Donnerstag, 8. September 2016

Blog Umzug

Dieses Blog ist veraltet, da es nach uepsilonniks.wordpress.com umgezogen ist. Ich freue mich dort auf ein Wiedersehen.

Samstag, 3. September 2016

Feministischer Hass im Boulevardmedium

Der vor Hass nur so geifernde Artikel "Im Westen nichts Neues – Kriegsschauplatz Frauenkörper" erschien erst bei den Störenfriedas und dann auch in der Huffington Post, weshalb ich darauf noch mal eingehen will.

In dem Pamphlet wird der Streit über die Burka als Auseinandersetzung zweier patriarchaler Gesellschaften - der westlichen und muslimischen - gedeutet, die jeweils ihren Willen auf dem Frauenkörper durchsetzen wollen. Frauen erscheinen nicht als mündige Individuen sondern lediglich als Sklaven eines männlichen Willens. Dies ist der Hauptpunkt, vermengt mit viel feministischer Propaganda zu verschiedenen Themen wie Prostitution und Väterrechte - wobei für Feministinnen bekanntlich die reine Existenz eines Vaters bereits ein Affront ist - die allesamt auf einen Punkt hinauslaufen: Männer üben Macht aus. Über Frauen. In dem Artikel ist sovieles falsch, das ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll und ich deshalb nicht auf alles eingehe. Manipulativ und verlogen ist er zudem auch noch, so wird bspw. behauptet, Abtreibung sei verboten. Das ist nur die halbe Wahrheit, richtig ist, dass Abtreibung nach wie vor illegal ist, aber nicht verfolgt wird, was bedeutet, dass Ungeborenentötung problemlos möglich ist. Oder allen Ernstes wird behauptet, Lohfink sei wegen Falschbeschuldigung verurteilt worden, weil sie "unehrenhaft" sei:
Sie, als „unehrenhafte“ Frau, hatte es gewagt, die Ehre von zwei Männern zu beschmutzen, auch das im Patriarchat ein unerhörter Vorgang, dem das Gericht einen Riegel vorschob.
Ja, die Anführungszeichen finden sich im Original, wer das aber gesagt haben soll, ist nicht ersichtlich. Vor allem aber: Gäbe es ein Patriarchat, Gina-Lisa wäre für mehrere Jährchen in den Knast gewandert, und nicht nur zu einer Geldstrafe verurteilt worden, denn im real-existierenden Matriarchat ist Falschbeschuldigung - die ganze Existenzen vernichten kann - ein Kavaliersdelikt. Davon abgesehen: Über keine andere Gruppe lässt sich so abfällig und feindselig sprechen wie Männer, wie es ja gerade die Störenfriedas vormachen. Niemals würde man einen solch verhetzenden Artikel über Frauen, Ausländer, Schwarze, Juden in einem Mainstreammedium dulden - es ist regelmäßig die Ehre der Männer, die beschädigt wird.

Nur so sind Männer für Feministinnen erträglich
Gleich zu Beginn geht es um Väterrechte - die in Deutschland ja kaum was gegen die Mütterrechte sind. Dass "Alleinerziehende" zu 90% Frauen sind, liegt daran, dass sie die Macht haben. Kein Vater kann sich hinstellen und sagen: "Ich entferne jetzt die Kindsmutter aus der Familie, die Kinder aber bleiben bei mir!" - dazu hat er nicht die Macht. Ich selbst bin - anders als Feministinnen - für Gleichberechtigung. Ich sage zum Beispiel: "Beide Elternteile sollten gleichberechtigt und -verpflichtet sein". Das ist eine geschlechtsneutrale Formulierung, steht also für Gleichberechtigung. Damit sind Feministinnen nicht einverstanden, denn es würde die Macht der Mütter beschneiden, so heißt es bei den Störenfriedas:
Das ist überhaupt das größte Problem von Männern: Sie können die Kinder, die sie doch so dringend brauchen, um einmal erhaltene Macht zu festigen, nicht selbst bekommen, sie benötigen den Körper der Frau dazu. Deshalb ist Abtreibung in Deutschland nach wie vor verboten und deshalb werden die sogenannten „Väterrechte“ aktuell staatlicherseits massiv ausgebaut. In den letzten 20 Jahren hat sich gezeigt, dass Frauen ihre Kinder, wenn auch prekär und unter großer Belastung, allein aufziehen können und damit dem Mann sein Recht auf sein Kind verwehren können – ein im Patriarchat unerhörter Vorgang. Also wird rasch postuliert, wie wichtig der Vater für das Seelenleben des Kindes ist – ein Umstand, der noch nie in der Geschichte der Menschheit eine Rolle gespielt hat, und dem Vater uneingeschränkter Zugriff selbst auf Neugeborene und gegen den Willen der Mutter gewährt.
Das Motiv der Väter ist also "Macht zu festigen". Sie lieben ihre Kinder nicht. Ähnliches fand sich bereits bei Laurie Penny, der ich Bösartigkeit bescheinigte: Männer würden ein ganzes Leben lang buckeln, um mit den mühsam erarbeiteten Kohlen etwas Macht über Frau und Kinder auszuüben. Nur deswegen würden sie heiraten. Bei den Störenfriedas hingegen stellt sich die Frage, welche Macht Männer mit Kindern festigen wollen, wenn sie nur kleine Busfahrer und Bauarbeiter sind, also nicht mächtig sondern Befehlsempfänger - wie 99% der Männer (und Frauen).

Da es angeblich noch nie eine Rolle gespielt hat, dass Väter gut für Kinder sind (und das sind sie), soll es auch jetzt keine Rolle spielen. Nun, viele Dinge hatte der Mensch in früheren Zeiten nicht, will sie aber heute auf keinen Fall mehr missen. Im Übrigen: Viele Kuckuckskinder machen sich auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater, weil es für sie ein existentielles Anliegen ist, zu wissen, von wem sie abstammen und eine Beziehung zu ihm zu unterhalten.

Besonders ekelhaft dann der letzte zitierte Satz: "uneingeschränkter Zugriff" von Vätern "selbst auf Neugeborene" und das dann auch "gegen den Willen der Mutter". Offenbar soll die Mutter die Einzige sein, die uneingeschränkt auf das Kind zugreifen darf, und das auch gegen den Willen des Vaters. Vielleicht um ihn ein bisschen zu erpressen: "Zahl brav, sonst siehst Du es nie wieder!". In einer solchen Logik zeigt sich der ganze Männerhass der Autorin: Der Andere, der Feind, ist eben kein potentiell liebenswerter Vater sondern der "potentielle Vergewaltiger". Man stelle sich vor, jemand würde sich den Umstand, dass Gewalt gegen Kinder - einschließlich tödlicher Gewalt - überwiegend von den Müttern ausgeht, zunutze machen, Politik gegen Frauen, Mütter zu betreiben. Er würde nicht weit kommen, denn in unserem "Patriarchat" würde einem solchen Hassredner die Grenzen aufgezeigt werden - wohlmöglich würde er ins Gefängnis gehen.

Oder Prostitution: Auch hier üben Männer - natürlich - Macht aus. Dass es mit Macht nichts zu tun hat, wenn man für eine Dienstleistung zahlen muss, ist Feministinnen offensichtlich zu hoch. Denn ein Mann der pleite ist, kann keine Macht mehr ausüben - bzw. wenn es sich tatsächlich um eine Machtbeziehung handelt, könnte er sich das nehmen was er wollte, auch ohne dafür zu zahlen. Oder anders gedacht: Übe ich über einen Taxifahrer Macht aus, wenn ich seine Dienstleistung in Anspruch nehme? Tatsächlich sind es Prostituierte selbst, die sich gegen eine Kriminalisierung ihrer Kunden wenden. Und Schweden hat gezeigt, dass eine Verfolgung der Freier die Situation für die Sexarbeiterinnen verschlechtert. Der Punkt ist nur, dass es den Feministinnen nicht um die Prostituierten geht, sondern um ihren Männerhass. Das Einzelbeispiel mit dem Freierforum ist eben nur das: Ein Einzelbeispiel, dem kann man entgegenhalten, dass Sexarbeiterinnen ihre Kunden schätzen.

Dann aber bricht es aus der Autorin heraus: Sexuelle Gewalt sei ein Verbrechen von "MÄNNERN AN FRAUEN" und ich muss mir Spucke aus dem Gesicht wischen. Da interessiert es nicht mehr, dass nur eine verschwindend geringe Minderheit der Männer Täter sind und genauso wenig Frauen zu Opfern werden, ebenso, dass sexuelle Gewalt keine Einbahnstraße von Mann zu Frau ist. Hier der Andere, der übermächtige Feind der einen grausam foltert, dort "Wir", die Geknechteten - solche Kriegslogik legitimiert Gewalt, welche dann natürlich - wie immer - lediglich Gegengewalt ist. Eine solche Hasspropaganda würde mit jeder anderen Gruppe, Juden, Ausländer, Frauen zu einem Verfahren wegen Volksverhetzung führen.

Es stellt sich die Frage, was sich ein Redakteur - wohlmöglich Familienvater - dabei denkt, solche Hasspropaganda zu veröffentlichen. Vermutlich denkt er sich, dass er ja nicht gemeint ist, denn er ist ja ein lieber Mann. Das denken alle Männer: Sie selbst wissen genau, dass sie keine Frauen unterdrücken, weil sie es aber täglich in der Zeitung lesen, glauben sie, alle anderen würden es tun. Sie selbst sind die rechtschaffenden weißen Ritter, die Guten. Nur dass es in einer solchen Hasslogik keine guten Männer gibt, sondern eben nur Männer, die Frauen vergewaltigen.

Samstag, 27. August 2016

Sexualstrafrecht: Kein vernünftiger Mensch würde es ausnutzen!

Die Verschärfung des Sexualstrafrechts ist durch, und Dr. Stevens erklärt schon mal, was man heute besser lassen sollte, will man nicht das Risiko eingehen, für ein paar Jahre ins Gefängnis zu wandern. Kritiker fürchten also, dass eine Welle von Falschbeschuldigungen durchs Land schwappt. Dieser Befürchtung widmet sich in einem Interview auch die taz. Dort wird abgewiegelt und erklärt, warum es nicht zu mehr Falschbeschuldigungen komme - meint jedenfalls die Interviewte, eine Professorin für Strafrecht und führende Expertin für Sexualstrafrecht. Kann man sich also beruhigt schlafen legen?

Nein, denn im Interview heißt es:

Ein weiteres Problem der neuen Rechtslage: Ein Paar liegt im Bett, sie will Sex. Er sagt, er sei zu müde. Sie gibt nicht auf und streichelt seinen Penis, bis er doch Lust hat. Ist das künftig strafbar, weil sie sein Nein ignoriert hat?

Das Verhalten der Frau mag zwar den Tatbestand des neuen Gesetzes erfüllen. Aber ich bitte Sie, welcher Mann zeigt seine Partnerin nach einer solchen Situation an?
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Die Professorin und Expertin für Sexualstrafrecht räumt hier ein, dass eine einfache Anzeige dazu führen würde, dass jemand verurteilt wird für eine Handlung, die kein vernünftiger Mensch als strafwürdig betrachtet. Und als einzige Ausflucht mutmaßt die Expertin, dass schon niemand diese Waffe ausnutzen würde!

In einer schönen Welt lebt die Interviewte da. Eine Welt, in der alle in Liebe und Harmonie zusammenleben, es keine Kriege gibt und niemand einen unlauteren Vorteil für sich ausnutzen würde. Nein, Sarkasmus beiseite: Hier zeigt sich, dass genau das zutrifft, was im Anreißer geleugnet wird: Noch nie war Falschbeschuldigung so einfach, und natürlich wird das die Fälle von Falschbeschuldigung erhöhen und unbescholtene Menschen zerstören. Schon vor der Verschärfung war Falschbeschuldigung ein Problem und wird gerne auch in Sorgerechtsstreitigkeiten angewandt, um in der Regel den Vater von den Kindern fern zu halten.

Interessant ist, dass hier ein Mann als "Opfer" präsentiert wird. Dieses neue Gesetz ist auf feministischen Mist gewachsen, es handelt sich um ein Anti-Männer-Gesetz. Kaum eine Feministin wird ernsthaft damit rechnen, dass es Frauen in großer Zahl treffen wird - zurecht, denn Männer werden kaum wegen Lappalien zur Polizei rennen, und wenn, wird man sie einfach nicht ernstnehmen.

Dass hier Männer also unschuldig in den Knast gehen, stört Feministinnen kaum. Warum? Die Antwort lautet, dass es im Feminismus keine unschuldig angeklagten Männer gibt. Jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger und Frauen lügen bei sowas nicht, basta! Das zeigt auch gerade der Fall Lohfink: Obwohl Videobeweise über die Unschuld der falsch Bezichtigten vorliegen - die Situation also so klar ist wie sonst in kaum einem Prozess - glauben Feministinnen noch immer daran, dass Lohfink vergewaltigt wurde und sehen in ihrem Schuldspruch eine Bestätigung für die "Rape Culture".

 Es zeigt sich, dass es sich rächt, Feministinnen nicht ernst zu nehmen. Meine Erfahrung ist, dass es weit weniger Feministinnen in Real Life gibt, als es die feministisch dominierten Medien vermuten lassen. Man distanziert sich von ihnen, aber sieht in ihnen auch keine große Gefahr. Zu Unrecht, denn Feminismus ist eine starke Lobby. Feministinnen sprechen davon, dass Männer Frauen systematisch benachteiligen würden, was zu Frauenquoten führt. Feministinnen behaupten, Gewalt sei etwas, das Männer Frauen antun, was dazu führt, dass Männer und Kinder nicht vor gewalttätigen Frauen geschützt werden. Feministinnen behaupten, dass Frauen im Internet massiver Hate-Speech ausgesetzt seien, was dann zur Einschränkung der Meinungsfreiheit führt. Oder sie hetzen gegen Männer und unterstellen ihnen eine "Vergewaltigungskultur", von der alle Männer profitieren, und die alle Frauen in Angst und Schrecken hält, was dann in einer Gesetzgebung resultiert, welche nun wie ein Damokles-Schwert über jeden Mann hängt, der sich auf sexuelle Aktivitäten einlässt. Es zeigt auch den totalitären Charakter des Feminismus: Wie jede totalitäre Ideologie will er jeden Bereich kontrollieren und seinen Willen durchsetzen - bis in die Schlafzimmer, denn wie lautet ein feministischer Slogan: "Das Private ist Politisch!" - womit das Private zerstört ist.

Dienstag, 23. August 2016

Fatale Signale an Vergewaltigte

Wann immer ein falschbeschuldigter Mann freigesprochen wurde, hallt es aus den feministischen Kreisen, dass dies ein "fatales Signal" an Frauen sende. So äußert sich zum Beispiel im aktuellen Lohfink-Fall der Anwalt so:
"Wenn das, was Sie Frau Lohfink angetan haben, Schule macht, dann gute Nacht für alle Frauen, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind."
Nicht fehlen darf natürlich Alice Schwarzer:
Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer befürchtet nach der Verurteilung des Models Gina-Lisa Lohfink, dass künftig noch weniger Frauen eine Vergewaltigung anzeigen werden.
 Und das in einem Fall, in dem Videobeweise der Staatsanwältin und dem Gericht vorliegen. Hieb- und Stichfester können Beweise kaum sein. Ähnliche Töne waren bereits zum Freispruch von Kachelmann zu hören:
In einer ersten Reaktion kritisierte die Frauenrechtsorganisation Terres des Femmes den Freispruch: "Durch die Berichterstattung um diesen Prozess und die Vorverurteilung der Klägerin in Teilen der Öffentlichkeit geht ein fatales Signal aus an alle Betroffene von sexualisierter Gewalt", befürchtet Geschäftsführerin Christa Stolle. "Sie werden sich in Zukunft noch weniger trauen, Anzeige bei einer Vergewaltigung zu erheben."
So, liebe Feministinnen. Die Verantwortung dafür, dass Frauen vielleicht nicht anzeigen, liegt nicht bei den Falschbeschuldigten und auch nicht bei den Gerichten. Gebt das falsche Dogma auf, Frauen würden bei "sowas" nicht lügen, sie tun es nämlich doch: Falschbeschuldigung. Die Verantwortung für Zweifel an echten Opfern liegt bei den Falschbeschuldigerinnen. Also entzieht ihnen ihre Loyalität und stellt klar, dass jede Faschlbeschuldigung echten Opfern schadet. Ihr verliert immer mehr an Glaubwürdigkeit, wenn ihr Lügnerinnen bis hin zur Zersetzung des Rechtsstaates - so schlug Schwarzer den Begriff "Unschuldsvermutung" als Unwort des Jahres vor - unterstützt, denn in der Medienlandschaft steht ihr diesmal ausnahmsweise ziemlich isoliert da, wie man sich auf Genderama überzeugen kann.
 afdIn einer ersten Reaktion kritisierte die Frauenrechtsorganisation Terres des Femmes den Freispruch: "Durch die Berichterstattung um diesen Prozess und die Vorverurteilung der Klägerin in Teilen der Öffentlichkeit geht ein fatales Signal aus an alle Betroffene von sexualisierter Gewalt", befürchtet Geschäftsführerin Christa Stolle. "Sie werden sich in Zukunft noch weniger trauen, Anzeige bei einer Vergewaltigung zu erheben." - derstandard.at/1304553313637/Kachelmann-Freispruch-Fatale-Signalwirkung-und-standhafte-Schwarzer
In einer ersten Reaktion kritisierte die Frauenrechtsorganisation Terres des Femmes den Freispruch: "Durch die Berichterstattung um diesen Prozess und die Vorverurteilung der Klägerin in Teilen der Öffentlichkeit geht ein fatales Signal aus an alle Betroffene von sexualisierter Gewalt", befürchtet Geschäftsführerin Christa Stolle. "Sie werden sich in Zukunft noch weniger trauen, Anzeige bei einer Vergewaltigung zu erheben." - derstandard.at/1304553313637/Kachelmann-Freispruch-Fatale-Signalwirkung-und-standhafte-Schwarzer
In einer ersten Reaktion kritisierte die Frauenrechtsorganisation Terres des Femmes den Freispruch: "Durch die Berichterstattung um diesen Prozess und die Vorverurteilung der Klägerin in Teilen der Öffentlichkeit geht ein fatales Signal aus an alle Betroffene von sexualisierter Gewalt", befürchtet Geschäftsführerin Christa Stolle. "Sie werden sich in Zukunft noch weniger trauen, Anzeige bei einer Vergewaltigung zu erheben." - derstandard.at/1304553313637/Kachelmann-Freispruch-Fatale-Signalwirkung-und-standhafte-Schwarzer

Samstag, 20. August 2016

Feministische Strategien

Letzte Woche verlinkte Genderama auf zwei Artikel, welche sich mit geeigneten Maßnahmen gegen Feminismuskritiker antifeministsche Rechtsradikale beschäftigen. Zum einen wäre da mal wieder Gesterkamp, der als seriöser Wissenschaftler kaum was anderes kann, als die Rechtskeule gegen Männerrechtler zu schwingen, und schon vor Jahren forderte, diese Gruppe wie eine Seuche von jeder Diskussion auszugrenzen. So stellte er dann auch die Frage, ob man sich überhaupt mit Antifeministen diskutieren solle. Eine seltsame Frage für eine demokratische Gesellschaft: Feminismus ist eine politische Strömung, und natürlich hat sie sich einer kritischen Debatte zu stellen um sich zu legitimieren und sich von einer totalitären Ausrichtung abzugrenzen.

Und mit dieser Abgrenzung hapert es. Das Gunda Werner Institut gehört zu den Grünen, die gleich nach "Die Frauen" männerfeindlichste Partei überhaupt. So gibt es dort beispielsweise das "Frauenveto", welches bewirkt, dass eine Minderheit von grünen Frauen den grünen Männern ihren Willen diktieren zu können. Oder es heißt: "Die Würde der Frau ist unantastbar", wobei jeder halbwegs Gebildete sofort an George Orwell denkt: "Alle Tiere sind gleich. Aber manche sind gleicher". Aber Feministinnen können offensichtlich nicht nachvollziehen, warum solches und anderes Kritik provoziert. Wer überhaupt in Frage stellt, dass man seine Meinung nicht einer Diskussion zu stellen hat, sondern sie einfach mit "Strategien" durchsetzt, bildet sich ein, im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein. Solche Wahnvorstellungen führten und führen in der Geschichte der Menschheit immer wieder zu unsagbaren Leid. Wer sich einbildet, im Besitz der Wahrheit zu sein, der ist auch der Überzeugung, dass es keine gültige und berechtigte Kritik an seiner Position gibt. So ist zwangsläufig jede Kritik, jeder Widerspruch entweder Ausdruck von Dummheit oder einfach Hate-Speech. Feminismuskritiker kritisieren also nicht, sie hassen.

Weiter mit Gesterkamp: So beklagt er, dass manche Medien nicht feministisch genug berichten:
Hr. Gesterkamp spricht über drei Strategien im Umgang mit Gender – Themen in der anti-feministischen Berichterstattung: Die der Lächerlichmachung oder Skandalisierung von Berichterstattung, so zu Beispiel der Stern - Artikel „Ich Mann, du Frau“ im Stern – Magazin oder ein FAZ – Artikel von Volker Zastrow, der den Vorwurf der Umerziehung durch Gender Mainstreaming erhebt, ebenso die „Hart aber fair“- Sendung vom März 2015 mit dem Titel "Nieder mit den Ampelmännchen - Deutschland im Gleichheitswahn?".
Diese paar vereinzelten Ausreißer einer ansonsten stramm feministisch ausgerichteten Medienlandschaft sind für die wackeren Kämpen für Frauenrechte kaum zu ertragen. Anstatt aber sich auch eine inhaltliche Diskussion einzulassen, richtet sich feministische Strategie hauptsächlich darauf aus, solche Berichterstattung zu unterdrücken.

Auch in einem weiteren Artikel wird über geeignete Gegenmaßnahmen gegen "Hate-Speech" gesprochen.

Die vorgeschlagenen Strategien gegen Antifeminismus rangieren zwischen hilflos und gefährlich. So soll man Kommentarspalten nutzen, aber auch Bildung und bereits bestehende Bündnisse (z.B. „Aufstehen gegen Rassismus“) unterwandern, Anzeigen erleichtern, und man will "Mehr Geld  für Geschlechtergerechtigkeit auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene" einfordern.

Der letzte Punkt wäre zum Lachen, wenn er nicht zum Heulen wäre: Denn in unserer männerbeherrschten Gesellschaft ist es so, dass Maßnahmen, die Frauen bevorzugen und Männer benachteiligen, mit männlichen Steuergeldern zwangsfinanziert werden. Während unseriöse und unwissenschaftliche Ergüsse von Menschen wie Gesterkamp mit Steuermitteln finanziert werden, müssen sich Männerrechtler in ihrer Freizeit auf eigene Kosten engagieren. So läuft das im "Patriarchat".

Allerdings zeigen solche Anstrengungen, dass man auf einem guten Weg ist. Wie sagte Gandhi? "Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, und dann gewinnst Du!" Wir sind also bei Phase drei. Noch vor 15 Jahren kannte keiner den Begriff "Maskulist", heute wird er schon leidenschaftlich bekämpft. Die Szene wächst und ist auf einem guten Weg. Der Feminismus kann darauf nur mit Unterdrückung und Repression reagieren, da er in einer freien Debatte, in welcher die Würde von Männern genauso ernst genommen wird wie die von Frauen, nicht bestehen kann.

Samstag, 13. August 2016

Prof. Mausfeld: Die Neoliberale Indoktrination

Feministen behaupten, Frauen seien benachteiligt. Auf Grundlage dieses Dogmas werden Privilegien wie Frauenquoten installiert, welche Antifeministen auf den Plan rufen. Dabei kann man sich soweit in diesen Konflikt reinsteigern, dass der Blick für andere Mechanismen der Machtausübung verlorengeht. Ein Außenstehender der Geschlechterdebatte wird dabei wohl das Urteil fällen, dass die Akteure des Geschlechterkriegs Opfer der alten Strategie "Teile und Herrsche" geworden sind.

Als "Neoliberalismus" wird die unsichtbare Machtausübung der Mächtigen und Wohlhabenden bezeichnet, welche im Gegensatz zu den Interessen der Mehrheit stehen und die Demokratie unterläuft. Einer, der sich intensiv mit Neoliberalismus auseinandergesetzt hat, ist Prof. Mausfeld, von dem einige Beiträge empfohlen seien:

Als erstes der Vortrag "Warum schweigen die Lämmer", welcher ein Überraschungserfolg ist und bereits 3500.000 mal angeklickt wurde (wenn Du nur Zeit für einen Beitrag hast, dann diesen - etwa eine Stunde):


Empfohlen sei auch diese beiden Interviews: Die Links-Rechts-Demagogie und Die neoliberale Indoktrination.

Und wer dann noch Zeit hat, dieses etwa zweistündige Interview bei KenFM:


Samstag, 6. August 2016

Der erlaubte Hass

An dieser Stelle verlinke ich nur auf den ersten und erstmal letzten Artikel meines Neben-Blogs "Geschlechterkrieg": Der erlaubte Hass

Samstag, 30. Juli 2016

Von Frauen und Feministinnen

"Und wieviele solcher Frauen kennst Du im wahren Leben?"
fragt mich eine, mit der ich mich lange und intensiv über Feminismus unterhalten habe.


Ich habe ihr einen kleinen Vortrag über solche Frauen gehalten, die sich in der Position wähnen, für "die Frauen" zu sprechen. Zum Beispiel Alice Schwarzer. Und zu der kann man ja eine ganze Menge erzählen, zum Beispiel, dass sie in Jubelrufe ausbricht, wenn eine Frau ihrem schlafenden Mann den Penis abschneidet. Wichtig hierbei ist: Alice Schwarzer sprach nicht etwa davon, dass dies zu feministischer Freude führe, sie behauptete, es sei Frauenfreude, die durch solche Verbrechen aufkomme.

Davon wusste meine Gesprächspartnerin nichts. Das ist auch nicht unerwartet: Bei den öffentlichen Auftritten etwa in Talk-Shows tritt Schwarzer ja gerne als die nette Oma auf. Dass sie eine gewaltverherrlichende Hasspredigerin ist, merkt man erst, wenn man sich mit ihren Schriften auseinandersetzt. Dort wird dann die Femofaschistin Valerie Solanas geehrt, es wird erklärt, dass der Feminismus als Befreiungsbewegung Hass benötige und es werden brutalste Verbrechen gegen Männer gefeiert - bis hin zu Tötungsdelikten oder um es mit Schwarzer auf den Punkt zu bringen: Der Vater, der Bruder, der Sohn und natürlich der Gatte sind der Feind der Frau. Während ich so referiere, beobachten wir eine Mutter, einen Vater und ihren kleinen Sohn, vielleicht zwei Jahre alt, und es ist auf den ersten Blick ersichtlich: Hier herrscht Liebe. Umso grotesker fällt die feministische These von der Feindschaft zwischen den Geschlechtern aus.

Meine Gesprächspartnerin jedenfalls stellt klar, dass Schwarzer weder für sie noch für die Frauen spricht. Und dagegen kann man ja schwer was sagen.

Oder doch?

Tatsächlich kenne ich nur wenige (radikale) Feministinnen im wahren Leben und repräsentative Umfragen kommen immer wieder zu dem Ergebnis, dass sowohl Frauen als auch Männer weit weniger feministischen Thesen anhängen, als es die geschlossene Front der Medien vermuten lässt.

Auf der anderen Seite gibt es einige gravierende Nachteile für Männer. Man denke etwa an die katastrophale Situation der Väter, die in der Frage, ob sie ihren Kindern auch wirklich Väter sein können, den Kindsmüttern nahezu auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind. Aber Frauen stellen in unserer Gesellschaft die Mehrheit der Wahlberechtigten, und zeigen nicht das geringste Engagement, um ihre Rechte - die Unrechte darstellen - zu beschneiden. Ein weiteres Beispiel wäre die Verschärfung des Sexualstrafrechts: Nur weil ich in Real Life nur verschwindend wenige Feministinnen kenne, bedeutet das nicht, dass Feministinnen nicht eine knallharte, männerfeindliche Politik durchsetzen; und wer widerspricht, wird als Befürworter von Vergewaltigung niedergemacht.

Esther Vilar gab dazu einen Kommentar ab, den ich wirklich gruselig finde. Ihr zufolge sei es Frauen völlig klar, dass ihr Geschlecht das bevorzugte seien. Aus naheliegenden Gründen würden sie aber bei der öffentlichen Darstellung der gegenteilige These nicht in lautes Lachen ausbrechen sondern still in sich hinein lächeln. Das finde ich gruselig, die Frau als durchtriebene Ausbeuterin. Da ist es mir lieber, dass sie einfach treudoof die Story von der benachteiligten, ja unterdrückten Frau glaubt, wie sie uns jeden Tag in Schule und Uni, im Fernsehen und Radio, in der Zeitung und Büchern eingetrichtert wird.

Wie dem auch sei: Ich würde mir wünschen, dass mehr Frauen widersprechen - und zwar mit Nachdruck - wenn mal wieder eine Männerfeindin glaubt, für die Frauen sprechen zu dürfen. Meine Gesprächspartnerin hat dies getan.

Donnerstag, 7. Juli 2016

Blogparade: Positive Bestimmung von Weiblichkeit

Oh Baby, ich will dein Badewasser saufen!

In dieser Blogparade geht es darum, eine positive Weiblichkeit zu bestimmen. Ich stelle mir vor, dass ich über positive Männlichkeit schreiben sollte, und da fällt mir besonders ein Punkt ein: So machen Männer häufig den Gentleman aus dem Motiv heraus, sich gegenüber einer Frau - also einer Lady - ehrenvoll zu verhalten, für sie zu sorgen und sie zu schützen. Aus dieser Haltung heraus übernehmen sie auch häufig die Ernährerrolle, welches entgegen der feministischen Propaganda kein Privileg ist sondern viel damit zu tun hat, sich für andere Menschen - die Familie - aufzuopfern.

Aber gut: Kommen wir zu den Frauen. Ein herausstellendes Merkmal, warum Frauen besonders toll sind, fällt mir nicht ein. Ich kann lediglich beschreiben, was ich an Frauen schätze, ohne aber sagen zu können, dass sie diese Eigenschaften mehrheitlich (!) teilen.

Kommen wir in diesem Kontext gleich zum ersten Punkt: Alleinerziehende Frauen. Nur rund ein Drittel sabotiert nicht die Vater-Kind-Beziehung, entwickelt keine Eifersucht, wenn dieses Verhältnis besonders gut ist. Ich schätze Frauen sehr, die es aushalten, dass die eigenen Kinder sich frei zum Vater orientieren. Besonders aber entfremdet sie "ihre" Kinder nicht dem Vater - was häufig passiert. Allerdings muss ich hier eine Lanze brechen für diese Mütter: Sie werden dazu verführt durch eine Scheidungsindustrie, die viel Geld dadurch macht, dass Eltern einen Trennungskrieg auf Kosten der Kinder und Väter austragen.

Ich schätze die starke Frau. Damit meine ich aber nicht diese unsägliche Kreatur namens "Powerfrau", die mit ihrer Verbiesterung Männer in die Flucht schlägt und auch noch stolz darauf ist (kein Mann wäre stolz darauf, Frauen Angst zu machen) oder eine, die per Frauenquote einen guten Job kapert. Unter einer starken Frau verstehe ich solche, die Herausforderungen und Probleme meistern kann, ohne ein Klagelied darüber anzustimmen, wie benachteiligt sie doch sei. Vor allem erkennt sie die männlichen Leistungen für ihre Familie an, erkennt an, dass er mit seiner außerhäuslichen Arbeit ein Opfer bringt und nicht etwa privilegiert ist. Hierzu möchte ich ein Beispiel nennen: So erhielt der Männerrechtler Warren Farrell einen Brief einer Frau, deren Ehemann ein Müllmann (ein Knochenjob) war. Sie schrieb ihm sinngemäß, dass sie ihren Mann jetzt besser verstehen könne, und es ihm auch nicht mehr übel nähme, wenn er am Abend von der Arbeit erschlagen zu nichts mehr zu gebrauchen war. Eine starke Frau kommt mit männlichen Humor klar, ohne gleich wie eine feministische Linguistin "Vergewaltigung" zu rufen. Eine starke Frau ist für ihren Mann oder Freund eine Stütze und Bereicherung und kein weiteres Problem: Mit ihr kommt man besser durchs Leben.

Solche Frauen gibt es, und sie sind gar nicht so selten. Ich betreibe Pick-Up und ich finde es im Vergleich zum herrschenden Mainstream erstaunlich, wieviele Frauen schon allein die Frage, ob sie Feministinnen seien, als Beleidigung empfinden: "Sehe ich etwa so aus?!" - lautet häufig die Antwort. Hier herrscht eine massiver Widerspruch, wie ich Frauen im Alltag erlebe, und wie sie in den Massenmedien auftreten, ein Widerspruch zwischen öffentlicher Meinung und veröffentlichter Meinung.

Samstag, 2. Juli 2016

Heißt Nein Nein?

Im Zuge der ganzen Debatte um die Verschärfung des Sexualstrafrechts stolpert man immer wieder über diesen Slogan:

"Nein heißt Nein!"

Das soll heißen, dass wenn im Prozess der Annäherung ein "Nein" übergangen wird, dann gehört der "Täter" - in der Regel der Mann, denn ihm obliegt es, die Initiative zu übernehmen - in den Knast. Wichtig ist hierbei, dass Feministinnen äußerst aggressiv betonen, dass ein "Nein" immer und #ausnahmslos so gemeint ist, weshalb das Übergehen einer solchen Äußerung wie Vergewaltigung bestraft gehört. Die Verschärfung des Sexualstrafrechts soll dem Rechnung tragen.

Hier geht es um zwei verschiedene Themen. Zum einen geht es darum, ob Frauen tatsächlich niemals "Nein" sagen, aber doch "Ja" meinen. Zum anderen geht es darum, ob vor Gericht ein erwiesenes "Nein" ausreicht, jemanden ins Gefängnis zu bringen, der sich darüber hinweg gesetzt hat.

Beginnen wir mit dem ersten Punkt: In der Sendung "ZDF-Log In" führt der Verführungskünstler Maximilian Pütz aus, dass ein erstes "Nein" nicht absolut ist. Die meisten Männer werfen nach der ersten Ablehnung die Flinte ins Korn, was aber gar nicht nötig ist. Wenn ich eine Frau küssen will, und sie dreht sich weg, dann war das eben der falsche Zeitpunkt, man kann einfach weiterflirten und 20 Minuten später kann es dann der richtige Zeitpunkt für einen Kuss sein (oder auch nicht).

Derselbe Verführungskünstler erzählt an anderer Stelle (leider hinter einer Paywall) eine Geschichte, die ebenfalls sehr erhellend ist. So berichtet er, wie er einmal in einem Club versucht hat, eine Frau zu küssen, und viermal abgeblitzt ist, bevor er sie doch noch küssen konnte. Später fragte er sie, warum sie so oft nonverbal "Nein" gesagt hatte, und die Antwort lautete, dass sie sicher gehen wollte, dass er es auch ernst mit ihr meine - so banal kann der Grund sein, dass Frauen "Nein" sagen, im Grunde aber "Ja" meinen.

Wenn also Feministinnen behaupten, ein "Nein" sei absolut, liegen sie damit falsch, wie übrigens auch Studien zeigen: So berichtet Arne Hoffmann von einer Studie, die zu folgendem Ergebnis gelangt:
Die »Psychologie-heute«-Redakteurin Ursula Nuber und der Maskulist Warren Farrell berichten beide von einer Studie der Universität Texas, bei der immerhin 39,9 Prozent der befragten Frauenzugaben, schon einmal »nein« gesagt und »ja« gemeint zu haben. »Von diesen fast 40 Prozent wendeten 32 Prozent den Trick nur einmal an«, schreibt Ursula Nuber, »45 Prozent berichteten von mehreren Malen, und für den Rest scheint das Vorspielen von Ablehnung zum Repertoire zu gehören.«
Die Motive, warum Frauen "Nein" sagen, aber "Ja" meinen, sind unterschiedlich und vielfältig. So wollen Frauen zum Beispiel nicht die Verantwortung dafür tragen, dass es zum Sex gekommen ist. Sie wollen nicht als "Schlampen" gelten oder als "leicht zu haben". Sie wollen romantisch erobert werden wie Scarlet O'Hara durch Rhett Butler in "Vom Winde verweht". Sie wollen den Mann auf seine Männlichkeit testen. Warum übrigens eine scheinbare Ablehnung für die Erotik besonders wichtig ist, wird hier besprochen - Verführung brauch Hürden, kurz gesagt.

Doch, häufig heißt es genau das.


Der zweite Punkt, ob nämlich vor Gericht ein erwiesenes "Nein" ausreicht, um den "Täter" hinter Gitter zu bringen, ist ein recht kniffliger. Wenn man dem Mainstream folgt - also der feministischen Sicht - dann würde ein einfaches "Nein" einer Frau nicht ausreichen, um den Mann in den Knast zu bringen, wenn er dieses übergangen hat.

Hierzu äußert sich der BGH-Richter Fischer deutlich:

Nehmen wir an, Herr X erstattet Strafanzeige folgenden Inhalts: Vor vier Jahren vollzog ich mit der Beschuldigten Frau Z den Geschlechtsverkehr. Ich sagte ihr vorher, dass ich das nicht wolle, aber sie sagte: "Ach komm schon!", fasste zwischen meine Beine und brachte mich schließlich dazu, den Geschlechtsverkehr auszuführen. Nach heutiger Rechtslage ist (zum Glück) sicher, dass Frau Z für diese "Tat" nicht wegen "Vergewaltigung" zu vier Jahren Freiheitsstrafe verurteilt würde. So sollte es bleiben – selbst wenn man die Rollen von Mann und Frau vertauscht. Nach Ansicht der sogenannten Reformer dagegen wäre Frau Z künftig wegen Vergewaltigung zu verurteilen.
In diesem Beispiel wird zwar "Nein" gesagt, aber kein vernünftiger Mensch würde deshalb fordern, dass die "Täterin" hierzu verurteilt wird.

In einem weiteren Beispiel bezieht sich derselbe Richter auf eine Juristin, die folgendes behauptet:

Also gehen wir mal weg von der Beweisbarkeit. Nehmen wir mal an, es ist eine Tat, die ist gefilmt worden, ja? Das ist gefilmt, und wir haben ganz klar eine Situation, es gibt eine Frau, die von drei Männern, die mit drei Männern in einem Raum ist, und diese drei Männer üben sexuelle Handlungen an dieser Frau aus, und sie sagt immer wieder Nein, ich möchte das nicht. Sie weint, aber sie wehrt sich nicht, aus welchem Grund auch immer. Und es wird auch keine Gewalt ausgeübt. So, nun üben diese drei Personen Geschlechtsverkehr mit ihr aus, und das ist alles gefilmt. Im Moment ist es so: Selbst wenn es bewiesen wird, eben weil es diesen Video gibt, dann ist das nicht strafbar.
Die Antwort von Richter Fischer ist drastisch:
Das Entscheidende ist hier natürlich die beiläufige Formulierung: "Sie weint, aber sie wehrt sich nicht, aus welchem Grund auch immer"; dieselbe Figur kommt schon im Eingangsstatement des Interviews vor. Um diese kleine Formulierung rankt sich ein ganzer Urwald aus Unergründlichkeiten
Denn es verhält nun einmal so, dass dieses "warum auch immer" auf jeden Fall und auf jeden Fall auch weiterhin von ganz entscheidender Bedeutung ist und sein wird – mögen die Opfer-Expertinnen des Strafprozessrechts den Kaiserin-Sissi-Jodler ausstoßen, so oft sie wollen. Denn ausgerechnet auf das "Warum auch immer" kommt es leider gerade an – jedenfalls solange wir noch über ein (Straf)Recht sprechen, das den Menschenrechten, der Wahrheit und der Fairness verpflichtet ist.
Welche "Warum auch immer" fallen uns ein? Heute (nach geltender Rechtslage) ist es so: Wenn das Tatopfer sich nicht wehrt, weil es weiß, dass die Tür abgeschlossen ist und es keine Chance hat, zu entkommen: strafbar. Wenn es sich nicht wehrt, weil es konkludent bedroht wurde, und sei es nur durch Gesten oder im Vorfeld: strafbar. Wenn es sich nicht wehrt, weil es sich vor Gewalteinwirkungen fürchtet: strafbar. Wenn es sich nicht wehrt, weil es dazu aus psychischen Gründen oder aus physischen Gründen (Drogen, Alkohol, Geisteskrankheit, psychische Störung) unfähig ist: strafbar
 (An dieser Stelle könnte man fragen, ob die Juristin, die mit ihren Unsinn den Leser in die Irre führt, eigentlich bewusst lügt oder "nur" inkompetent ist)

Als Fazit lässt sich sagen, dass Feministinnen mit ihrer Behauptung, ein "Nein" sie absolut, falsch liegen, und dass das derzeit herrschende Recht diesem Rechnung trägt: Ein übergangenes "Nein" heißt nicht automatisch, dass jemand zum Sex genötigt, also gezwungen wurde, wie das Beispiel von Richter Fischer zeigt. Kommen Feministinnen mit ihren legislativen Forderungen durch, würde dies einen weiteren Keil zwischen die Geschlechter treiben und viele Unschuldige ins Gefängnis bringen. Im Grunde könnte man sich nur dann vor einer Falschbeschuldigung schützen, in dem man das unsägliche, feministische "Aussprech-Prinzip" anwendet.

Dienstag, 28. Juni 2016

Bud Spencer ist tot

Einer meiner Helden ist tot:

Hat seine nächste Reise angetreten Bild: jetzt.de

Unvergessen und unvergleichlich sind die Massenschlägereien, die er sich oft im Film lieferte, häufig gemeinsam mit seinem Freund Terence Hill gegen die Schurken. Es floß aber niemals Blut und diejenigen, die sich eine Schelle eingefangen hatten, standen schnell wieder auf - und ergriffen die Flucht.

Nachruf auf jetzt.de und beim Deutschlandfunk.

Samstag, 25. Juni 2016

Anne Nühm: "Welcher Mann will denn schon "belästigen"?"

Ich freue mich, Anne Nühm aka breakpoint zum Interview zu begrüßen:

yx: Hallo Anne, Du bist als Programmiererin in einer recht männerdominierten Branche unterwegs, wie ist das Mann-Frau-Verhältnis an deinem Arbeitsplatz?

Anne: Programmieren ist ein wesentlicher Aspekt meiner Arbeit, greift alleine aber etwas zu kurz. Ich bin seit mehreren Jahren freiberuflich als Softwareingenieurin und IT-Beraterin selbständig. Da ich alleine arbeite, liegt der Frauenanteil bei hundert Prozent. Allerdings habe ich immer wieder mit Kunden zu tun, und die sind zum allergrößten Teil männlich.

Zu meinen regelmäßigen Tätigkeiten gehört es auch, die Softwareentwicklung im mittelständischen Technologie-Unternehmen meines Mannes (als externe Dienstleisterin) zu leiten. Meine Mitarbeiter dort (sowie in den angrenzenden technischen Abteilungen) sind alle männlich.

Diese Führungsverantwortung ermöglicht mir auch eine Sicht aus Arbeitgeberperspektive.

yx: Allgemein ist man ja der Auffassung, dass Frauen in technischen Dingen eher unbedarft sind. Hast Du mit Vorurteilen zu kämpfen?

Anne: Vorurteile haben ja oft einen wahren Kern. Man sollte auch nicht vergessen, dass bei weitem nicht alle Männer technisch versiert sind. Tendenziell ist es aber durchaus so, dass es mehr Männer mit Technikbegabung gibt als Frauen.

Gewisse Vorbehalte sind also verständlich. Bisher habe ich das jedoch nie als Problem oder gar "Kampf" gesehen. Es gelingt mir normalerweise schnell, potentielle Kunden oder Auftraggeber von meiner Kompetenz zu überzeugen. Gerade im MINT-Bereich sind die meisten Menschen ja aufgeschlossen und unvoreingenommen.

Vor einigen Jahren war es noch so, dass Frauen, die ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium erfolgreich absolviert hatten, beruflich als besonders motiviert und engagiert galten. Leider muss ich zunehmend die Erfahrung machen, dass Frauen aufgrund von Fördermaßnahmen (z.B. Girls' Day oder Frauenquote) mehr und mehr den Status der "Quotentussi" bekommen, da verstärkt auch diejenigen Frauen technische Berufe ergreifen, sie dafür eigentlich weniger geeignet sind. Ich halte diese Entwicklung für äußerst negativ. Gerade hochqualifizierten Frauen wird durch solche Maßnahmen geschadet, da sie niemand mehr ernst nimmt.

yx: In deinem Blog schreibst Du schon mal, dass Frauen, die mit männlichen Humor in deiner Branche nicht klarkommen, sich besser einen anderen Job suchen sollten. Was ist der Unterschied zwischen derben Humor und sexueller Belästigung, und wurdest Du schon sexuell belästigt?

Anne: Die Abgrenzung zwischen derbem Humor und sexueller Belästigung kann schon schwierig erscheinen. Jegliche Kommunikation bringt es mit sich, dass der Empfänger etwas anders verstehen kannen, als es der Sender gemeint hatte. Gerade vermeintliche sexuelle Belästigung ist meines Erachtens häufig nur ein Verständigungsproblem. Denn welcher Mann will denn schon "belästigen"? Ich bin mir sicher, dass kaum ein Mann dies vorsätzlich tut, sondern davon ausgeht oder zumindest (unbewusst oder naiv) hofft, dass seine Äußerungen oder Kontaktversuche willkommen sind. Ungeschickte Bemerkungen können zu Missverständnissen führen, oder tatsächlich unbeabsichtigt Grenzen überschreiten. Für erwachsene Menschen sollte es eigentlich kein Problem sein, dann mit Humor, Gelassenheit und Souveränität zu reagieren, und die Angelegenheit klarzustellen.

Normalerweise ziehen sich Männer sehr schnell zurück, wenn man ihnen zuverstehen gibt, dass Annäherungsversuche unerwünscht sind.

Gerade für junge, schüchterne Männer kann es zum Problem werden, dass manche Frauen sehr unwirsch oder gar hysterisch reagieren. Davon abgesehen, dass jede Abfuhr auf das Ego drückt, führt das zunehmend verkrampfte gesellschaftliche Klima und immer weitergehende Verschärfung des Sexualstrafrechts zu einer Situation, in der das Risiko für einen Mann ungezwungen mit einer Frau umzugehen, allmählich untragbar wird.

Um auf den zweiten Teil deiner Frage zu kommen: Ich habe mich noch nie sexuell belästigt "gefühlt". Aus harmlosen Kleinigkeiten mache ich kein Drama.

Es gibt offenbar Frauen, die sich schon belästigt fühlen, wenn ein Mann einen längeren Blick wagt, als unbedingt nötig. Bei mir müsste dafür ein deutlich massiverer, absichtlicher, körperlicher Übergriff erfolgen, was ich für sehr unwahrscheinlich halte.

Die allermeisten meiner Kunden oder Auftraggeber sind absolut seriös und wollen eine solide Geschäftsbeziehung. Sie verhalten sich entsprechend professionell. Da gibt es höchstens mal sehr dezente Andeutungen, die ohne ausdrückliche Ermunterung recht schnell unterbleiben.

yx: Feministinnen und Politikerinnen wollen mehr Frauen in den MINT-Fächern, also genau dort, wo auch Du arbeitest, sind mit ihrer Förderpolitik aber relativ erfolglos. Was denkst Du, woran liegt das?

Anne: Das ist schlicht eine Folge unterschiedlicher Neigungen und Interessen. Es interessieren sich mehr Männer als Frauen für MINT-Berufe. Das bedeutet natürlich nicht, dass "alle" Männer für MINT-Berufe geeignet wären, und Frauen generell überhaupt nicht. Aber ein deutlicher statistischer Unterschied in den Berufswünschen ist auf jeden Fall vorhanden.

Frauen stehen heute beruflich alle Türen offen. Niemand hindert sie daran, verstärkt auch MINT-Berufe zu ergreifen. Die meisten tun es jedoch nicht, weil sie andere Vorlieben haben, sprich Berufe vorziehen, bei denen sie mehr mit Menschen zu tun haben. Das ist die freie Entscheidung jedes einzelnen Menschen bei seiner Berufswahl. Nie gab es mehr Möglichkeiten als heute, sich über die unterschiedlichsten, auch unüblichen und außergewöhnlichen Berufe zu informieren.

Zusätzliche - teils kostenintensive - Förderungen nützen niemandem. Möglicherweise ergreifen ein paar Frauen mehr MINT-Berufe, aber ob sich diejenigen später im Beruf wohlfühlen, ist fraglich. Ich sehe ein gewisses Risiko, dass Fördermaßnahmen auch Frauen anlocken, die außerhalb des MINT-Umfelds besser zurecht kämen. Ganz davon abgesehen natürlich, dass diese Förderpolitik Männer benachteiligt und diskriminiert. Ich nenne hier exemplarisch den Girls' Day, den man eigentlich als eine gute Sache ansehen könnte, würde er Jungen nicht ausdrücklich die Möglichkeit vorenthalten, genau wie Mädchen in technische Berufe hineinzuschnuppern.

Bisher hat mir noch niemand nachvollziehbar erklären können, welchen Vorteil es hätte, wenn der Frauenanteil in MINT-Berufen steigen würde. Meines Erachtens ist es besser, wenn nur wenige Frauen, dafür aber hochmotiviert und kompetent, im MINT-Bereich aktiv sind, als eine größere Zahl, unter der die Qualität leiden könnte.

Die Politik sollte jeden Schulabgänger dabei unterstützen, den für ihn am besten geeigneten Beruf zu finden, und nicht versuchen, natürliche Präferenzen umzukehren.

yx: Wirst Du für deine männerfreundliche Art von Feministen angefeindet?

Anne: Ja, allerdings.
Ich musste vor einiger Zeit eine mehrmonatige Spamattacke mit gröbsten Beschimpfungen und Unterstellungen weit unterhalb der Gürtellinie über mich ergehen lassen. Etliche Feministinnen scheinen mich als "patriachal gehirngewaschene Geschlechtsverräterin" zu sehen. Entsprechende Anfeindungen gibt es immer wieder.

Auf der anderen Seite laufen meine Versuche, auf einer sachlichen Ebene mit Feministinnen ins Gespräch zu kommen, und konstruktiv Argumente auszutauschen, größtenteils ins Leere.

Früher mag Feminismus noch eine Existenzberechtigung gehabt haben. Inzwischen sind Frauen längst in ihrer rechtlichen und gesellschaftlichen Stellung weit an Männern vorbeigezogen. Es geht nur noch um den weiteren Ausbau von Vergünstigungen und Bevorzugung. Zu diesem Zweck ist vielen Feministinnen jedes Mittel recht, auch - oder gerade dann - wenn es das Verhältnis zwischen Frauen und Männern kaputt macht. Männer werden als bedrohlich und bösartig darstellt, Frauen als verängstigt und unfähig, die
eigenen Interessen zu vertreten.

Feministinnen sprechen keineswegs für alle Frauen, erwecken leider erfolgreich den Anschein, es zu tun. So werden häufig pauschal Frauen mit Feministinnen gleichgesetzt. Dabei sehen durchaus viele Frauen den Feminismus sehr kritisch. Es fehlt nur meist die ausdrückliche Distanzierung.

Es ist meine Überzeugung, dass es uns allen am besten geht, wenn sowohl die Belange von Männern als auch von Frauen gleichermaßen berücksichtigt werden. Leider werden Männer oft nicht angemessen gewürdigt, so wie sie es verdienen würden.

Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der Männer und Frauen anständig und fair miteinander umgehen, die Unterschiede zwischen den Geschlechtern wertschätzen, und einander als großartige Bereicherung empfinden.

yx: Vielen Dank, ein schönes Wochenende und viel Glück!

Anne Nühms Blog "Auschfrei" findest Du hier: *klick*

Samstag, 18. Juni 2016

Über Falschbeschuldigung (1) - Ein paar Fälle

Derzeit droht eine Verschärfung des Sexualstrafrechts, welche es Frauen noch einfacher machen wird, Männer zu vernichten. Man denke dabei daran, dass von feministischer Seite bereits vorgeschlagen wurde, "einvernehmlicher Sex" oder "Unschuldsvermutung" zum Unwort des Jahres zu erklären. Vor diesem Hintergrund plane ich eine kleine Reihe zum Thema "Falschbeschuldigung". Im ersten Teil werden ein paar Fälle vorgeführt, die allein durch ihre Anzahl Skepsis gegenüber der These erzeugen sollen, dass es sich bei Falschbeschuldigung um ein verschwindend seltenes Verbrechen handelt, wie es ein feministischer Vergewaltigungsmythos behauptet, demzufolge Frauen bei "sowas" nicht lügen würden. Falschbeschuldigungen mit fremdenfeindlichen Hintergrund habe ich bereits hier ausführlich behandelt.

Gleich der erste hier genannte Fall hat einen fremdenfeindlichen Hintergrund: Eine 13-Jährige behauptet, Migranten hätten sie vergewaltigt. Schnell ist klar: Nichts Derartiges ist passiert. Am Montagabend gab es eine spontane Kundgebung gegen das angebliche Verschweigen des Falles.

Ebenfalls jung ist die nächste Falschbeschuldigerin: "Die Nachricht, im Stadtpark sei eine 15-Jährige vergewaltigt worden, schockierte Hamburg. Nun gestand das Mädchen: Sie hatte die Tat erfunden, wurde nicht vergewaltigt."

Nur ein Jahr älter ist eine 16-Jährige, über die die "Tiroler Tageszeitung" (nicht mehr online, Belegdatei liegt vor) folgendes schrieb:
Am 8. Dezember erstattete ein 16-jähriges Mädchen aus dem Bezirk Innsbruck Land Anzeige. Sei sei am Tag zuvor gegen 20 Uhr von einem Bekannten am Schwazer Bahnhof vergewaltigt worden, meldete die Jugendliche der Polizei. Der Mann habe sie auf die Herrentoilette gezerrt und dort vergewaltigt.
Was sich als Lüge herausstellt, zum Motiv dieselbe Zeitung:
Schließlich gab die Jugendliche zu, die Vergewaltigung aus Antipathie erfunden zu haben.
 Und zu den Folgen für den Beschuldigten:
Da die 16-Jährige die vermeintliche Vergewaltigung unter anderem auch auf Internetplattformen publizierte, wurde der Verleumdete zum Teil massiv angefeindet und auch gefährlich bedroht
Dieselbe Zeitung berichtet dann über einen weiteren Fall: "18-jährige Studentin täuschte Vergewaltigung vor"

Man könnte fast meinen, Falschbeschuldigung ist eine Art Freizeit-Sport für junge Frauen.

Mit einer Falschbeschuldigung lässt sich aber auch Geld erpressen - wenn es denn hinhaut. Nicht hingehauen hat es in diesem Fall:
Eine Sozialhilfebezügerin hat einem Mitarbeiter der Sozialen Dienste von Aarburg AG zu Unrecht vorgeworfen, sie zu sexuellen Handlungen gezwungen zu haben. Die Frau und deren Lebenspartner wurden wegen versuchter Erpressung zu bedingten Geldstrafen und Bussen verurteilt.
Warum die nächste Falschbeschuldigerin eben falschbeschuldigt hat, bleibt im Unklarem:
27-jährige Freiburgerin widerruft Vorwurf der Vergewaltigung was für den Beschuldigten ein Glücksfall war, da alle Indizien gegen ihn sprachen und er schon als gewalttätig auffällig wurde. Nichts einfacher als das, so einen mit einer Lüge in den Knast zu bringen.

Und weiter mit etwas Fremdenfeindlichkeit:
Nach einem erlogenen Vergewaltigungsvorwurf einer jungen Italienerin hat eine aufgebrachte Menschenmenge in Turin ein Lager der Roma-Minderheit angegriffen und in Brand gesetzt.
Diesmal nicht auf dem Oktoberfest, sondern auf dem Kühbacher Brauereifest lügt die Nächste:
Tagelang fahndete die Polizei nach mehreren Männern, die eine Frau bei Kühbach sexuell belästigt haben sollen. Jetzt stellt sich heraus: Die 28-Jährige hatte den Überfall erfunden.
Dass Falschbeschuldigung ein Problem für echte Opfer darstellen, erkennt zumindest der Nordkurier:
Es muss sich wie der blanke Hohn für tatsächliche Opfer von Gewalt anhören: Eine Rostockerin hatte bei der Polizei ausgesagt, sie sei verfolgt, geschlagen und vergewaltigt worden. Nun stellte sich heraus: All dies war gelogen.
Im nächsten Fall, sollte eine Falschbeschuldigung das Sorgerecht der Mutter sichern, welche sich einem anderen Mann zugewendet hatte, eine wirklich unappetitliche Brühe also:
Angebliche Vergewaltigung: Lügendetektortest entlastete Mann
Nicht ohne noch ins Gefängnis zu gehen...

so wie etwa dieser Falschbeschuldigte, der ganze 10 Jahre im Knast zubrachte:
Angeblicher Vergewaltiger nach langer Haft freigesprochen
in dem Artikel werden auch ein paar Worte darüber verloren, wie es in unserer von Feministinnen phantasierten "Rape-Culture" beschuldigten Männern tatsächlich ergeht:
n Schwedens Gefängnissen gehören Inzeststraftäter zur untersten Kategorie in der Gefangenenhierarchie. Sie werden häufig während der gesamten Haft von Mithäftlingen misshandelt und auch vom Personal malträtiert, heißt es in schwedischen Medien.

Angeblicher Vergewaltiger nach langer Haft freigesprochen | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/panorama/angeblicher-vergewaltiger-nach-langer-haft-freigesprochen-aimp-id9279636.html#plx440345209
n Schwedens Gefängnissen gehören Inzeststraftäter zur untersten Kategorie in der Gefangenenhierarchie. Sie werden häufig während der gesamten Haft von Mithäftlingen misshandelt und auch vom Personal malträtiert, heißt es in schwedischen Medien.

Angeblicher Vergewaltiger nach langer Haft freigesprochen | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/panorama/angeblicher-vergewaltiger-nach-langer-haft-freigesprochen-aimp-id9279636.html#plx440345209
In Schwedens Gefängnissen gehören Inzeststraftäter zur untersten Kategorie in der Gefangenenhierarchie. Sie werden häufig während der gesamten Haft von Mithäftlingen misshandelt und auch vom Personal malträtiert, heißt es in schwedischen Medien.
Wer jetzt noch nicht genug hat, kann hier weiterlesen, wo rund 700 Fälle von Falschbeschuldigung dokumentiert sind:
Falschbeschuldigungen
n Schwedens Gefängnissen gehören Inzeststraftäter zur untersten Kategorie in der Gefangenenhierarchie. Sie werden häufig während der gesamten Haft von Mithäftlingen misshandelt und auch vom Personal malträtiert, heißt es in schwedischen Medien.

Angeblicher Vergewaltiger nach langer Haft freigesprochen | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/panorama/angeblicher-vergewaltiger-nach-langer-haft-freigesprochen-aimp-id9279636.html#plx440345209

Mittwoch, 15. Juni 2016

Feministische Argumentationsformen: Benachteiligte Jungen holen später auf

Gut, die Benachteiligung von Jungen im Schulsystem wird - natürlich - von Feministinnen geleugnet. Was sie aber schlecht leugnen können, ist, dass Jungen gegenüber den Mädchen zunehmend zurückfallen: Jungen stellen die Minderheit auf den Gymnasien und die Mehrheit auf den Hauptschulen. Und die Mehrheit derjenigen, die das Schulsystem ganz ohne Abschluss verlassen, sind die Jünglinge.

In diesem Zusammenhang bin ich bereits mehrmals über ein geradezu klassisches, feministisches Argument gestoßen, welches ich aber immer ignorierte, da ich es für so strunzdumm hielt, dass sich eine Antwort erübrigen würde.

Dieses Argument lautet in etwa folgendermaßen:

"Das Zurückbleiben der Jungen in der Schule stellt kein Problem dar, da die Jungen später im Berufsleben die Mädchen zurücklassen."

 Ich wurde jetzt wieder damit konfrontiert, indem gesagt wurde:
Mädchen waren schon immer besser in der Schule. Das nivelliert sich aber später auch wieder. Also kein Grund daraus ein Drama zu machen.
 Mit "nivelliert" ist gemeint, dass "die Jungen" später beruflich durchstarten, die Mädchen zurücklassen, weshalb die Diskriminierung von Jungen im Bildungssystem kein Problem darstelle.

Das ist: Strunzdumm.
 
Diese strunzdumme Ansicht ist einer Weltanschauung geschuldet, in welcher es nur zwei Kollektive gibt, nämlich Männer und Frauen. Wenn also Männer später im Berufsleben durchstarten, während sich Frauen in Laberfächer eintragen und auch gerne mal eine Auszeit von der harten Arbeit nehmen, stellt die Diskriminierung von Jungen im Schulsystem kein Problem dar - so die feministische Anschauung.

Nur, dass sich die Gruppe der "Männer" nicht so vereinheitlichen lässt. Es gibt kluge und dumme Männer, große und kleine, attraktive und häßliche und auch: erfolgreiche und erfolglose.

Es gibt zum einen Jürgen, der im Schulsystem diskriminiert wird, und später mitnichten "durchstartet", die Frauen mitnichten "zurücklässt" sondern der zu einem Leben in materieller wie geistiger Armut verurteilt wird. Ein Verbrechen also. Und dann wäre da Andreas, dessen Eltern die Benachteiligung im "jungenfeindlichen Biotop Schule" (GEO) kompensieren können und der später tatsächlich erfolgreich ist. Dass es Jürgen wenig bringt, dass Andreas seine Benachteiligung ausgleichen konnte, sollte eigentlich jeder einsehen können, und er oder sie sollte eigentlich auch von selbst darauf kommen.

Es ist in etwa so, als würde man anführen, es gebe in den USA keine strukturelle Diskriminierung von Schwarzen, da ja der Präsident schwarz ist - kein halbwegs gebildeter Mensch würde eine solche Argumentation akzeptieren.

Es "nivelliert" sich also nicht, und es ist nur für Geschlechterrassistinnen kein "Drama", weil ihnen das Schicksal von Jungen am Arsch vorbeigeht und ihr Gerechtigkeitsempfinden auch nicht anspringt, wenn es Vertreter des männlichen Geschlechts sind, die von Ungerechtigkeit betroffen sind.

Samstag, 11. Juni 2016

3sat Kulturzeit über die Männerbewegung

Vor wenigen Tagen sendete das Magazin "Kulturzeit" einen Beitrag über die Männerbewegung. Dieser kurze Film ließ mich zwiegespalten zurück. Einerseits kommt der Männerrechtler Arne Hoffmann zu Wort, auf der anderen Seite werden die Anliegen der Männerbewegung ins Lächerliche gezogen oder durch eine Soziologin zurückgewiesen, weil ja in Beruf und Familie Frauen noch immer nicht gleichgestellt seien.

Männerrechtler sind Witzfiguren

Hier zeigt sich gleich einer der zentralen Punkte dieser Sendung: Es werden Muster abgerufen, die im Mainstream herrschen. Jeder weiß doch, dass Männer an der Macht seien, weshalb Männerrechte ja überflüssig sind. So wird bspw. gesagt, dass Männer wie die Witzfigur "Manfred" nicht damit klarkämen, dass Frauen "Gleichberechtigung" einfordern - tatsächlich aber handelt es sich um Vorrechte und Privilegien der Frau - wie etwa die Frauenquote - welche angeprangert werden.

"Was ich von vielen Männern mitbekomme, ist, dass es nicht zuviel Gleichberechtigung gibt, sondern zu wenig Gleichberechtigung."

Während Arne Hoffmann ein Gegengewicht zur Intention der Sendung stellt, wird in dieser die Männerbewegung als überflüssig dargestellt. Besonders geschmacklos wird es, wenn auf größte Not unter Männern verwiesen wird, etwa die Selbstmordrate, um anschließend die Bewegung, für die solche Notlagen ein Anliegen sind, ins Lächerliche zu ziehen. Ich glaube nicht, dass es irgendeine Journalistin schaffen würde, einerseits von suizidalen Mädchen zu sprechen, um dann spottend eine weibliche Witzfigur vorzuführen, die vor dem Spiegel ihren Busen anhebt, um ihren Minderwertigkeitskomplex zu überwinden.

Dann kommt eine Soziologin zu Wort, und diese hat kein Verständnis für die Männerbewegung. Während Männerrechtler von ganz handfesten Benachteiligungen sprechen, sieht die Expertin lediglich eine "Verunsicherung" der Männer angesichts sich wandelnder Geschlechterverhältnisse. Weiter sieht sie die Gleichstellung von Frauen nicht erreicht, weder im Beruf noch in der Familie.

Das erste was hier auffällt: Sie muss ihre Meinung nicht begründen. Sie kann das alte Muster abrufen, wonach stets und nur Frauen benachteiligt seien, und muss das nicht weiter erklären, sie kann sich sicher sein, dass jeder versteht, was gemeint ist.

Der zweite Punkt ist, dass sie mitten im "Patriarchat" in einem Laberfach gutes Geld dafür verdient, Männer als die Bevorzugten in dieser Welt zu phantasieren, solche Männer, die leider nicht entscheiden können, einer solchen Tante die Mittel zu entziehen. Wenn man in eine religiöse Diktatur wie Saudi-Arabien geht, handelt man sich mit Kritik am Propheten die Todesstrafe ein. In unserer "patriarchalen Diktatur" hingegen kann man gut Geld damit verdienen, wenn man feministische Propaganda verbreitet.

Was ist davon zu halten, dass Frauen weder im Beruf noch in der Familie "gleichgestellt" seien? Uff, da müsste man ganz weit ausholen... kurz nur:

1. Gleichberechtigung ist nicht Gleichstellung. Eine Unterscheidung, die viele Feministen aus Inkompetenz oder Vorsatz nicht treffen. Eine Soziologin, die nicht in der Lage ist, dazwischen zu unterscheiden, gehört eigentlich gefeuert, aber in unserer Gesellschaft erhalten auch unfähige Labertanten für schlechte Arbeit gutes Geld.

2. Dass Frauen im Beruf nicht gleichgestellt sind, liegt schlicht daran, dass Frauen nicht bereit sind, dasselbe Opfer wie Männer zu bringen, und über Jahrzehnte hinweg in Übervollzeit zu malochen, geschweige denn, mit ihrer Arbeit einen erwachsenen Mann zu ernähren.

3. Es stimmt, dass in der Familie die Frau nicht gleichgestellt ist, denn sie steht über dem Mann. Sie, nicht er, ist es, die den anderen Elternteil aus der Familie löschen kann; ein schweres Verbrechen mit großen Leidfaktor sowohl für Trennungsväter als auch Kinder. Ansonsten leben Frauen auf Kosten ihres Mannes, wie ich hier ausführe.

Als Fazit zur Sendung kann ich nur sagen, dass ich sie begrüße, auch wenn im Rahmen der Versuch unternommen wird, die Berechtigung einer Männerbewegung zurückzuweisen. Denn jeder Zuschauer, der sich für die Thematik interessiert, kann sich im Internet leicht informieren, im Beitrag wird bspw. das Blog "Genderama" erwähnt und auch das Buch "Plädoyer für eine linke Männerpolitik" ist zu sehen. Jeder, der zum eigenständigen Denken fähig ist und nicht grundsätzlich männerfeindlich eingestellt ist, kann sich also der Intention der Sendung entziehen, wonach Männerrechtler lediglich traurige, jammernde Witzfiguren sind. Die ganze Sendung auf YouTube:


Samstag, 4. Juni 2016

Feministischer Terror gegen Andersdenkende

Der Lotosritter schreibt bei man-tau:
Ich bin ja auch pseudonym im Netz unterwegs und das hat vor allem den einen Grund, dass ich weder psychisch noch materiell imstande bin, mögliche konzertierte Angriffe von feministischer Seite auf meine Person durchzustehen. Man betrachte nur wie Himmelreich, Wizorek und der Stern Brüderle politisch und sozial erledigt haben. Und nur ein Promille dieser Infamie würde genügen mich und mein Anliegen, die Situation männlicher Opfer weiblicher Gewalt zu benennen, zu erledigen.
Mit der Einschätzung liegt er richtig: Dass er Opfer von Missbrauch geworden ist, würde nichts daran ändern, dass er zur Zielscheibe eines Shitstorm würde, denn nur Mädchen und Frauen sind Opfer, basta!

Ein Shitstorm hat es in sich, ein Opfer erklärte dazu mal, dass sich niemand die Gewalt ausmalen könne, die davon ausgeht, wenn man im Zentrum einer Medienkampagne steht. Als Beispiel hierzu ließe sich die Bloggerin Erzählmirnix nennen, die gerne mal gegen Maskulisten aber auch gegen Feministen austeilt. Der anhaltende Dauerbeschuss von feministischer Seite führte bei ihr zu Symptomen einer Panikattacke. Nichts also, was ein durch Missbrauch psychisch angeschlagener Mann verkraften könnte.

Ein weiteres Beispiel ist Monika Ebeling, die ehemalige Gleichstellungsbeauftragte von Goslar. Sie machte den Fehler und erkannte nicht, dass die Bezeichnung "Gleichstellungsbeauftragte" lediglich ein Täuschungsmanöver darstellte, ähnlich wie das "Bundesforum Männer" (spöttisch als "Bundesforum gegen Männer" bezeichnet). Sie war natürlich nur eine Frauenbeauftragte, also nicht für Jungen, Männer und Väter zuständig. Dass sie sich trotzdem um Vertreter des männlichen Geschlechts kümmerte, war Anlass, sie aus dem Amt zu jagen und auch ihren Job als Kindergärtnerin durfte sie nicht behalten, weil sowas wie eine jungenfreundliche Kindergärtnerin im real existierenden Matriarchat ein NoGo ist. Am Ende dieser erbärmlichen Geschichte erklärten die Grünen, dass es nicht deren politisches Ziel sei, Benachteiligungen anzugehen, die das Geschlecht betreffen, welches die Mehrheit der Selbstmörder und Obdachlosen stellt, welches wie die schwarzen Sklaven damals von ihren Kindern entfremdet werden und zuletzt Jahre früher in Gras beißen.

Feminismuskritik kann dich deine bürgerliche Existenz kosten

Oder nehmen wir Tim Hunt. Dieser machte harmlose Fotzeleien über die Geschlechter, welche er auch ausdrücklich als Scherze bezeichnete. Das half ihm auch nichts, er erntete einen Shitstorm humorbefreiter Feministen und verlor letztlich seine Stellung.

Weitere Fälle nennt Arne Hoffmann in "Der Fall Eva Herman":
Esther Vilar: „Als Frauenhasserin, Reaktionärin, Faschistin
wurde sie beschimpft", berichtet die Autorin Ulla Rhan mehr als
30 Jahre später über Attacken, die Vilar in den frühen Siebzigern
überstehen musste. „Hasstiraden, tätliche Angriffe, ja Morddro-
hungen gehörten über Jahre hinweg für Esther Vilar zum Alltag.
In der legendären Femsehdiskussion, die unter dem Titel 'Hen-
nen-Hack-Duell' in die Annalen der Geschichte eingehen sollte,
zog Alice Schwarzer im Februar 1975 alle Register, um sie mund-
tot zu machen. Der Mann ist der Böse, die Frau ist die Gute. Dass
das ein für alle Mal klar ist! Widerspruch gilt nicht!" Unter ande-
rem warf Schwarzer Vilar in dieser Femsehdebatte vor, eine „Fa-
schistin" zu sein, wenn sie die Dinge anders als Schwarzer sehe.
Vilar musste wegen der ständigen Anfeindungen schließlich aus
Deutschland auswandern.

Warren Farrell: Der weltweit vermutlich einflussreichste
Männer- und Väterrechtler wurde von Feministinnen und pro-
feministischen Männern wie Michael Kimmel als Befürworter
von Vergewaltigung und Inzest verleumdet. Seine früheren pro-
feministischen Bücher wurden in Zeitungen besprochen und er
durfte zu dieser Zeit noch in Fernsehsendungen erscheinen. Bei-
des riss schlagartig ab, als er sich auch für die Rechte der Män-
ner einsetzte. Immer mehr Zeitungen und Sender lehnten als Folge
politischen Drucks Texte von ihm und Interviews mit ihm ab.

Neil Lyndon: Bis Dezember 1990 war Lyndon einer der best-
bezahlten und angesehensten Journalisten Großbritanniens,
schrieb für die „Times", den „Independent" und den „Evening
Standard". Dann veröffentlichte er einen Zeitungsartikel, in dem
er eine wachsende Feindseligkeit gegenüber Männern in den
Medien beklagte und zur Sprache brachte, dass die zunehmende
Kontaktsperre vieler Väter zu ihren Kindern ein schwerwiegen-
des Problem darstelle. Darüber hinaus vertrat er die Thesen, dass
nicht Mädchen, sondern Jungen in unseren Schulen benachtei-
ligt würden und dass das Gesundheitssystem in Fragen wie der
Krebsvorsorge nicht Frauen, sondern Männer vernachlässige. Da
sein Artikel als Angriff auf die Grundlagen des Feminismus ver-
standen wurde und allgemeine Einigkeit darüber bestand, dass
der Feminismus heilig war, wurde über Lyndon geurteilt, er müsse
offensichtlich schwer psychisch gestört sein, moralisch verkom-
men, impotent, einen zu kleinen Penis haben oder nicht in der
Lage sein, eine Frau zu finden. Lyndon war zu diesem Zeitpunkt
glücklich verheiratet und hatte einen Sohn. Als er wenig später
ein Buch zu demselben Thema herausbrachte, „No More Sex
Wars", erklärten Akademikerinnen, das Buch solle verbrannt und
Lyndon erschossen werden. In erster Linie attackierten ihn Men-
schen, die das Buch nicht gelesen hatten. Ihm wurden Frauen-
feindlichkeit und rechtes Gedankengut unterstellt. Infolge dieser
ständigen öffentlichen Attacken zerbrach seine Ehe. Seine Frau
wendete sich verstärkt dem Alkohol zu und beteiligte sich schließ-
lich an den Angriffen auf ihren (inzwischen) Exmann. Sie erstritt
sich das volle Sorgerecht für den Sohn. Unter anderem, indem
sie dem Gericht Auszüge aus Lyndons lästerlichen Schriften prä-
sentierte. Gleichzeitig wurde Lyndon beruflich und gesellschaft-
lich weiterhin ausgegrenzt und sein Einkommen fiel von mehre-
ren tausend Pfund pro Monat auf mehrere hundert. Schließlich
musste er Privatinsolvenz anmelden und sein Haus kam unter
den Hammer.

Erin Pizzey: Pizzey, die Mitbegründerin des ersten Frauen-
hauses der Welt, problematisierte später, dass das Thema „häus-
liche Gewalt" von Feministinnen gekapert wurde und wies dar-
aufhin, dass aktuellen Studien zufolge die Hälfte der Opfer männ-
lich sei. Sie konnte keine öffentlichen Reden mehr halten, ohne
von Frauenrechtlerinnen niedergeschrien zu werden, und wurde
das Opfer von Telefonterror sowie Morddrohungen gegen sie und
Mitglieder ihrer Familie. Jemand schoss auf ihr Haus und brach-
te ihren Hund um. Schließlich flüchtete sie aus England nach
New Mexico.

Susanne Steinmetz: Ihre Forschungen wiesen erstmals auf
die hohe Rate männlicher Opfer bei häuslicher Gewalt hin. Sie
und ihre Kinder wurden mit dem Tode bedroht. Bei dem Treffen
einer Bürgerrechtsbewegung, bei dem sie sprechen sollte, ging
eine Bombendrohung ein.

Professor Neil Gilbert: Gilbert erklärte die Messfehler in
den Studien zweier Feministinnen, die fälschlicherweise behaup-
teten, jede vierte Frau sei bereits Opfer einer Vergewaltigung
geworden. Es gab Protestdemos, bei denen Schilder mit den
Worten „Tötet Neil Gilbert" geschwenkt wurden.

Ursula Enders: Enders ist die Gründerin und Vorsitzende
der gegen sexuellen Missbrauch gerichteten Organisation „Zart-
bitter".
In der 2003 erschienenen Neuauflage ihres Buches „Zart war
ich, bitter war's" beklagt sie, wie enorm schwierig es sei, in die-
sem Bereich weibliche Täterschaft zur Sprache zu bringen. „Die
wenigen engagierten Frauen (und Männer), die schon Anfang
der 90er Jahre 'Frauen als Täterinnen' zum Thema machten,
wurden gemobbt." So sei ihrem Mitarbeiter Dirk Bange „Hass
und Empörung" entgegengeschlagen, als er dieses Tabu gebro-
chen habe. Ursula Enders: „Auch versteigen sich einige Dogma-
tikerinnen dazu, mich dafür zu beschimpfen, dass sie mangels
Alternative einer vergleichbaren Forschung durch eine Frau dazu
gezwungen sind, die Studien meines Kollegen zu zitieren. Fort-
an gelte ich in einigen Kreisen endgültig als 'Verräterin an der
Frauenbewegung'. Im Sommer 2000 spricht mich eine Fachfrau
ganz unvermittelt darauf an, dass sie in den 90er Jahren öfter
eine extrem hasserfüllte Stimmung im Publikum erlebt hat, so-
bald ich als Referentin das Wort Täterinnen auf Veranstaltungen
nur ausgesprochen habe. Damit bestätigt die Fachkollegin die
Berechtigung der von meinen Kolleginnen und Kollegen schon
vor Jahren verordneten Schutzmaßnahme: Sie haben mir längst
untersagt, ohne Begleitung eines kollegialen 'Bodyguards' auf
überregionale Veranstaltungen zu fahren, damit ich in 'Fachdis-
kussionen' stets eine Unterstützung habe."

Katharina Rutschky: Sie machte eine Hysterisierung in
Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch zum Thema (und
wurde damit später von anderen Forschem und Publizisten be-
stätigt). Daraufhin erhielt sie Morddrohungen per Post, und auch
wenn sie auf Veranstaltungen zu diesem Thema sprechen wollte,
wurde sie körperlich bedroht („Für das, was du sagst, gehört dir
die Fresse poliert!"), bis sie aus Todesangst um Hilfe zu schreien
begann.
Weiter zitiert Hoffmann in "Sind Frauen bessere Menschen?" zu Karin Jäckel:
So berichtet etwa Dr. Karin Jäckel: »Drohungen, Erpressungsversuche und Vorschriften dieser Art sind keine freie Erfindung. Sie gelten meiner Person unmittelbar und beziehen gelegentlich sogar meine Kinder mit ein. Da meine Anschrift vergleichsweise leicht zu erforschen ist, erreichen mich immer wieder einmal anonyme Briefe mit dem Zeichen für Frau als
Unterschrift, manchmal mit einer Morddrohung versehen oder der Beigabe einer
Voodoo-Puppe, mit Sicherheitsnadeln an sinnfälligen Körperstellen durchbohrt. Im Schutz der Unsichtbarkeit hinter dem Telefon sind miese Attacken besonders beliebt.... So wurde mir, um nur einige der Liebenswürdigkeiten zu nennen, angekündigt, mein Auto in Brand zu stecken, mich anzufixen, mich platt zu machen und mir mit Zigaretten Lochmuster zu brennen, sollte ich je nach Berlin fahren. In Frankfurt und Würzburg sollte ich besser nicht allein durch eine bestimmte Straße gehen. In Cannstatt erwarte mich schon ein Rollkommando, käme ich jemals wieder auf die Idee, in einem bestimmten Frauenzentrum aus meinen Büchern vorzulesen. ... Von irgendwo drohte frau mir an, "nette Plakate" an mein Haus zu hängen und meine Kinder entführen zu lassen, damit ich mal wisse, wie es "Frauen wirklich geht". Und dann gab es da noch die lieben "Schwestern", die meine Telefonnummer querbeet Deutschland in Telefonzellen schrieben und mit der Anmerkung versahen, dass ich es jedem billiger mache, der mich vor sechs Uhr morgens anriefe.... Damit nicht genug, erhalte ich aus allen deutschen Ländern Nachricht über gewisse Buchhändlerinnen, die meine (Werke) boykottieren und auf Nachfrage fälschlich erklären, sie seien vergriffen oder nie veröffentlicht worden oder hätten wochenlange
Lieferzeiten. Ich höre sogar Bemerkungen über meine angebliche Frauenfeindlichkeit von einigen meiner Lektorinnen sowie deren Bekannten aus unterschiedlichen Verlagen. Anhand von Schriftstücken nachweisliche Aversionen gegen meine Buchprojekte und meine darin geäußerte Kritik an erzfeministischen Einseitigkeiten gingen teils so weit, dass meine Skripte trotz verbindlicher Vereinbarungen über einen fixen Erscheinungstermin entweder jahrelang aufs Eis gelegt oder die Bücher mit falschem Titel in die Buchhandelsverzeichnisse eingestellt wurden. ... Nach >Der gebrauchte Mann<... gelang es mir lange nicht, auch nur einen einzigen neuen Buchvertrag abzuschließen.«
 Mit anderen Worten: Davon, dass der Feminismus eine "sanfte Revolution" sei, ist bei weitem nichts zu spüren. Stattdessen werden Kritiker dieser Ideologie mit Gewalt und Einschüchterung zum Schweigen gebracht - was eher zu einer Terrorherrschaft passt als zu einer friedlichen Graswurzelbewegung.

Und während Männer wegen eines harmlosen Scherzes ihren Job verlieren, werden gewaltverherrlichende Hasspredigerinnen wie Alice Schwarzer mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt und erhalten üppige Förderungen aus Steuermitteln. Ich glaube nicht, dass das einem Mann passieren würde, der bei einer brutalen Vergewaltigung einer Frau in Jubelrufe ausbricht und sowas zur Nachahmung empfiehlt. So ist die Gesellschaft nicht, so sind die Männer nicht.

Sonntag, 29. Mai 2016

Ein voll verkackter Artikel - Über Feminismus


Wenn man sich mit Mist auseinandersetzt, führt dies wohl zwangsläufig dazu, dass man selber Mist produziert.  Bitter verzeihe mir, wenn dieser Artikel dein ästhetisches Empfinden beleidigt, aber der Artikel im Missy-Magazin, auf welchen ich mich beziehe, nennt 4 mal das Wort "kacke" und 10 mal das Wort "Scheiße".

Es geht hier um toilettenreinigende Putzfrauen und gleich die Überschrift des Artikels zeigt die irrationale Schizophrenie des Feminismus: Es ist davon die Rede, dass man nur die Kacke von Männern wegzuputzen hätte aber nicht von Frauen. Kackende Frauen werden hier einfach unsichtbar gemacht (normalerweise: ganz, ganz böse), was sich vorzüglich eignet, um Hass gegen Männer zu schüren, die in die Nähe von Scheiße gerückt werden bzw. Männer, die Dreck machen, welcher dann von Frauen weggeputzt wird - Hasspropaganda auf niedrigstem Niveau also.

Allerdings löst der Artikel gleich zwei Rätsel: Warum wollen Feministinnen Uni-Sex-Toiletten? Die Antwort ist einfach: Da weiße Frauen keinen Bock mehr auf vollgekackte Klos haben, welche von Putzfrauen wie die Mutter der Autorin ignoriert werden, will man Unisexklos einführen, damit auch mal ein Frauenarsch auf einer blank polierten Schüssel Platz nehmen kann. Zum Zweiten ist damit das Rätsel gelöst, warum es auf Frauenklos ungemein schmutziger zugeht als auf Männerklos: Die Putzfrauen kümmern sich nur um die Männerklos! (Vielen Dank!)

Tatsächlich ist die Autorin inzwischen selbst Studentin und ihr Hintern landet mal auf der einen oder anderen Schüssel der Unitoilette. Dass man jetzt aber ihr hinterherwischt, damit hat sie kein Problem, da sie selbst schon als Putzfrau gearbeitet hat. Ihre Botschaft an die Toilettenfrau lautet also: "Wir sind Schwestern, also kannst Du getrost meine vollgekackte Toilette reinigen, das geht schon in Ordnung." Hach, es geht nichts über ein reines Gewissen!

Nein, ein Kanalarbeiter, der sich darüber aufregen würde, dass er die Scheiße von "Kanacken" wegzuräumen hätte, wäre wohl ein Rassist. Und ein Kanalarbeiter, der damit ein Problem hat, die Scheiße von Frauen wegzuräumen, wäre wohl ein Fall für die Psychiatrie. Und wo wir gerade von Kanalarbeitern reden: Das sind wohl alles Männer; Männer die sowohl die Scheiße von Frauen als auch Männern wegräumen. Der genannte Artikel zielt darauf ab, dass der Job einer Putzfrau besonders hart und besonders entwürdigend sei - aber auch nur wenn man typische Männerberufe wie Kanalarbeit oder Müllabfuhr ignoriert, was auch passiert. Die härtesten Job sind nach wie vor Männersache - wenn es zum Beispiel darum geht, nicht etwa mit Klobürsten auf Toiletten loszugehen, sondern Fleischereien zu reinigen sind, dann sind die Putzkräfte auf einmal.... alles Männer!

Was ließe sich noch sagen? Die Mutter der Autorin (die Putzfrau) macht einen wichtigen Job. Genauso wie ein Müllmann. Man sieht es nicht, es ist aber so, bzw. man lernt es erst, wenn sie in den Streik gehen. Die Autorin selbst, die irgendein Laberfach belegt hat, wird vermutlich ihr ganzes Leben lang nichts produktiveres leisten als ihre Mutter an einem Tag. Schade.

Mein Artikel bringt es übrigens auf 6 mal "Scheiße" und 7 mal "Kacke".

Sonntag, 22. Mai 2016

Der Frauenfeind im Knast

Ich verlinke ihn nicht, und nenne ihn nur "T".

T. ist kein Freund von mir, ich halte sein Wirken für kontraproduktiv für die Männerrechtsbewegung, da er einen hervorragenden Strohmann abgibt, um gegen diese zu feuern - so hat bereits der Antimaskulist Kemper über T. geschrieben, und ihm dabei eine weit übertriebene Bedeutung für die Männerbewegung zugeschrieben: So nennt er T. und Arne Hoffmann in einem Satz, was in etwa so zu werten ist, als ob man Brecht und Stalin in einem Atemzug nennt, um die Linke zu verteufeln.

Ich halte T. für einen Frauenfeind, allerdings nicht so extrem, wie Feministen Männerfeinde sind. T. sieht die Frau auf einer Stufe zwischen Männern und Kindern, was ihre Mündigkeit angeht. Daraus ergibt sich die Pflicht für den Mann, für die Frau zu sorgen. Niemals hat er gewaltverherrlichende oder faschistoide Thesen gegen Frauen verbreitet - das, was man auf feministischer Seite findet, gibt es bei ihm nicht.

Dennoch musste T. in den Knast - für mehrere Wochen.

Denn die Anklage gegen ihn lautete:
Das streitgegenständliche Internetangebot enthält jugendgefährdende Inhalte. [...] Es besteht die Gefahr, daß Kinder und Jugendliche sich hierdurch bereits im frühen Alter von Vorurteilen prägen lassen und ein bestimmtes Rollenbild entwickeln. Dies kann auf Dauer dazu führen, daß Kinder den Respekt vor Frauen verlieren und diese als hierarchisch untergeordnete Menschen wahrnehmen. Die Kinder können in ihrer Entwicklung erheblich beeinträchtigt werden. Die Inhalte des Angebots stellen die verfassungsrechtlichen Grundwerte in Abrede. (Hervorhebung im Original).
Die Frage, die sich mir jetzt sofort stellt, ist, warum eigentlich nicht Feministinnen wie Antje Schrupp mit Gefängnis bestraft werden, wenn sie Thesen verbreiten, die dazu führen könnten, dass Kinder den Respekt gegenüber Männern verlieren könnten? Was ist, wenn ein Kind bei Frau Schrupp lernt, dass es vollkommen in Ordnung ist, ein Kind seinem Vater zu entziehen - ein äußerst brutales Verbrechen, was großes Leid sowohl für Kinder als auch Väter zur Folge hat?

Was ist eigentlich, wenn eine Person des öffentlichen Lebens wie Alice Schwarzer eine faschistoide Hassideologie wie  "SCUM" bejubelt; was ist, wenn SCUM als Theaterstück aufgeführt wird; was ist, wenn ein Leitmedium wie der "SPIEGEL" das männliche Geschlecht zu einer "Krankheit" erklärt? Warum darf eine Autorin so eindeutige Titel wie "Nur eine toter Mann ist ein guter Mann" veröffentlichen, ohne, dass sich ihr Probleme dafür ergeben? Warum gibt es hier nicht Gefängnisstrafen für die Verantwortlichen? Ich meine: Wir alle sind doch für Gleichberechtigung, also sollten für Feministen doch dieselben Regeln gelten wie für Frauenfeinde, oder?

Wie ich bereits schrieb: Papier ist geduldig. Weil ein Gesetz geschrieben ist, bedeutet das noch lange nicht, dass es auch angewendet wird. Der Paragraph der Volksverhetzung wird nur dann angewendet, wenn es darum geht, Frauenfeinde zu verfolgen, nicht, wenn es um Anfeindungen und Herabsetzungen gegen Männer geht.

Warum ist das so? Die Antwort darauf ist natürlich einfach: Der Staats- und Pressefeminismus imaginiert eine Welt, in welcher Männer an der Mach sind. Ist natürlich Schwachsinn - der ganz durchschnittliche Mann hat den Befehlen seines Chefs zu folgen und ist mitnichten an der Macht. Da aber der Mann als an der Macht begriffen wird, kann man ihn nach Belieben benachteiligen. Er kann gar nicht diskriminiert werden, da er eben der König, der Kaiser, der Diktator an der Macht ist. Deswegen ist das (verbale) Einprügeln auf Männer absolut legitim.

Die US-Amerikanerin Daphne Patai schrieb dazu:
»Es fällt einem schwer, sich heute eine andere Gruppe von Menschen vorzustellen, die dermaßen krass in der Öffentlichkeit niedergemacht werden kann, ohne augenblicklich Protest zu erheben. Irgendwie scheinen sämtliche Männer zum Schweigen eingeschüchtert worden zu sein.«
Und deshalb darf man das männliche Geschlecht nach Belieben abwerten. Das Geschlecht, welches die meisten Selbstmörder und Obdachlosen stellt; das Geschlecht, welches wie damals die schwarzen Sklaven gegen ihren Willen von ihren Kindern getrennt wird; das Geschlecht, welches Jahre früher verendet, ein Indikator für strukturelle Benachteiligung.

Und diejenigen, die gegen dieses Geschlecht hetzen, halten sich auch noch für mutige Vordenkerinnen, dabei tun sie nichts anderes, als genau das, was erlaubt ist, oder wie es Warren Farrell mal sinngemäß ausdrückte: Es erfordert sehr viel mehr Mut und Stärke, sich für die Belange von Männern einzusetzen als für die der Frauen.