sollte es damals anders gewesen sein?

Aus all diesen Gründen ist dieser ominöse und nebulöse Unbegriff des „Patriarchats“ nicht mehr als ein (feministisches) Konstrukt, basierend auf einer kaum noch ergründbaren, dafür intensiv ideologisch verdrehten Wahrheit der Vergangenheit, welches für einen realistischen Vergleich nicht mal annähernd auf die moderne Zeit übertragen werden kann, weil es mittlerweile Frauen sind, die schon allein gesetzlich mehr Rechte haben und damit bevorzugt werden (etliche Fördervereine/-angebote/-dienstleistungen, Abtreibung, (Zwangs-)Vaterschaft vs. Babyklappe, (Bevorzugung beim) Umgangsrecht, mildere Strafen im Strafrecht, Professorinnenprogramm, nur Frauen als Gleichstellungsbeauftrage, Frauenquote etc.); demzutrotze aber heutzutage unermüdlich als emotionalisierenden Kampfbegriff eingeworfen und schamlos missbraucht wird, um Männern über Generationen hinweg Schuldgefühle einzureden und sie zu „dämonisieren“! Ein schamloses Instrument zur Durchsetzung von arroganten Forderungen nach immer mehr Förderung, Privilegien und Bevorzugungen.
Bei diesem politisch aufgeladenen Begriff wird die männliche Seite (der Benachteiligung) aber völlig außenvor gelassen und komplett ignoriert, dass die alte Rollenverteilung des Patriarchats uns Männer nur als verschwendbare Ressource(!) betrachtet (was auch heute noch der Fall ist! - siehe "Ballerspiele" und Actionfilme, bei denen sich keine Sau daran stört, wenn Männer der Reihe nach abgemetzelt werden; aber wääähä einer Frau wird ein Haar gekrümmt...), missbraucht, ein vorgefertigtes Lebensschema - und damit passive Lebensgestaltung - aufgezwungen, sowie massiv unterdrückt hat, indem das Augenmerk lediglich auf die Seite der Frauen gerichtet wird; womit Tatsachen opportunistisch verdreht, wenn nicht gar verzerrt werden! Und das alles für nichts anderes als Propaganda…

Soweit zum Patriarchat; zurück zum Thema „Ehe als Unterdrückung der Frau“: Unterdrückung - und besonders die Sklaverei - hatte im Laufe der Menschheitsgeschichte schon immer einen sehr hohen „Wiedererkennungswert“, da sie von einer Reihe, sehr leicht als solche zu identifizierenden, Unterdrückungsmechanismen begleitet wurden, wie etwa Folter, Auspeitschen, Erhängen bei Ungehorsam, unvergütete Arbeit, Verwehrung von Rechten etc. Um also beurteilen zu können, ob Frauen nun wirklich wie Sklaven gehalten und unterdrückt wurden muss man unweigerlich erst mal einen Vergleich anstellen.

Befragen wir doch mal „echte“ Sklaven, wie die etlichen Afrikaner, die gewaltvoll aus ihrer Heimat verschleppt und entführt wurden, um sich in Amerika für nen feuchten Furz den Arsch zu Tode abschuften zu dürfen; die haben Frauen der westlichen Gesellschaft bestimmt furchtbar bemitleidet und sich gedacht: „Shit! Ich meine uns geht’s schon beschissen dreckig. Aber die… Fuck. Das sind die wahren arme Säue! Da muss sich der Typ doch tatsächlich auf die Kniee werfen, ihr ein überteuertes Geschenk in Form eines Ringes machen, um sie anzuflehen, sich für den Rest seines Lebens unter Einsatz seiner psychischen wie physischen Gesundheit um ihre Versorgung und ihr Wohlergehen sorgen zu dürfen. DAS Alter… DAS sind die wahren Sklaven, die furchtbar unterdrückt und unmenschlich behandelt werden!…“ *Sarkasmus Ende* - Wisst ihr, wen man damals mit solch einer Mentalität behandelt hat? …Prinzessinnen!… Den Begriff hat man sicherlich nicht völlig für umsonst als Kosename eingeführt, um seinen „Schatz“(!) (liebevoll) zu umschreiben…

Prinzessinnen... Ich glaube das trifft’s auf den Punkt. Kennt noch jemand die alten Benimmregeln für Männer (ggü. Frauen)? „Arbeite hart und kümmer’ dich um deine Frau.“, „Sei bereit dein Leben für sie herzugeben.“, „Achte auf dein Mundwerk in Gegenwart einer Frau.“, „Öffne ihr die Tür, nimm ihr den Mantel ab, biete ihr (d)einen Sitzplatz an, rücke den Stuhl zurecht etc.“... Das ist nicht die Art und Weise wie wir Unterdrückte - geschweigedenn Sklaven! - behandelt haben. Unterdrückte waren nichts(!) wert für die Gesellschaft, sie kamen nicht in den Genuss besonderer Schutzwürdigkeit, es wurde sich nicht um sie gekümmert - schon gar nicht um ihr Wohlergehen -, sie wurden nicht unterstützt und (ausreichend) versorgt, geschweigedenn in Kunst, Literatur, Poesie und Kultur derart glorifiziert und angehimmelt, ein längeres, bequemeres und glücklicheres Leben als ihre Unterdrücker führten sie schon zweimal nicht, und erst recht nicht wurde Unterdrückten die Möglichkeit eingeräumt zum „Herrscher“ und „Monarchen“ über das Reich gekrönt und zu allem Überdruss auch noch mit „Eure Majestät“ angesprochen zu werden! Nein, diese Benimmregeln, dieses spezifische Verhalten hatte nur eines zur Absicht: Einer Person seinen tiefgreifenden und unterwürfigsten Respekt auszudrücken und entgegen zu bringen. Für Menschen, die wir auf diese Weise behandelt haben, haben wir eine gänzlich andere Bezeichnung geprägt und etabliert: Adel!

„Frauen und Kinder zuerst“ - Kennt das noch jemand? Diese altruistische Mentalität besteht auch heute noch. Und jemand der sich rausnimmt Menschen, die unter dem besonderen Schutz der Gesellschaft standen sowie grundsätzlich als „höherwertig“ betrachtet wurden, tatsächlich als „Sklaven“ zu bezeichnen, gibt sich letztlich völlig der Lächerlichkeit preis. Aber so etwas hat unsere - vor Intelligenz nur so strotzenden -Feministen natürlich dennoch nie davon abgehalten derartigen Schwachsinn zu sabbeln, denn wie jeder weiß ist „Logik“ auch nur eine Erfindung des pöhsen Patriarchats um Frauen zu unterdrücken, oder so ähnlich...

Übrigens: Wenn man sich mal historische Werke zu Gemüte führt, bekommt man sehr schnell und sehr oft ein völlig anderes Bild, wie das, was Feministen uns seit Jahrzehnten einzublöken versuchen. Der youtuber „Sargon of Akkad“ hat für ein Video zwei uralte Ratgeber für Ehefrauen und Ehemänner aus dem Jahre 1913 ausgegraben und vorgestellt; namentlich den „Do’s and Dont’s for Husbands and Wives“ (https://www.youtube.com/watch?v=Ih-7F6czeds). Es ist geradezu verblüffend, inwiefern viele der Ratschläge und Benimmregeln aus damaliger Zeit auch heute noch relevant sind (http://lover.ly/planning/wedding-planning/retro-marriage-tips-from-donts-for-wives-1913/16528/) und eher weniger den Eindruck vermitteln Frauen würden als minderwertig gesehen oder gar als „Nutzvieh“ gehalten; sondern vielmehr davon zeugen, dass sich hier zwei Menschen auf Augenhöhe treffen, die sich gegenseitig mit Respekt entgegnen sollen (https://raffertysrules.wordpress.com/2011/04/18/donts-for-husbands-donts-for-wives-by-blanche-ebbutt/). Einige meiner Favoriten daraus sind:
 
Für Frauen:

„Don’t interpret too literally the ‘obey’ of the Marriage Service. Your husband has no right to control your individuality.“
    [Übersetzung: Nimm die Worte „Willst Du ihm gehorchen und dienen...?“ (Trauungsritual) nicht zu wörtlich. Dein Ehemann hat kein Recht deine Individualität zu kontrollieren/dich zu beherrschen]
„Don't become a mere echo of your husband. If you never hold an opinion of your own about anything, life will be dreadfully colorless for both of you, and there will be nothing to talk about.“
    [Werde nicht zu einem bloßen Ab(zieh-)bild/Spiegelbild deines Ehemannes.     Wenn du nie eine eigene Meinung über etwas vertrittst wird das Leben     unerträglich farblos (blass/langweilig) für beide von euch sein und es wird nichts mehr (bzw. keinen Grund) für euch (mehr) geben (noch) zu reden.]
„Don’t refuse to see your husband’s jokes. They may be pretty poor ones, but it won’t hurt you to smile at them.“
    [Vergönne deinem Ehemann nicht die Freude, seine Witze anzuhören (bzw. klägliche Versuche dersolchen anzuerkennen). Sie mögen vielleicht ziemlich schlecht sein, aber es wird dich auch nicht umbringen ihm zumind. ein kleines Lächeln zu schenken.]
„Don't think that, because you have married for love, you can never know a moment's unhappiness. Life is not a bed of roses, but love will help extract the thorns.“
    [Verfalle nicht dem Trugschluss, dass du (bzw. ihr), nur weil du/ihr aus Liebe geheiratet hast, nie einen Moment der Trauer/Unglück/Tiefpunkt] erfahren könntet/werdet. Das Leben ist kein Rosenbeet (iSv „Ponyhof“), aber die Liebe wird euch helfen die Dornen abzutragen (iSv Tiefs überwinden/ertragen).]

Für Männer:

„Don’t belittle your wife before visitors. You may think it a joke to speak of her little foibles, but she will not easily forgive you.“
    [Mach deine Ehefrau nicht vor Besuchern klein/nieder. Du magst es zwar als bloßen/kleinen Witz sehen, aber sie wird dir nicht so schnell vergeben.]
„Don’t refuse to get up and investigate in the night if your wife hears an unusual noise, or fancies she smells fire or escaping gas. She will be afraid of shaming you by getting up herself, and will lie awake working herself into a fever. This may be illogical, but it’s true.“
    [Zögere nicht aufzustehen und nachzuschauen, wenn deine Ehefrau ein komisches Geräusch in der Nacht wahrnimmt oder sich einbildet sie würde Feuer oder entweichendes Gas riechen. Aus Furcht dich zu beschämen, wenn sie selbst aufstünde, wird sie die ganze Nacht krank vor Angst wach im Bett liegen. Das mag zwar unlogisch/irrational klingen, ist aber wahr.]
„Don’t be surprised, or annoyed, or disappointed, to find, after treating your wife for years as a feather-brain, that you have made her one, and that she fails to rise to the occasion when you need her help.“
    [Sei nicht überrascht, oder verärgert, oder enttäuscht, wenn sich deine Ehefrau als Einfaltspinsel/Närrin/Trottel rausstellt nachdem (bzw. wenn) du sie jahrelang als eine solche behandelt hast. Du hast sie damit zu einer gemacht und musst dich dann auch nicht wundern, wenn sie deinem Anspruch in Zeiten, in denen du sie bräuchtest/auf sie angewiesen wärst, nicht gerecht werden kann.]
„Don’t call your wife a coward because she is afraid of a spider. Probably in a case of real danger she would prove to be quite as brave as you.“
    [Schimpfe deine Ehefrau nicht einen Feigling, nur weil sie Angst vor einer Spinne hat. Im Falle echter Not wird sie sich höchstwahrscheinlich als mindestens genauso mutig wie du bewähren/herausstellen.]

Oh ja, diese grässliche Bevormundung, diese schreckliche Unterdrückung und diese kaum tragbare Ungerechtigkeit sind wahrlich kaum auszuhalten. Oh, die Pein! Das Leid! Dieses unerträgliche, geradezu unmenschliche Elend! *Sarkasmus Ende*

Kommen wir nun zu einem sehr viel interessanterem Punkt: Männer als Sklaven. Die Ehe als Knechtschaft. Der folgende Part ist nahezu in Gänze direkt aus Warren Farrells „Mythos Männermacht“ (1995, 1. Auflage, S. 44 - 54) entnommen, da er die Thematik, wie ich finde, sehr treffend, leicht verständlich und umfassend auf den Punkt bringt. Um den Rahmen dieses Artikels nicht zu sprengen, habe ich mir erlaubt Farrells Ausführungen an einigen Stellen zu kürzen. Mit seinem Werk „Mythos Männermacht“ wagte es Farrell als einer der ersten die gängige feministische Floskel vom Mann als „Herrscher und Patriarch“ kritisch zu beleuchten und zu hinterfragen. Weiterhin führte er auch den Begriff des „Disposable Male" - dem „Wegwerfmann" ein. Wir hatten ja bereits etabliert, dass Männer im Laufe der Menschheitsgeschichte schon immer als „verschwendbare Ressource“ betrachtet wurden. Mit diesem Begriff geht Farrell allerdings einen Schritt weiter und zielt (grob runtergebrochen) im Großen darauf ab, dass die Bedürfnisse von Männern durch die gesamte Geschichte hindurch immer schon jenen der Gesellschaft untergeordnet wurden. Farrell behauptet, dass dies schon immer der grundlegende Mechanismus für das Überleben unserer Zivilisation gewesen sei und das Anzweifeln dieser Grundlage einem Anschlag auf die Fundamente unserer Gesellschaft gleichkäme. Wie auch immer, hier Farrells Überlegungen:

Über das Geld verfügen

Eine Untersuchung großer Einkaufspassagen (Bekleidungsgeschäfte für Männer und Sportartikelgeschäfte eingeschlossen) hat ergeben, daß den persönlichen Bedürfnissen von Frauen siebenmal soviel Verkaufsfläche gewidmet ist als denen der Männer. Beide Geschlechter kaufen mehr für Frauen. (...). In jeder Konsumkategorie bestimmen Frauen weitgehend über die Ausgaben. Mit der Entscheidung, wofür Geld ausgegeben wird, gehen andere Machtbefugnisse einher. Die Macht der Frauen über den Geldbeutel gibt ihnen auch Macht über die Fernsehprogramme, weil diese von der Werbung abhängig sind. (...).

Einfluß haben

Die katholische Kirche wird oft mit folgendem Satz zitiert: “Gebt uns ein Kind in den ersten fünf Jahren, und wir prägen es fürs Leben.” Wir erkennen die Macht des Einflusses der Kirche über die Jugend an, wir leugnen aber oft die Macht des Einflusses einer Mutter über ihre Kinder – ihre Söhne eingeschlossen. Es ist die Mutter, die das Kind früher zu Bett schicken, ihm den Nachtisch wegnehmen oder es bestrafen kann, wenn es nicht gehorcht. (...).
Wenige Männer haben einen vergleichbaren Einfluß. Während der Mann theoretisch “Herr im Haus” ist, fühlen sich die meisten Männer wie Besucher im Schloß ihrer Gattin, (...) . Fast jede Frau steht in der “frauendominierten” Familienstruktur im Mittelpunkt, aber nur ein kleiner Prozentsatz von Männern nimmt in den “männerdominierten” Strukturen von Politik und Religion eine vergleichbare zentrale Position ein. Viele Mütter sind sozusagen die Vorsitzende einer kleinen Firma – ihrer Familie. (...)

Selbstbestimmung über das eigene Leben

Die Macht, zu beeinflussen, ist keine wirkliche Macht. Wenn wir Müttern sagen würden: “Je mehr Kinder, desto mehr Macht wirst du haben”, würden sie lachen. Wenn wir dann sagen würden: “Je mehr Kinder du hast, desto mehr wirst du von allen geliebt und geachtet”, würde sich die Mutter bedrängt fühlen, nicht mächtiger. Sagen wir aber Männern: “Je mehr Untergebene du hast, desto mächtiger bis du”, dann glauben sie es. Echte Macht entsteht nicht unter dem Druck von mehr Verantwortung, sondern aus der Bestimmung über das eigene Leben.
Historisch gesehen verbrachte ein Ehemann den Hauptteil seines Tages unter den Augen seines Chefs – seiner Einkommensquelle -, während eine Ehefrau nicht den Hauptteil ihres Tages unter den Augen ihres Ehemannes – ihrer Einkommensquelle – verbrachte. Sie hatte mehr Kontrolle über ihr Arbeitsleben als er über das seine.  Das Scheidungs-verbot sicherte der Frau ihren Arbeitsplatz. Ein Mann an seinem Arbeitsplatz war ohne Sicherheit. Seine Einkommensquelle konnte ihn entlassen, ihre Einkommensquelle konnte sie nicht entlassen. Sogar heute noch bekommt er keine Abfindung, wenn er seinen Arbeitsplatz kündigt; wenn sie die Scheidung einreicht, bekommt sie die Hälfte des “gemeinsamen Besitzes”.

Arbeitszwang

Die Medien verbreiten Studien, nach denen Frauen den größeren Anteil der Hausarbeit und der Kinderbetreuung leisten, und kommen zu dem Schluß: “Frauen haben zwei Berufe, Männer nur einen.”
Doch das ist irreführend. Frauen arbeiten mehr im Haus, Männer außer Haus. Im Durchschnitt hat der Mann längere Anfahrtswege und verbringt mehr Zeit mit Gartenarbeiten, Reparaturen und Malerarbeiten … Was kommt heraus, wenn alles zusammengezählt wird? Eine Studie der Universität von Michigan (veröffentlicht 1991 im Journal of Economic Literature) belegt, daß ein Mann im Durchschnitt einundsechzig Stunden pro Woche arbeitet, eine Frau sechsundfünfzig.
Ist das eine neuere Entwicklung? Nein. 1975 stellte die größte landesweite Zufallsuntersuchung von Haushalten fest, daß – die Kinderbetreuung, alle Hausarbeit, die Arbeit außer Haus, die Wegzeiten und Gartenarbeit zusammengenommen – Ehemänner 53 Prozent der gesamten Arbeit verrichten, Ehefrauen 47 Prozent.

Der Mann als “Neger”?

In den Anfangsjahren der Frauenbewegung führte ein Artikel in Psychology Today mit dem Titel “Frauen als Neger” schnell dazu, daß feministische Aktivistinnen und Aktivisten (mich eingeschlossen) zwischen der Unterdrückung von Frauen und der von Schwarzen Parallelen zogen. Männer wurden als Unterdrücker geschildert, als “Herren” und “Sklavenhalter”. (...). Diese Parallele ermöglichte es, die hart erkämpften Rechte der Bürgerrechtsbewegung auf Frauen anzuwenden. Die Parallelen enthielten mehr als ein Körnchen Wahrheit. Doch was sich niemand von uns klarmachte, war, daß jedes Geschlecht auf unterschiedliche Weise Sklave oder Sklavin des jeweils anderen ist und deswegen kein Geschlecht der “Neger” des anderen (“Neger” bedeutet eine einseitige Unterdrückung).
Hätten “Maskulinisten” diesen Vergleich gezogen, hätten sie dafür ebensoviele Beweise bringen können wie Feministinnen. Der Vergleich ist hilfreich, weil wir uns erst dann ein klares Bild von der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung machen können, wenn wir verstehen, wie Männer auch die Diener der Frauen sind, und es daher ein Fehler ist, ein Geschlecht mit “Negern” zu vergleichen. Erstens …

Schwarze wurden durch Sklaverei gezwungen, auf den Baumwollfeldern ihr Leben und ihre Gesundheit einzusetzen, damit Weiße davon ökonomisch profitierten; die Schwarzen hatten dafür mit der Verkürzung ihrer Lebenszeit zu zahlen. Männer wurden durch die Einberufung zum Militär gezwungen, ihr Leben auf den Schlachtfeldern aufs Spiel zu setzen; um des Gemeinwohls willen hatten diese Männer ebenfalls ein kürzeres Leben in Kauf zu nehmen. (...) Schwarze wurden durch Sklaverei in die gefährlichsten Berufe der Gesellschaft gezwungen; Männer wurden durch die Sozialisation in die gefährlichsten Berufe der Gesellschaft gezwungen. Beide, Sklaven und Männer, stellten in den “Todesberufen” fast 100 Prozent. Männer tun es noch.
Sklaven wurden die eigenen Kinder gegen ihren Willen weggenommen; Männern werden die eigenen Kinder gegen ihren Willen weggenommen. Wir sagen den Frauen, daß sie ein Recht auf Kinder haben, und wir sagen den Männern, daß sie für Kinder kämpfen müssen.
Als Sklaven ihren Sitzplatz für Weiße frei machten, nannten wir das Unterwürfigkeit; wenn Männer ihren Sitzplatz einer Frau anbieten, nennen wir es Höflichkeit. Ebenso nannten wir es ein Zeichen der Unterwerfung, wenn Sklaven aufstanden, sobald ihr Herr den Raum betrat; wir nennen es aber Höflichkeit, wenn Männer aufstehen, sobald eine Frau den Raum betritt. Sklaven haben sich vor ihrem Herrn verbeugt; in Kreisen der besseren Gesellschaft verbeugen sich heute noch die Männer vor den Frauen. Der Sklave half dem Herrn in den Mantel; der Mann half der Frau in den Mantel und tut es noch. Solche Zeichen von Ehrerbietung und Unterwerfung sind zwischen Sklaven und Herren und zwischen Männern und Frauen üblich.

Schwarze sind eher von Obdachlosigkeit betroffen als Weiße, Männer eher als Frauen. Im Gefängnis sitzen mehr Schwarze als Weiße und rund zwanzigmal mehr Männer als Frauen. Schwarze sterben früher als Weiße, Männer sterben früher als Frauen. Schwarze gehen seltener aufs College und weniger machen die Abschlußprüfung als Weiße. Männer gehen seltener aufs College als Frauen (46 Prozent zu 54 Prozent) und machen seltener einen Collegeabschluß (45 Prozent zu 55 Prozent). (...).

(...) Frauen sind die einzige “unterdrückte” Gruppe, die mit einem persönlichen Mitglied aus der “Unterdrückerklasse” (Väter genannt) aufwächst, das draußen auf dem Feld für sie arbeitet. Traditionellerweise hatte die herrschende Klasse draußen auf dem Feld Leute, die für sie arbeiteten – man nannte sie Sklaven. Unter den Sklaven wurde der Feldsklave als Sklave zweiter Klasse betrachtet, der Haussklave als Sklave erster Klasse. Die männliche Rolle (draußen auf dem Feld) ähnelt der des Feldsklaven – dem Sklaven zweiter Klasse; die traditionell weibliche Rolle (Haushaltsführung) ähnelt der des Haussklaven – dem Sklaven erster Klasse. Schwarze Haushaltsvorstände haben ein viel niedrigeres Nettoeinkommen als weiße; männliche Haushaltsvorstände haben ein viel niedrigeres Nettoeinkommen als weibliche (32). Noch nie in der Geschichte hatte eine angeblich unterdrückte Gruppe ein höheres Nettoeinkommen als der Unterdrücker.

Es dürfte schwer sein, auch nur ein historisches Beispiel für eine Gruppe zu finden, die sich als Opfer bezeichnen konnte, während sie die Hälfte der Stimmberechtigten stellte. Oder ein Beispiel für eine unterdrückte Gruppe, die lieber ihre “Unterdrücker” wählt, statt ein eigenes Mitglied dazu zu bewegen, die Verantwortung zu übernehmen und ins Rennen zu gehen. Frauen sind die einzige Minderheit, die eine Mehrheit ist, die einzige Gruppe, die sich als “unterdrückt” bezeichnet, dabei aber darüber bestimmen kann, wer in ein Amt gewählt wird, und zwar in buchstäblich jeder einzelnen Gemeinde des Landes. Die Macht hat nicht die Person, die das Amt innehat, sondern die, die darüber bestimmt, wer das Amt bekommt. Welche Minderheit – Schwarze, Iren und Juden – hat jemals mehr als 50 Prozent der Stimmen in Amerika gehabt?

Frauen sind die einzige “unterdrückte” Gruppe, die die gleichen Eltern hat wie der “Unterdrücker”; die genau so oft in die Mittel- und Oberklasse hineingeboren wird wie der “Unterdrücker”; die über mehr kulturellen Luxus verfügt als der “Unterdrücker”. Sie sind die einzige “unterdrückte” Gruppe, deren “unbezahlte Arbeit” sie in die Lage versetzt, für fast fünfzig Milliarden Dollar jährlich Kosmetika zu kaufen; die einzige “unterdrückte” Gruppe, die mehr für Mode und Markenkleidung ausgibt als ihre “Unterdrücker”; die einzige “unterdrückte” Gruppe, die zu allen Tageszeiten mehr fernsieht als ihre “Unterdrücker”.

Feministinnen vergleichen die Ehe oft mit Sklaverei – die Ehefrau mit einer Sklavin. Es kommt einer Beleidigung der Intelligenz der Frauen gleich, zu behaupten, daß die Ehe für Frauen eine Sklaverei sei, wenn wir doch wissen, daß 25 Millionen amerikanische Frauen durchschnittlich zwanzig Liebesromane im Monat lesen, die oft von Hochzeitsträumen handeln. Wollen die Feministinnen behaupten, daß 25 Millionen Amerikanerinnen “Versklavungsträume” haben, weil sie von Heirat träumen? Ist das der Grund, warum Danielle Steel die meistgekaufte Autorin der Welt ist?
Nie gab es eine Sklavenklasse, die viel Zeit auf Träumerei über das Sklaventum verwandte und Bücher und Zeitschriften kaufte, die ihnen sagten: “Wie ich an einen Sklavenhalter komme.” Entweder ist die Ehe für Frauen etwas anderes als Sklaverei, oder die feministische Seite unterstellt, Frauen seien ziemlich dumm.

Der Unterschied zwischen Sklaven und Männern ist, daß afroamerikanische Schwarze ihr Sklaventum selten für “Macht” hielten, Männer aber gelernt haben zu glauben, ihr Sklaventum sei “Macht”. Wenn Männer wirklich Sklavenhalter wären und Frauen Sklavinnen, warum zahlen dann Männer ein Leben lang für die “Sklavinnen” und die Kinder der “Sklavinnen”? Warum zahlen stattdessen die Frauen nicht für die Männer, so wie Könige von ihren Untertanen finanziert werden? Weil wir die Machtlosigkeit der Schwarzen einsehen, bezeichnen wir unser Verhalten ihnen gegenüber als “unmoralisch”, doch das, was wir Männern antun, wenn sie für uns töten, nennen wir immer noch “Patriotismus” und “Heldentum”. Töten sie aber die falschen Menschen auf die falsche Art zur falschen Zeit, sprechen wir von “Gewalt”, “Mord” und “Habgier”.

Wir haben eingesehen, daß wir den Schwarzen Unrecht angetan hatten.
Unsere Schuldgefühle führten zu Förderprogrammen und Sozialhilfeleistungen für Schwarze. Weil wir Männer als dominante Unterdrücker ansehen, deren Verhalten wir auf Machthunger und Gier zurückführen, haben wir wenig Schuldgefühle, wenn ihre Lebenserwartung niedriger ist. Weil wir Frauen für eine unterdrückte Klasse halten, weiten wir Privilegien und Vorteile, die für die Schwarzen gedacht sind, auf Frauen aus. Frauen – und nur Frauen -, die aus dieser Kompensation für Sklaverei ihren Vorteil ziehen, verhalten sich unmoralisch. Männer, die dabei mithelfen, sind besonders naiv.
Sind Männer denn altruistischer, liebevoller oder weniger machthungrig als Frauen? Nein. Beide Geschlechter versklaven sich gegenseitig, wenn auch auf unterschiedliche Weise.
(...)

Abschließend gilt es also festzuhalten: „Moderne“ - wie vor allem feministische und stark gynozentrische! - Betrachtungen der Vergangenheit reißen die damals vorherrschenden Umstände mit narzisstischer Vorliebe und in ignoranzverliebter Manier völlig und gänzlich aus dem (historisch bedingten) Kontext und beurteilen diese aus modernen - für damals völlig unvergleichbaren - Standpunkten heraus! Es waren einfach "andere Zeiten“! Völlig andere Voraussetzungen (sowas wie Menschenrechte u/o Aufklärung und umfassende Bildung existierte höchstens in den sehnlichsten Fantasievorstellungen und Träumen). Fakt ist jedenfalls:

Wenn die Ehe je irgendjemanden "geknechtet" hat (im wahrsten Sinne des Wortes), dann die Männer!...