Montag, 8. Juni 2015

Ehe abschaffen?

Derzeit kocht die Diskussion hoch, ob man die Ehe auch für Homosexuelle öffnen sollte. Manche sind dagegen und befürchten etwas Ähnliches wie eine Apokalypse, was aber nicht ohne Antwort von schwuler Seite bleibt.

Mitten in dieses Gefecht platzt die Meldung rein, dass die schweizerischen Jusos eine Abschaffung der Ehe planen - um die Frau zu "befreien". Ich finde die Idee nicht schlecht.

Die Jusos wollen darauf hinaus, dass eine Frau nicht mehr das Privileg genießen soll, sich per Eheschließung der außerhäuslichen Maloche zu entziehen. Das kennt man schon: Frauen zur Knechtschaft unter die Erwerbstätigkeit zu zwingen, läuft heute unter "Befreiung der Frau", denn Arbeit macht frei - fragen Sie ihre Wahrheitsministerin, die stößt ihnen Bescheid.

Denn die Ehe bringt Probleme mit sich. Aber die meisten Probleme entstehen dort, wo die Ehe beendet wird. Entgegen der Rechnung, dass man auch nach der Scheidung ein gutes Leben aufgrund der Lebensarbeitszeit des Ex-Mannes hätte, landet so manche "Alleinerziehende" in der Armutsfalle. Die ganzen Jugendamtsmitarbeiterinnen, die Anwältinnen oder das Frauenbüro, die einen so frohgemut zur Scheidung geraten haben, sind jetzt aber nicht mehr da, bzw. können einem nicht helfen außer den Ex zu verdammen, der sich weigert, egoistische und parasitäre Lebensentwürfe zu unterhalten.

Dann ist sie arm, nicht nur sofort, sondern auch im Alter, was besonders schlimm ist. Altersarmut ist eines der Sachen, vor denen Feministinnen vor der Eheschließung warnen. Nur: Würde man sich an dem Eid halten, und erst durch den Tod geschieden, was ja bei einer Eheschließung geschworen wird, dann gäbe es auch kein Problem mit der Altersarmut.

Aber die Ehe ist gescheitert, das sagen die Scheidungsstatistiken. Insofern wäre es vielleicht sinnvoll, die Ehe abzuschaffen, und stattdessen eine Art "Kinderaufzieh-Vertrag" einzuführen, der nach zwanzig Jahren automatisch endet - mit Option auf Verlängerung. Ein solcher Vertrag müsste bis ins Detail ausgearbeitet sein, und auch solche Fragen behandeln, die entstehen, wenn ein Vertragspartner vorzeitig aussteigen will, und ob dem betreuenden Elternteil (nicht unbedingt die Mutter) Rentenpunkte zugesprochen werden - und nicht zuletzt natürlich die Frage nach dem Unterhalt nach der Trennung. Sollte zum Beispiel derjenige, der die Trennung einreicht, erstens unterhaltspflichtig sein und zweitens die Kinder zurücklassen müssen - sie nur alle zwei Wochenenden sehen dürfen?

Nur so ein paar Gedanken. Witzig aber ist, dass manche, die bislang außen vor bleiben, die Ehe auch für sich wollen, während andere sie gleich ganz abschaffen zu gedenken.

Kommentare:

  1. Ja, ich bin einer der Reiter der Apokalypse.

    Die kritiklose Übernahme schwuler Rhetorik steht allerdings keinem so richtig - noch nichtmals den Schwulen. :D

    Ich halte meine Artikel grundsätzlich in einer recht einfachen Sprache. Dass sie dennoch nicht verstanden werden, sollte ich einmal näher untersuchen lassen. Ich schreibe mal der Alice. Die antwortet auf EMMA.de immer so toll.

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  2. Ich habe mir ein paar Gedanken zur Ehe gemacht, ohne mir weiterführende Informationen besorgt zu haben. Da sind bestimmt einige unlogische Stellen drin. Eine Diskussion der Ehe, welche sich auf Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit reduziert, ist kurzsichtig.

    Die Ehe ist eine symbolisch aufgeladene und rechtlich abgesicherte Institution, um die Reproduktion der Gesellschaft zu organisieren.

    1. Annahme: Die positive Einstellung zur Reproduktion selbst, also der Wunsch, Kinder zu bekommen und sie großzuziehen, ist Voraussetzung für den Bevölkerungserhalt.

    2. Annahme: Eine Organisation ist unvermeidlich, weil nicht jeder bereitwillig die Investitionskosten in Reproduktion übernimmt. Die Ehe beschränkt das Einstehen für Reproduktionskosten auf diejenigen, welche reproduzieren. Die Auflösung der Ehe ist der Versuch, die Reproduktionskosten auf die Allgemeinheit zu verteilen. Der letztgenannte Ansatz wird von modernen Ökonomien verfolgt, die eine Kommerzialisierung sämtlicher Lebensbereiche anstreben. Diese wiederum ist nur möglich, wenn die freie Wahl innerhalb aller Lebensbereiche gegeben ist, denn dies ist unabdingbare Voraussetzung für das ökonomische Prinzip. Schwangerschaftsabbruch, Antibabypille, Pille für den Mann, hohe Wertschöpfung, die die Altersabsicherung auch ohne Kinder garantiert und Versorgung von Kindern in öffentlichen Einrichtungen, sind die Grundlage der freien Wahl.
    Totale Ökonomien verhalten sich zur Reproduktion wie zur Investition. Sie versuchen, die Kosten zu minimieren. Eine arbeitende Mutter, ein von ihr getrennt lebender arbeitender Vater (Verdoppelung der Haushaltskosten) und arbeitende Sozialpädagogen, die die Kinder betreuen, haben den höchsten Effekt für Wertschöpfung und Konsum. Insofern hat sich der Wunsch, Reproduktionsarbeit in ökonomischen Maßeinheiten anzuerkennen, erfüllt.

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  3. 3. Annahme: Reproduktion hat sich von biologischer Unvermeidlichkeit zur Möglichkeit entwickelt. Daraus folgt, dass die Verpflichtung des einzelnen Subjekts zur Investition in Reproduktion an Kraft verliert. Die Verpflichtung verliert den Charakter des äußeren Zwangs und wird zu einer freiwilligen Selbstverpflichtung. Eine freiwillige Selbstverpflichtung hat wesentlich mehr Hürden zu überspringen, damit sie übernommen wird, als eine Verpflichtung, die entsteht, wenn man das Gefühl hat, Kinder kämen „automatisch“ und „zwangsläufig“. Während in grauer Vorzeit dieser Automatismus wirklich vorhanden war und eine gute Begründung für die Verpflichtung abgab, ist die Vorstellung eines Automatismus in einer durch Wahlmöglichkeiten geprägten Gesellschaft rückläufig.

    4. Annahme: Eine freiwillige Selbstverpflichtung reicht niemals aus, um die Reproduktion einer Gesellschaft zu gewährleisten. Wenn der Automatismus, als Frau 2-3 Kinder zu bekommen, wegfällt, verschwindet die Legitimation für die Verpflichtung oder konkret: für die Ehe. Eine Bevölkerungspolitik, die den Demografie-Schwund aufhalten will, muss also paradoxerweise die Verpflichtung zur Investition in Reproduktionskosten legitimieren und nicht den Umfang der Pflichten beschneiden, oder die Wahlmöglichkeiten innerhalb oder für die Reproduktion erhöhen. Sie muss versuchen, das Gebären von Kindern trotz Wahlmöglichkeit notwendig erscheinen zu lassen und gleichzeitig das hohe Niveau der Pflicht aufrechterhalten, weil dadurch der Zusammenhang Investition/Kind erstens notwendig und zweitens wertvoll wird. Etwas kann notwendig sein oder nur als notwendig erscheinen. Wenn die Erscheinung als notwendig aufgefasst werden soll, dann geht das über deren Naturalisierung: das Kriegen von Kindern, das in Wirklichkeit einer freien Wahl unterliegt, muss zur Selbstverständlichkeit werden. Diese Selbstverständlichkeit ist eine Setzung und wird durch Symbolik verstärkt. Ehe muss also notwendig mit Kindern assoziiert werden. Aus der Ehe folgen Kinder. Ehe muss finanziell nur unterstützt werden und seine ganze rechtliche Kraft entfalten, wenn Kinder gezeugt werden. Dann entsteht ein Automatismus: wir heiraten, um Kinder zu bekommen.

    Solange Babys fehlen, erscheint die Ehe nicht mehr als eine Verpflichtung, die notwendig ist, sondern als Verpflichtung, die willkürlich ist. Die Ehe und Babys sind heute das Ergebnis einer freien Entscheidung ökonomisch denkender Subjekte, die rational die Vor- und Nachteile einer Verpflichtung zur Investition in Reproduktion abwägen.
    5. Annahme: Der Verpflichtung zur Investition in Reproduktion wurde die Anerkennung zur Seite gestellt. Der Vater und die Mutter erhalten gesellschaftlichen Respekt für die eigene Aufopferung, die eine Investition in Reproduktion mit sich bringt. An diesem Respekt wollen Schwule und Lesben partizipieren. Sie springen auf dem Zug der Ehe auf, deren Bedeutung von einer Notwendigkeit zu einer Möglichkeit herabgesunken ist, also zunehmend den gesellschaftlichen Respekt verliert und wollen an den Restbeständen, an dem Nachglühen dieser ehemals kraftvollen Symbolik teilhaben.

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  4. 6. Annahme: Erst als die Ehe durch das Abwerfen der Notwendigkeit zur freien Wahl hinabsank, konnten sie sich für ihren Charme erwärmen. Es ist zu überlegen, ob den Schwulen und Lesben die absterbende Ehe, die Ehe light, nicht zum Leichenschmaus überlassen werden sollte. Man würde die Schwulen loben, die schönen Hochzeitsbilder preisen, ihrer Eitelkeit schmeicheln und ihre Wichtigkeit beteuern. Auch müsste man ihnen Geld hinterherschmeißen, mehr als heterosexuellen Eltern von Kindern, die in einer exklusiven Hetero-Ehe verbandelt sind, welche zusätzlich zur Homo-Ehe geschaffen werden muss, indem das Institut der Ehe ein weiteres Merkmal erhält und so eine spezielle Ehe-Institution ins Leben ruft, welches die heterosexuelle Fruchtbarkeit zur Bedingung macht. So bliebe den Schwulen das Freudige der glänzenden ehelichen Hülle und den heterosexuellen Paaren mit Kindern die Verbindung zwischen der notwendigen Pflicht und der hierfür gezollten Anerkennung (inklusive Kindergeld), eine Anerkennung, die mit einer Ehe light, Ehe für alle oder Homo-Ehe nicht zu haben ist.

    7. Annahme: Schwule könnten auf diese erweiterte Ehe keinen Anspruch machen, weil sie das zusätzliche Kriterium nicht erfüllen und außerdem in der Ehe-light Freiheiten und Vergünstigungen hätten, die die Hetero-Ehe überstiege. Der Vorteil der Hetero-Ehe läge einzig in der finanziellen Förderung der Kinder und in ihrer modernen rechtlichen Ausgestaltung. Die müsste allerdings deutlich sein. Es wäre cool, dort einzusteigen. Die Ehe-light zeichnet sich dadurch aus, keine Kinder zu haben, zu viert oder zu fünft zu heiraten, vielleicht auch unter Geschwistern. Man müsste auch sein Haustier heiraten können, sich selbst oder sein Auto. Hier müssten sich dann leider auch die heterosexuellen Paare ohne Kinder einfinden, weil gerade ihre Existenz die Homo-Ehe ermöglicht hat. Man muss für die Sache Opfer bringen.



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  5. Als überzeugter MGTOWer geht mir die ganze Debatte um die Ehe ziemlich am Sack vorbei. "Ehe für alle". Ja, das klingt so furchtbar-schön demokratisch, nicht wahr? Aber in Wirklichkeit geht es nicht um "alle", sondern nur um Homosexuelle. Was ist denn mit den etlichen anderen Sexualitäten? Von mir aus sollen sich auch Menschen anderer Sexualitäten der Knechtschaft der Ehe unterwerfen können (Bis auf Pädosexuelle natürlich). Wenn Dendrophile unbedingt einen strüppigen Baum ehelichen und Zoophile ihren Mops vor den Altar führen wollen, sollen sie doch. Wenn es bisweilen über 60 Geschlechter gibt, die streng genommen kein Geschlecht sondern lediglich Sexualitäten bzw. sexuelle Vorlieben darstellen, wer maßt sich da bitte an sexuelle Präferenzen und Fetische nicht auch als eigenständige Sexualität anzuerkennen? Das ist doch Diskriminierung! Überhaupt: Wer nimmt sich bitte das Recht raus bestimmen zu dürfen, welche Sexualitäten akzeptabel bzw. "heiratskompatibel" sind?
    Wenn's nach mir ginge könnte man diese veraltete und überholte Institution auch gleich ganz abschaffen. Was gewinnt man(n!) denn bitte heute noch aus einer Ehe? Auf steuerliche Erleichterungen kann ich wunderbar verzichten, als Single bleibt mir immer noch zigmal mehr Kohle übrig. Und alles andere wurde doch unlängst durch die konsequente feministische Dauerbeschallung entwertet und eliminiert. Als (Ehe-)Mann wird dir kein Respekt gezollt, man(n) ist nur noch eine Witzfigur und steht zumeist voll und ganz unter der Fuchtel der werten Ehefrau, die sich die Macht über den Privatraum "Familie" und "Haushalt" nahezu gänzlich unter den Nagel reißt, als "Haupternährer" wird dir der Großteil an wertvoller Familienzeit verwährt sowie Beziehungsarbeit als Vater und Vorbild (besonders in den prägendsten und wichtigsten Jahren des Nachwuchses) versagt, nur um dir später vorwerfen lassen zu müssen, dass du "nie da warst" und angeblich ein schlechter Vater gewesen seist, obwohl du all deine Zeit, Mühe und Kraft für die Familie und deren finanzielle Absicherung geopfert hast und spätestens nach der Geburt des ersten Kindes richtet sich die gesamte Aufmerksamkeit von "Du" auf ein kollektivistisches "Wir", dem sich alles unterzuordnen hat. Und nach der (mit aller Wahrscheinlichkeit eintretenden) Scheidung wirst du dann zum Zahlvater degradiert, der 2-3 Nebenjobs annehmen muss um überhaupt noch Zeit mit seinen Kindern verbringen zu können (geschweigedenn diese qualitativ gestalten zu können) und halbwegs über die Runden zu kommen, während man(n) am Rande des Existenzminimums zu (verel)endet...

    Ne, danke. So toll sind Frauen auch nicht, dass ich Russisch Roulette mit einer Sterbewahrscheinlichkeit von 70% spiele. Alles ist verzichtbar. Auch Frauen. Ist alles nur gewöhnungssache.

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  6. Insofern kotzt mich die olle Kamelle vonwegen "Ehe ist Unterdrückung der Frau" besonders an! Frauen können daraus doch (fast) nur gewinnen. Aber diese abgestandene, versauerte feministische Rhetorik ist man(n) ja mittlerweile eh gewohnt. Jaja, Frauen als Sklaven, blabla. Jahrhunderte der Unterdrückung von Frauen blubb. - Wer musste das Geld (unter unmenschlichen Bedingungen) verdienen, sich krank und kaputt schuften und dabei seine Lebenszeit erheblich verkürzen (wie es auch heute noch üblich ist), um die Familie zu ernähren? Wer musste vor der Gesellschaft die gesamte Verantwortung für die Entwicklung der Familie übernehmen, obwohl Frauen damals für die Erziehung der Kinder zuständig waren? Wer wurde geteert, gefedert und auf einem Esel gefesselt aus dem Dorf getrieben und zum elendigen Dahinkrepierfen verdonnert, wenn er sich diesem Dogma nicht gebeugt hat oder bei der (Kontrolle der) Erziehung der Familie „versagt“ hat?
    "Sklaven"... Tz. Befragen wir doch mal „echte“ Sklaven, wie die etlichen Afrikaner, die gewaltvoll aus ihrer Heimat verschleppt und entführt wurden, um sich in Amerika für nen feuchten Furz den Arsch zu Tode abschuften zu dürfen; die haben Frauen der westlichen Gesellschaft bestimmt furchtbar bemitleidet und sich gedacht: „Shit! Ich meine uns geht’s schon beschissen dreckig. Aber die… Fuck. Das sind die wahren arme Säue! Da muss sich der Typ doch tatsächlich auf die Kniee werfen, ihr ein überteuertes Geschenk in Form eines Ringes machen, um sie anzuflehen, sich für den Rest seines Lebens unter Einsatz seiner psychischen wie physischen Gesundheit um ihre Versorgung und ihr Wohlergehen sorgen zu dürfen. DAS Alter… DAS sind die wahren Sklaven, die furchtbar unterdrückt und unmenschlich behandelt werden!…“ *Sarkasmus Ende* - Wisst ihr, wen man damals mit solch einer Mentalität behandelt hat? …Prinzessinnen!… Den Begriff hat man sicherlich nicht völlig für umsonst als Kosename eingeführt, um seinen „Schatz“(!) (liebevoll) zu umschreiben…

    Man sollte sich zum besseren Verständnis aber auch mal bewusst machen, wie es überhaupt dazu kam, dass Frauen der „Haushalt“ und Männern die „Arbeit“ zugewiesen - oder vielmehr „aufgezwungen“ - wurde. Wie alt wurde man denn im Durchschnitt damals? So um die 40 (höchstens). Bei Männern war die durchschnittliche Lebenserwartung aufgrund unmenschlicher Arbeitsbedingungen sogar noch um die 10 - 12 Jahre verkürzt. Und wie lange dauerte es bis die Kinder alt genug waren, um das Haus zu verlassen? 18 Jahre… das ist (damals) ein HALBES LEBEN gewesen! Hinzu kommt dann noch, dass Männer den Großteil des Tages mit arbeiten verbracht haben. Arbeit die man aufgrund der harten und unmenschlichen Anforderungen wie Bedingungen (zehrende Knochenarbeit, lebensgefährlich, 10-12 Arbeitsstunden etc.) den Frauen schlicht NICHT ZUMUTEN wollte, weil sie schon immer (und auch heute noch) als "wertvoller" und damit BESCHÜTZENSWÜRDIGER angesehen wurden. „Frauen und Kinder zuerst“ - Kennt das noch jemand?
    Ganz besonders zu bedenken gilt auch, dass die Kindersterblichkeitsrate enorm hoch war. Insofern verwundert es nicht (mehr), dass Männer und Frauen sich auf einzelne Bereiche spezialisierten, um somit effizienter in ihrem Bereich arbeiten zu können und für die optimalen Bedingungen zum Heranziehen des Nachwuchses zu sorgen. Während heute Mann und Frau alles können müssen, sei es Kochen oder Autoreifen wechseln, war es früher völlig normal, die Arbeit „aufzuteilen“. „Moderne“ - und vor allem feministische und stark gynozentrische! - Betrachtungen reißen diese Umstände aber mit narzisstischer Vorliebe und in ignoranzverliebter Manier völlig und gänzlich aus dem (historisch bedingten) Kontext und beurteilen diese aus modernen - für damals völlig unvergleichbaren - Standpunkten heraus! Wenn die Ehe je irgendjemanden "geknechtet" hat (im wahrsten Sinne des Wortes), dann die Männer!...

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    1. Wenn die Ehe je irgendjemanden "geknechtet" hat (im wahrsten Sinne des Wortes), dann die Männer!

      Willst Du dazu einen Gastbeitrag schreiben?
      Herzlicher Gruß yx

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